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Online-Portal – alles rund um die Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Emmi erwirbt das Käsegeschäft von J.L. Freeman in Kanada

Emmi kauft 100 % der Geschäftsanteile am Käsegeschäft von J.L. Freeman mit Sitz in Boucherville, Kanada. Das Unternehmen ist Kanadas führender Importeur von Spezialitätenkäse, primär aus der Schweiz. Damit baut Emmi ihre Position in Nordamerika aus und sichert sich den Marktzugang für Exporte aus der Schweiz.   
In den letzten Monaten hat Emmi ihre Strategie in Nordamerika geschärft. Unter anderem werden die Ressourcen stärker zur Festigung der Position im Spezialitätenkäsegeschäft eingesetzt. Die Übernahme von 100 % der Geschäftsanteile am Käsegeschäft der in Boucherville, Kanada, domizilierten J.L. Freeman Limited Partnership Cheese Import and Distribution Operation (nachfolgend J.L. Freeman) ist ein weiterer Schritt in die angestrebte Richtung. Emmi schafft mit dieser Transaktion ein zusätzliches wichtiges Standbein in Nordamerika, das die starke Position in den USA und die bestehende Präsenz in Kanada erweitert. Das Unternehmen sichert sich mit dieser Akquisition den direkten Zugang zu einem interessanten Markt, verlängert die Wertschöpfungskette ihrer Spezialitätenkäseexporte nach Kanada und schafft Potenzial für den Export weiterer Produkte aus der Emmi Gruppe.     
J.L. Freeman ist einer der führenden Käseimporteure Kanadas. Mehr als die Hälfte der Importe sind Käse aus der Schweiz – insbesondere Le Gruyère AOP, Emmentaler AOP, Fondue sowie verschiedene Spezialitäten. Weitere relevante Anteile machen Käse aus Italien und Frankreich aus. J.L. Freeman erzielt im Käsegeschäft einen Umsatz von gut 38 Mio. CAD (knapp 35 Mio. SFR) und beschäftigt 18 Mitarbeitende. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.

 

 

Lebensmittel verwerten statt wegwerfen

Wohin mit dem schon abgelaufenen Naturjoghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum gerade abgelaufen ist, und den gekochten Kartoffeln vom Vortag? Ein Salat wäre eine prima Alternative: Lebensmittelreste kreativ verwerten statt wegwerfen – so lautet die Devise des Ratgebers „Kreative Resteküche" der Verbraucherzentrale.
Von Gemüse über Obst, Wurst, Fisch und Fleisch, Kartoffeln, Brot und Milchprodukte bis hin zu Nüssen und Backzutaten gibt es für alles einen knackig-kurzen Verwendungsvorschlag. Eine weitere Tabelle erläutert, welche Gewürze zu welchen Hauptzutaten passen. Raffiniertere Ideen findet der Leser im ausführlichen Rezeptteil. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.

 

 

Stationen der Bayerischen Milchprinzessin auf der Grünen Woche

Diese Käseplatte der Extraklasse trug Günther Felßner, Vorsitzender der LVBM, am bayerischen Abend mit drei Mann zum Buffet. Foto: LVBM

Die Bayerische Milchprinzessin Carola Reiner und Günther Felßner, Vorsitzender der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM), vertraten das Milchland Bayern auf der Grünen Woche in Berlin. Dort war der Käsestand der LVBM Startpunkt für ihre kulinarische Weltreise. Gestärkt mit Allgäuer Emmentaler und Bergkäse erkundete Carola Reiner fremde und ungewöhnliche Genüsse in den Messehallen der Internationalen Grünen Woche. Ob Spezialitäten aus Lettland, Gesänge aus der Region Moskau oder tunesische Speisen, die Milchprinzessin zeigte sich überall sehr aufgeschlossen und probierfreudig. Günther Felßner meint dazu: „In der Bayernhalle präsentiert sich der Freistaat perfekt als Urlaubs- und Genussregion. Und doch wollen wir auch die Attraktionen der anderen Aussteller bestaunen und unsere Botschaft zu Milch und Käse aus Bayern nach außen tragen.“ Carola Reiner wird ihre Eindrücke von der Grünen Woche auf Facebook posten: www.facebook.de/Bayerische Milchprinzessin. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.

