Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Online-Portal – alles rund um die Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Hantoft als Aufsichtsratsvorsitzender bei Arla Foods bestätigt

Die Vertreterversammlung der europäischen Molkereigenossenschaft Arla Foods hat am Dienstag vergangener Woche (23.5.) den Schweden Åke Hantoft für zwei weitere Jahre als Aufsichtsratsvorsitzenden wiedergewählt. Wie das genossenschaftliche Molkereiunternehmen mitteilte, wurde sein Stellvertreter Jan Toft Nørgaard aus Dänemark ebenfalls im Amt bestätigt. Hantoft gehört dem Aufsichtsrat, ebenso wie sein Vize, bereits seit 17 Jahren an und hat seit 2011 den Vorsitz inne. Mit Inger-Lise Sjöstrom aus Schweden und Simon Simonsen aus Dänemark werden zukünftig zwei neue Mitglieder dem Gremium angehören. Als Vertreter aus der Region Zentraleuropa wurden Manfred Graff aus Simmerath-Lammersdorf, Markus Hübers aus Rees-Haldern und Manfred Sievers aus Prinzenmoor für die Wahlperiode bis 2019 im Amt bestätigt. Dem Aufsichtsrat von Arla Foods gehören insgesamt 15 Landwirte an. Diese werden von ihren Berufskollegen gewählt, um die rund 12 000 Genossenschaftsmitglieder von Arla zu vertreten. Im Aufsichtsrat sitzen zudem drei Mitglieder, die die Mitarbeiterschaft des Molkereikonzerns repräsentieren. AgE

Lactalis-Gruppe will Omira übernehmen

Die Omira Oberland-Milchverwertung Ravensburg GmbH strebt einen Zusammenschluss mit dem französischen Molkereikonzern Lactalis an. Wie die Unternehmen dazu am Dienstag vergangener Woche (23.5.) mitteilten, will die Lactalis-Gruppe die Geschäfte von Omira vollständig übernehmen und die Zusammenarbeit mit deren Milcherzeugern langfristig sicherstellen. Der Zusammenschluss steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der europäischen Wettbewerbsbehörden und der Gesellschafterversammlung der Omira, die am 22. Juni stattfindet. Die Molkerei hatte nach eigenen Angaben mit mehreren potentiellen Kandidaten verhandelt, aus denen sich dann Lactalis als optimaler Partner herauskristallisiert habe. Mit dem französischen Unternehmen erreiche man die eigenen Ziele bestmöglich, erklärten die Ravensburger. Dazu gehörten die langfristige Sicherung eines hohen Milchgeldes für alle Erzeuger, der Zugang zu internationalen Märkten inklusive neuer Absatzkanäle sowie die Weiterentwicklung und Investition in die Unternehmensstandorte Ravensburg und Neuburg. Laut Omira sollen die Verträge mit den Milcherzeugern und Genossenschaften unverändert bestehen bleiben. Außerdem garantiere Lactalis einen langfristigen Milchpreis, der - nach einer Übergangsphase - bis zum Jahr 2027 mindestens dem bayerischen Durchschnitt entsprechen werde. Der französische Molkereikonzern will nach eigenen Angaben mit dem Engagement bei Omira seine Präsenz in Deutschland ausbauen und damit einen besseren Zugang zu Europas größtem Markt ermöglichen.

Auf Kooperation setzen

Der Milchpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Karsten Schmal, sieht in dem geplanten Zusammenschluss eine Bestätigung der wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen für die genossenschaftliche Milchwirtschaft in Deutschland. Die anstehende Übernahme müsse ein Weckruf für die Genossenschaften sein, so Schmal. Omira habe national keinen genossenschaftlichen Partner finden können oder wollen, der sich dazu in der Lage sehe, die weiterhin notwendigen strukturellen Entwicklungen zu gestalten. Nun gehe es darum, dass die deutschen Milchbauern im neuen Unternehmen ihre Interessen bestmöglich vertreten könnten. Nach den Worten des Milchpräsidenten gelte es nun für den gesamten genossenschaftlichen Milchsektor, im Sinne der Erzeuger und Eigentümer stärker auf Kooperation zu setzen. Die Lactalis-Gruppe ist laut eigener Darstellung das weltweit führende Unternehmen der Milchbranche. Im Jahr 2016 erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 17,3 Mrd Euro. AgE

Prima Donna Sponsor des World Grand Prix Volleyball Turniers

Nach der sehr erfolgreichen Europameis-terschaft für Damen 2015, hat die Nevobo wieder ein fantastisches Turnier in die Niederlande geholt: das World Grand Prix Turnier für Damen. Von 7. bis zum 9. Juli 2017 findet das Turnier in der niederländischen Stadt Apeldoorn statt. Teilnehmende Länder außer den Niederlanden sind unter anderem: Thailand, Japan und die Dominikanische Republik.
Wie im Jahr 2015 präsentiert Prima Donna Kase das World Grand Prix Turnier. Ebenso wie Volleyball Menschen und Kultur verbindet, verbindet Prima Donna die besten Käsetraditionen von niederländischem und italienischem Käse.
Der hohe Status des niederländischen Volleyballs passt perfekt zu der einzigartigen Käsespezialität Prima Donna. Vor und während des Turniers organisiert Prima Donna einige bemerkenswerte Aktivitäten, die für den Lebensmittelhandel interessant sind.

