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Online-Portal – alles rund um die Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Schnelle Wende am Milchmarkt

Kurz vor Milchquotenende haben sich die Milchmärkte ü̈berraschend schnell gedreht und entwickeln sich positiv. Alle europäischen Leitnotierungen zeigen nach oben, teilt der Milchindustrie-Verband, Berlin mit. Nach einem Abrutschen der Märkte im Herbst/Winter 2014 sind die Verhältnisse nun deutlich stabiler.
Zunächst zogen die Preise der Bulkerzeugnisse wie Milchpulver und Butter an, nun folgen auch die konsumnäheren Produkte. „Die Dinge gleichen sich an, in vielen Bereichen haben wir Nachholbedarf“, so Eckhard Heuser, Hauptgeschäftsfü̈hrer des Verbandes.
Trotz Russlandboykott und Kaufzurü̈ckhaltung in China, konnten die Märkte entwickelt werden. Das Niveau der Ausfuhren der deutschen Milchindustrie konnte gehalten werden. Neue Märkte wurden gesucht, gefunden und ausgebaut. Der niedrige Eurokurs half darü̈ber hinaus dabei, dass die international gefragte deutsche Ware wettbewerbsfähig ist und wichtige Ausschreibungen in Drittländern gewonnen werden konnten.
MIV

Qualitätsstrategie für die österreichische Milchwirtschaft

In Österreich ist die „Agrarmarkt Aus­tria – AMA“, 1988 gegründet, auch die zentrale Marketing-und Werbeorganisation für die Landwirtschaft insgesamt, ähnlich der (un)seligen CMA, zugleich aber auch Durchführungsstelle für Maßnahmen der Marktordnung. Als Teil des Qualitäts- und Herkunftssicherungsprogramm wurde 1994 das AMA-Gütesiegel „Milch und Milchprodukte“ eingeführt. In den letzten 20 Jahren wurde das AMA-Gütesiegel-Programm „Milch“ kontinuierlich als  ganzheitliches Qualitätssicherungsprogrammes weiterentwickelt. Während sich zu Beginn die Anforderungen auf die Milchverarbeitung konzentrierten, liegt seit etwa fünf Jahren der Schwerpunkt auf der landwirtschaftlichen Milchviehhaltung, auf natürlichen Futtermitteln und mehr Eutergesundheit und Tierwohl.

Den Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe 04/15

Agrarhaushalt 2015 beschlossen

Der Agrarhaushalt 2015 ist in trockenen Tüchern. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD hat der Bundestag vergangene Woche den Einzelplan 10 im  Bundeshaushalt beschlossen. Der Etat des Bundeslandwirtschaftsministeriums sieht für das kommende Jahr mit Gesamtausgaben von rund 5,32 Mrd. EUR in etwa das Volumen dieses Jahres vor. Der Löwenanteil im Einzelplan 10 entfällt mit 3,7 Mrd. EUR erneut auf die landwirtschaftliche Sozialpolitik. Die Mittel für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) belaufen sich auf 620 Mio. EUR. Darin enthalten sind 20 Mio. EUR für Maßnahmen des präventiven Hochwasserschutzes. Union und SPD hatten sich aufgrund des Streits um eine Neugestaltung der Hofabgabeklausel im Ernährungsausschuss nicht auf gemeinsame Anträge verständigen können. Ressortchef Christian Schmidt zeigte sich in der Debatte zufrieden. Der Etat sei angesichts der Anforderungen gut aufgestellt. Der agrarpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, bekräftigte das Leitbild der unternehmerischen, wettbewerbsorientierten und familiengeführten bäuerlichen Landwirtschaft. Dem trage der Haushalt Rechnung. Für SPD-Agrarsprecher Dr. Wilhelm Priesmeier werden zum Tierschutz und die ländliche Entwicklung wichtige Anliegen seiner Fraktion umgesetzt. Kritik kam hingegen von der Opposition. Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht Licht und Schatten beim Agraretat 2015.     AgE