 

 

Bayern schmeckt den Berlinern: Brunner zieht positive Bilanz

Die Bayernhalle mit ihren vielen kulturellen und kulinarischen Highlights war auch heuer wieder ein absoluter Besuchermagnet auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Am letzten der zehn Messetage zeigte sich Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mit dem Auftritt des Freistaats rundum zufrieden: „Wir haben den 400.000 Besuchern aus der ganzen Welt wieder eindrucksvoll vor Augen geführt, welch unvergleichliche Vielfalt, Kultur und Lebensart Bayern zu bieten hat.“ Dass auch die bayerischen Spezialitäten gut ankommen, zeigt laut Brunner allein schon die Bilanz in der Bayernhalle: Rund 10.400 kg Käse, 9.000 Weißwürste, 3.600 Portionen Leberkäs und 1.000 Enten wurden während der Grünen Woche verspeist. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.


Perspektiven für den Milchmarkt 2015


Die deutschen Milcherzeuger haben im Jahr 2014 erneut ihre Milchproduktion
gegenüber dem Vorjahr steigern können (+3,1 %). „Damit ist in Deutschland mit über 31 Mio. t so viel Milch produziert worden wie noch nie zuvor“, berichtet Dr. Engel, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes, im Rahmen des traditionell stattfindenden „Milchpolitischen Frühschoppen“ anlässlich der Grünen Woche in Berlin. Das Niveau bei den Erzeugerpreisen war gleichzeitig im ersten Halbjahr 2014 vergleichsweise hoch, sodass ein durchschnittlicher Milchpreis von etwa 37 Ct netto je kg (bei 4,0 % Fett, 3,4 % Eiweiß) am Ende stehen wird. Dieser entspricht dem mittleren Preis des Vorjahres. Doch nicht nur in Deutschland und Europa wurde die Milchproduktion im Jahr 2014 deutlich ausgeweitet. Allein das zusätzliche Milchaufkommen gegenüber 2013 in sieben wichtigen Exportländern (z.B. EU-28, USA, Neuseeland) betrug in den ersten neun Monaten 2014 8,3 Mio. t. Ursächlich hierfür war nicht zuletzt das auch international vergleichsweise hohe Preisniveau, günstige Witterungsbedingungen für die Grundfuttererzeugung sowie niedrige Faktorkosten für zugekaufte Futtermittel und Treibstoffe. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.

Mit Optimismus ins „Jahr der Eigenverantwortung“

Veranstaltungsort war wieder der Bierkeller in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin.

Melker und Molker übten beim Milchpolitischen Frühschoppen den Schulterschluss
In den vergangenen Jahren war der traditionelle Milchpolitische Frühschoppen, den der Milchindustrie-Verband jedes Jahr am Rande der Grünen Woche in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin veranstaltet, meist von heftigen Wortgefechten zwischen Milchbauern, Politikern und den Spitzenvertretern der Molkereiwirtschaft gekennzeichnet. Diesmal aber herrschte auffällig viel Eintracht. Dabei barg der Titel der Veranstaltung „Große Molkereien, verunsicherte Verbraucher, Milcherzeuger im Strukturwandel – Ein verzerrtes Bild unserer Branche?“ durchaus Zündstoff.
Einzig – die bewusst als Kontrapunkt setzende Rednerin geladene – Maria Heubuch, Milchbäuerin aus dem Allgäu, Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen im Europaparlament und langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL),  brachte etwas Aufruhr in die Reihen der Zuhörer. Mit ihrer Forderung, zum Erhalt der kleinen Milchviehbetriebe auf eine Politik des Verzichts auf Export und Produktionswachstum einzuschwenken, sich stattdessen auf regionale Märkte zu beschränken und die angeblich überbordende Milcherzeugung („Milch-Tsunami“) durch eine Bonus-Malus-Regelung abzubremsen, stand sie aber hier mutterseelenalleine. In diesem Kreis wurden ihre  Argumentation einhellig, teilweise fast aggressiv, gekontert. Denn mit dem Vortrag der Maria Heubuch war auch ein wenig von der Protestaktion am 14. Januar in die Veranstaltung herübergeschwappt: Demonstranten des Bundes der Milchbauern (BDM) und der AbL hatten symbolisch einen Milchpulverberg vor die Tür des Milchindustrieverbands (MIV) in Berlin geschüttet. Sie werfen der Milchindustrie vor, sich einer „vernünftigen Agrarmarktpolitik “ in der EU zu verweigern und damit für existenzgefährdende Milchpreise in Europa mitverantwortlich zu sein.