Molkerei Hainichen-Freiberg unter neuer Leitung

Die Molkerei Hainichen-Freiberg, ein Joint Venture der Käserei Champignon und Ehrmann, erhält mit Sabine Arazi eine neue Geschäftsführerin. Seit fast 30 Jahren ist die ausgebildete Verfahrenstechnikerin bereits in der Lebensmittelindustrie und Milch-Branche tätig, davon 16 Jahre in Führungspositionen.
Zuletzt war Sabine Arazi als Werksleiterin bei der Hengstenberg GmbH & Co.KG in Fritzlar beschäftigt. Zu den weiteren beruflichen Stationen zählten unter anderem eine technische Projektleitung bei Danone France und eine Position als Fertigungsleiterin und stellvertretende Werksleiterin bei Danone Deutschland.

SAVENCIA Fromage & Dairy Deutschland „Great Place to Work“

Das Unternehmen SAVENCIA Fromage & Dairy Deutschland mit Sitz in Wiesbaden erhält die Auszeichnung „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2017“. Die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs wurden am Abend des 16. März bei den Prämierungsfeierlichkeiten in Berlin vom Great Place to Work® Institut Deutschland bekannt gegeben. Die Auszeichnung steht für besondere Leistungen bei der Gestaltung von attraktiven Arbeitsbedingungen und einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur.
Aymeric de la Fouchardière, Vorsitzender der Geschäftsleitung, freut sich über die wichtige Auszeichnung: „Diese Prämierung macht uns besonders stolz, weil sie auf dem Votum der Mitarbeiter beruht. Sie bestätigt uns, dass unsere Maßnahmen bei den Mitarbeitern ankommen und von ihnen geschätzt werden. Wir sind auf dem richtigen Weg!“ SAVENCIA Fromage & Dairy Deutschland gehört als Tochtergesellschaft zum französischen Familienkonzern SAVENCIA Fromage & Dairy. Das Unternehmen beschäftigt über 19.000 Mitarbeiter, ist in 120 Ländern vertreten und erzielte 2016 einen Umsatz von 4,4 Mrd. EUR. Am aktuellen Great Place to Work® Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2017“ nahmen rund 700 Unternehmen aller Größen und Branchen teil. Sie stellten sich einer freiwilligen Prüfung der Qualität und Attraktivität ihrer Arbeitsplatzkultur durch das unabhängige Great Place to Work® Institut und dem Urteil der eigenen Mitarbeiter. Aus dem Gesamtteilnehmerfeld wurde die Liste der besten Arbeitgeber ermittelt (Benchmarking differenziert nach Unternehmensgrößenklassen). Bewertungsgrundlage war eine ausführliche anonyme Befragung der Mitarbeiter von SAVENCIA Fromage & Dairy Deutschland zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen in die Führungskräfte, Qualität der Zusammenarbeit, Wertschätzung, Identifikation mit dem Unternehmen.

Strategische Weiterentwicklung

Die Bayerische Milchindustrie eG (BMI) setzt ihren Strategiekurs weiter fort: Am starken Frischestandort der Genossenschaft in Würzburg soll eine Produktionslinie für Trinkmilch, Schlagsahne, Saure Sahne und Schokomilch in der Mehrwegglasverpackung aufgebaut werden. Im Zuge dieser Umstrukturierungsmaßnahmen plant die BMI, ihre Produktion von Mehrwegglasprodukten am Standort Obermaßfeld voraussichtlich bis Mitte 2018 zu schließen.
Das Unternehmen hat die Mitarbeiter am 29. März 2017 über diesen Planungsstand frühzeitig und persönlich informiert. „Für die Zukunftssicherung unserer Genossenschaft ist diese Entscheidung leider unumgänglich“, so BMI-Vorstandsvorsitzender Peter Hartmann. Der extrem hohe Wettbewerbsdruck in der Milchwirtschaft erfordere größere und technisch hochmoderne Standorte mit deutlichen Einspareffekten. In Würzburg könne man im bestehenden Werk die Produktion mit deutlichen Kostendegressions-Effekten steigern und so die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens sichern. Am Standort Obermaßfeld dagegen seien Erweiter-ungen aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus nicht sinnvoll.
„Wichtig ist es jetzt, gemeinsam mit dem Betriebsrat zu einer für alle Beteiligten tragfähigen Lösung zu kommen“, betonte Hartmann. Bis voraussichtlich Frühjahr 2018 sollen die Mehrwegglasprodukte der Marken Thüringer Land und Frankenland wie bisher im Werk Obermaßfeld hergestellt werden. Alle derzeit 26 Mitarbeiter erhalten Arbeitsangebote an anderen BMI-Standorten, etwa in den fränkischen Werken Würzburg, Ebermannstadt, Windsbach und Zapfendorf sowie in Jessen (Sachsen-Anhalt).
Erklärtes Ziel ist es, durch die Übernahme der langjährigen und gut ausgebildeten Belegschaft den Qualitätsstandard der in Obermaßfeld hergestellten hochwertigen Regionalprodukte am Standort Würzburg fortzuführen. Für die Marke Thüringer Land liefern derzeit insgesamt 21 landwirtschaftliche Betriebe der Milchwerke Mainfranken ihren wertvollen Rohstoff an die BMI.