Preissprung für Vollmilchpulver am Weltmilchmarkt

Am internationalen Markt für Milcherzeugnisse hat sich die Aufwärtstendenz der Preise verstärkt. Bei der jüngsten Auktion auf der Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) legte der gewichtete Index aller umgesetzten Lieferkontrakte am 3.2. um 9,4 % gegenüber der vorherigen Auktion von Mitte Januar zu. Maßgeblich für die fes-teren Kurse dürfte das kleinere Angebot an der GDT gewesen sein. Zum einen ist die Milchanlieferung auf der Südhalbkugel saisonal rückläufig; zum anderen hatte Hauptanbieter Fonterra bereits angekündigt, die Angebotsmengen an der GDT zu kürzen, da wegen der Trockenheit in Neuseeland zukünftig mit einem spürbar geringeren Rohstoffaufkommen gerechnet wird. Mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe der dmz...

Brunner prämierte Bayerns beste Bio-Produkte

Monika Strobl und Josef Westenrieder (Heumilchjoghurt), Iris und Georg Thalhammer (Kü̈rbisketchup), Julia Reimann und Stefan Schmutz (Bayerischer Reis). Mit dabei LVÖ-Vorsitzender Josef Wetzstein (r.) und LVÖ-Geschäftsfü̈hrer Harald Ullmer (3.v.l.) Minister Brunner (3.v.l.). Foto: Schmalz/StMELF

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin „Bayerns beste Bio-Produkte“ ausgezeichnet. Die Gewinner des von der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) verliehenen Preises waren zuvor von einer Jury aus 61 Produkten ausgewählt worden, mit denen sich 47 Hersteller und Verarbeiter bayerischer BioProdukte für den Wettbewerb beworben hatten. Ausschlaggebend für die Auswahl waren Kriterien wie regionaler Rohstoffbezug, Produktqualität, soziales Engagement des Unternehmens und aktive Beiträge zu Umwelt- und Naturschutz. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.

Dänische Milchbauern wollen nach dem Quotenende aufdrehen

Trotz der niedrigen Milchpreise erwarten Fachleute in Dänemark nach dem Milchquotenende eine erneute Ausweitung der Produktion. Wie der Dachverband der dänischen Landwirtschaft (L&F) vergangene Woche mitteilte, hatten die historisch hohen Milchpreise bereits im letzten Milchwirtschaftsjahr viele Bauern in dem skandinavischen Land dazu verleitet, möglichst viel zu melken. Dies habe dafür gesorgt, dass die dänische Milchquote 2013/14 um 100 Mio. kg überschritten worden sei. Zwischenzeitlich sei der Milchmarkt aber so stark unter Druck geraten, dass viele Milchbauern in finanziellen Engpässen steckten. Nun stellt sich laut L&F die Frage, wie die Landwirte auf das Ende der Milchquote am 30. März reagieren werden, obwohl nach gängiger Expertenmeinung vor Jahresmitte nicht mit einer nennenswerten Befestigung der Milcherzeugerpreise zu rechnen sei. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.

 

 

Petra Hartner neue Chefin des LVFZ für Milchanalytik in Triesdorf

Petra Hartner, die neue Leiterin des LVFZ Triesdorf, und Dr. Rudolf Seidl, Leiter der Abteilung Berufliche Bildung an der LfL. Foto: LVFZ

Neue Leiterin des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrums (LVFZ) für Milchanalytik Triesdorf der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist seit dem 1. Januar 2015 Petra Hartner. Sie folgt Peter Mark nach, der im Oktober aus dem aktiven Dienst ausschied. Petra Hartner studierte an der Technischen Universität München-Weihenstephan Agrarwissenschaften mit dem Schwerpunkt Milchwissenschaften. Ihre berufliche Laufbahn in der bayerischen Landwirtschaftsverwaltung begann sie 1985 nach Referendariat und Staatsprüfung an der damaligen Landesanstalt für Ernährung in München. 1987 wechselte sie an die Lehr- und Versuchsanstalt für Milchwirtschaft und Molkereiwesen in Triesdorf, der Vorgängereinrichtung des heutigen LVFZ für Milchanalytik. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.