Verantwortung für die Welternährung
Milchbauer Günther Felßner, Stellvertretender Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, der nach Frau Heubuch sprach, setzte seine Argumente dagegen: Strukturwandel,  in der Landwirtschaft wie auch der in anderen Branchen, sei einfach eine unausweichliche Folge des technischen Fortschritts und lasse sich deshalb weder durch Politik noch durch Appelle verhindern. Wer da, wie wenige Tage vorher die Agraropposition in Berlin, mit dem Ruf „Wir haben es satt!“ protestiere, tue das doch mit vollem Mund und ohne Verantwortungsbewusstsein für die Welternährung. 30 Jahre Milchmengenregulierung in der EU, die einer Teilenteignung der Bauern gleichgekommen sei, hätten zwar eine Stagnation der Milcherzeugung bewirkt, den Strukturwandel aber nicht gebremst. Es hätten nur andere Milcherzeuger auf der Welt das Exportgeschäft gemacht. Die Weltbevölkerung habe sich verdoppelt in dieser Zeit, die Nachfrage sei entsprechend gewachsen. Und Deutschland, so sein Standpunkt, müsse als Gunstregion für die Milchproduktion nun seinen angemessenen Beitrag zur Welternährung leisten. Es könne aus seiner Sicht auch nichts Schlechtes sein, Lebensmittel zu exportieren. Extensivierungs- und Stilllegungskonzepte hingegen würden Vernichtung von Wertschöpfung und von Arbeitsplätzen bedeuten und in letzter Konsequenz  zur Abschaffung der Tierhaltung in Deutschland führen. Auch dem Ansinnen von Frau Heubuch, die Milcherzeugerpreise müssten nach den Vollkosten der Bauern bemessen werden, erteilte er eine Abfuhr. Das unumstößliche Kriterium für die Preisbildung sei nun mal die Nachfrage. Für die deutsche Milchwirtschaft könne es daher nur um eines gehen: Qualitätsführerschaft zu guten Preisen. Wie die Branche genau diesen Kurs im „Jahr der Eigenverantwortung“ – wie es Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, wegen des Auslaufens der Milchmengenregulierung am 1. April nannte – gehen will, das wurde dann auch das vorherrschende Thema in den Reden und Diskussionen. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.


Unsicherheit als Ursache

Die Podiumsteilnehmer standen zahlreichen Fragen aus dem Publikum gegenüber. Die Verunsicherung der Besucher war den gesamten Abend erkennbar. Dirk Pollert, Verband der Bayerischen Wirtschaft; Markus Ferber, MdEP; Christian Fleschutz, Bioandwirt; Moderatorin Maria Thiele (v.l.n.r.). Foto: Christian Aigner

Halbwissen und Angst gepaart mit einer gesunden Skepsis beherrschten die TTIP-Diskussionsrunde in Kempten. Die Vielzahl der Besucher zeigt die Notwendigkeit weiterer Veranstaltungen dieser Thematik.
Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA (TTIP) wird in der deutschen Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Europaabgeordneter Markus Ferber lud deshalb in der Reihe „TTIP – Jetzt red i" zu einer Podiumsdiskussion.
„Freihandelsabkommen gibt es weltweit in Hülle und Fülle", erläuterte gleich zu Beginn Markus Ferber die Tatsachen. „Allein Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten 130 solcher Abkommen geschlossen", präsentierte der Europaabgeordnete weitere Fakten. Interessant sei, so Ferber weiter, dass die Öffentlichkeit davon kaum Notiz genommen habe. Ganz anders gestalte sich die Situation bei TTIP. Während der Europaabgeordnete die kritische Haltung nur bedingt verstehen konnte, zählte Biolandwirt Christian Fleschutz eine ganze Reihe von Argumenten gegen TTIP auf. Demnach würden in erster Linie „Börsennotierte Aktienkonzerne“ von diesem Abkommen profitieren und diese hätten dann, so die Ansicht des Landwirts, mehr Macht als die Demokratie.
Hier hielt Ferber dagegen und verdeutlichte dies am Beispiel Fendt. „Das Ziel von TTIP ist es, die unterschiedlichen Standards besser miteinander zu vereinbaren und unnötige Regeln abzuschaffen. Es existieren immer noch große Handelshemmnisse zwischen der EU und den USA, beispielsweise im Bereich der Industrie. Heute darf ein Fendt, der in Deutschland  gebaut wurde, so nicht in den USA gefahren werden. Der Traktor erfüllt nicht die technischen Anforderungen, um auf den amerikanischen Markt zu kommen. Diese Hemmnisse könnten wir mit einem Abkommen beseitigen“, erklärte der Politiker. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.

70 Tage bis zum Ende der Milchquote – was kommt danach?

„In 70 Tagen läuft am 1. April 2015 nach 31 Jahren die Milchquote in Deutschland aus und damit die Mengenregulierung der Milchproduktion in der EU. Der Milchmarkt geht damit einen wichtigen Schritt in Richtung Liberalisierung und unternehmerisch gestalteter Milchproduktion und Verarbeitung in Deutschland“, erläutert Dr. Karl-Heinz Engel, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes im Rahmen des traditionell stattfindenden „Milchpolitischen Frühschoppen“ anlässlich der Grünen Woche in Berlin. Die endgültige Entscheidung über das Ende der Quote geht jedoch schon bis in das Jahr 2003 zurück, sodass dieser Schritt für alle Beteiligten nicht überraschend kommen sollte. Die durch die Politik angestrebte sanfte Landung („soft landing“) zeichnet sich jedoch derzeit nicht ab.
Die deutschen Milcherzeuger haben in den letzten zwei Jahren mit hohen Milchpreisen ihre Milchproduktion erneut auf Rekordniveau gesteigert, mussten dafür aber auch hohe Aufwendungen leisten. So war allein durch die deutschen Landwirte das letzte abgeschlossene Quotenjahr 2013/2014 eine Überschussabgabe von rund 160 Mio. EUR an Brüssel zu zahlen (EU: 409 Mio. EUR). Und auch für dieses laufende letzte Quotenjahr zeichnet sich eine neue Rekordanlieferung an Milch (D: +3,2 %; EU: 4,3 % in 2014) gegenüber den Vorjahren ab. Die deutschen und europäischen Milcherzeuger werden daher im Spätsommer 2015 auch eine neue Rekordsumme von gar 1 Mrd. EUR nach Brüssel überweisen müssen. Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.

 

 

Überwiegend festere Preise am internationalen Milchmarkt

Bei der jüngsten Auktion der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) sind die Preise für Milcherzeugnisse zum dritten Mal in Folge mehrheitlich gestiegen. Am 20.1. legte der zusammenfassende Index aller gehandelten Standardmilchprodukte gegenüber der vorherigen Versteigerung von Anfang Januar um 1,0 % zu. Ausschlaggebend für das Plus waren vor allem Preiszuschläge beim Haupthandelsprodukt Vollmilchpulver. Die angebotenen Kontrakte erlösten über alle Laufzeiten und Qualitäten hinweg im Mittel 2.402 USD/t (2.066 EUR); das waren 3,8 % mehr als bei der vorangegangenen Versteigerungsrunde. Damit hat das Trockenmilcherzeugnis seit Anfang Dezember stets an Wert hinzugewonnen; der damalige Tiefstpreis wird mittlerweile wieder um 7,8 % übertroffen. Auch für Magermilchpulver legten die Käufer zuletzt im Schnitt aller Kontraktfälligkeiten mehr Geld an als vor zwei Wochen. Im Mittel wechselte die Ware für 2.389 USD/t (2.055 EUR) den Besitzer, was einem Anstieg von 1,0 % entsprach. Ein Minus von 4,3 % im Vergleich zur vorigen Auktion verzeichnete dagegen Cheddar Käse, der über alle Liefertermine hinweg für 2.961 USD/t (2 547 EUR) Abnehmer fand. Seitwärts tendierte zuletzt die Butter: Nachdem das Fetterzeugnis seit Anfang November 2014 kontinuierlich im Preis zugelegt hatte, wurde es nun nahezu auf dem gleichen Niveau wie zur Handelsrunde Anfang Januar verkauft, nämlich für 3.564 USD/t (3.065 EUR). Mehr erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe dmz 03/15.