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Online-Portal – alles rund um die Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Fonterra baut H-Milchkapazitäten aus

Die neuseeländische Molkereigenossenschaft Fonterra verzeichnet eine global weiter zunehmende Nachfrage nach ultrahocherhitzten (UHT) Milchprodukten und baut deshalb entsprechende Produktionskapazitäten aus. Wie das Unternehmen am vergangenen Mittwoch (8.11.) mitteilte, soll bis Jahresende im Werk Waitoa eine weitere Produktionslinie für UHT-Milch und -Sahne in Betrieb genommen werden, mit der stündlich 15 000 Packungen hergestellt werden können. Laut Fonterra werden in dem spezialisierten Werk südlich von Auckland schon jetzt jede Stunde rund 80 000 abgepackte Milch- und Sahneerzeugnisse für den Export produziert. Nach der Erweiterung soll die Kapazität bei jährlich mehr als 250 Mio l liegen. Fonterra-Manager Robert Spurway erklärte, dass die Produktionsausweitung von der steigende Nachfrage nach neuseeländischen Molkereierzeugnissen getrieben werde, mit der Schritt gehalten werden müsse. Das gelte insbesondere für den Export von UHT-Sahne, der sich in den vergangenen beiden Jahren mehr als verdoppelt habe. Wachstumsmotor sei dabei Asien, wo die Bevölkerung immer mehr Milchprodukte in ihrer Ernährung verwende. So habe sich beispielsweise der Verkauf von Sahne an die Teekioske innerhalb von zwei Jahren verfünffacht. Laut Spurway wurden in den vergangenen fünf Jahren Investitionen von 162 Mio $ (140 Mio Euro) am Standort Waitoa in die Produktion von UHT-Milch und -Sahne getätigt. Ziel sei dabei gewesen, eine bessere Wertschöpfung für die Rohmilch der Landwirte zu erzielen, was auch gelungen sei. Zudem habe die Kapazitätsausweitung 150 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen. AgE

Umrechnungskurs 1 $ = 0,8628 Euro

Milchverarbeitung lässt Umsatz bei GEA steigen

Der Milchsektor hat beim Anlagenbauer GEA im dritten Geschäftsquartal 2017 für steigende Umsätze gesorgt. Wie der Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie am vergangenen Freitag (3.11.) mitteilte, kletterten die Erlöse zwischen Juli und September 2017 im Vorjahresvergleich um 2,7 % auf 1,131 Mrd Euro, wobei die Anwendungen der Milchverarbeitung und Milchproduktion als wesentliche Treiber genannt wurden. Regional ließ sich nach Angaben der Unternehmensleitung ein Umsatzplus in West- und Osteuropa, der DACH-Region, dem Nahen Osten und Afrika sowie Lateinamerika erzielen. Das operative Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte binnen Jahresfrist sogar um 7,0 % auf 120,5 Mio Euro zu. Bereinigt um Zusatzkosten für Abfüllanlagen ergab sich ein Wert von 135 Mio Euro. „Dank einer positiven Ergebnisentwicklung insbesondere der Business Area Solutions konnten wir im Berichtsquartal beim operativen EBITDA trotz der Zusatzkosten für Abfüllanlagen wieder aufholen“, kommentierte der GEA-Vorstandsvorsitzende Jürg Oleas die Quartalsergebnisse. Für das Gesamtjahr sei aber zu erwarten, dass nur der „untere Rand des Prognosekorridors“ erreicht werde. Oleas zeigte sich überzeugt, dass sich die eingeleiteten Maßnahmen und Strukturverbesserungen in Verbindung mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens perspektivisch positiv auf die langfristig wachsende Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie auswirken werden. Beim Auftragseingang musste GEA im Vorjahresvergleich einen leichten Rückgang um 2,5 % auf 1,057 Mrd Euro hinnehmen. AgE

 

Arla bekommt grünes Licht für Zusammenschluss mit Gefleortens

Der dänisch-schwedische Milchverarbeiter Arla verschmilzt mit der genossenschaftlichen schwedischen Molkerei Gefleortens. Wie beide Unternehmen mitteilten, haben die schwedischen Wettbewerbsbehörden diesbezüglich jetzt grünes Licht gegeben. Alle Landwirte, die Teilhaber von Gefleortens sind, hätten jetzt die Möglichkeit, Mitglied in der Genossenschaft Arla zu werden. Das Ziel des Zusammenschlusses besteht nach Unternehmensangaben in den stabilen Lieferbedingungen für die Landwirte und dem Wachstum der Marke Arla. Die Integration laufe an; alle Mitarbeiter wechselten zur dänischen Molkerei. Gefleortens verarbeitet nach eigenen Angaben rund 1,6 % der Milch in Schweden. AgE

Emmi erhöht Beteiligung an der mexikanischen Mexideli

Der Schweizer Milchverarbeiter Emmi will einen Teil seines angestrebten Wachstums in Schwellenländern außerhalb Europas erwirtschaften und stärkt dazu weiter seine internationale Präsenz, so in Lateinamerika. Um diese Strategie voranzutreiben, hat der Konzern jetzt seine Beteiligung an Mexikos führendem Importeur von Spezialitätenkäse, der Mexideli 2000 Holding SA de CV, von bisher 50 % auf 51 % erhöht. Damit besitzt Emmi nun die Mehrheit an dem Unternehmen; dies solle mehr Sicherheit geben und das Engagement im mexikanischen Markt unterstreichen. Über den Kaufpreis und weitere Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Seit Anfang 2014 sind die Schweizer an der Mexideli beteiligt. Laut Emmi soll das mexikanische Unternehmen voll konsolidiert werden, wobei die Geschäftsführung weiter in den Händen von Mitbegründer Yory Salant liegen wird. Mexideli ist Emmi zufolge seit fast 30 Jahren erfolgreich am Markt tätig und als Importeur von Premium-Nahrungsmitteln sehr gut etabliert. Das Unternehmen verfüge über eine moderne Import- und Logistikinfrastruktur an fünf Standorten in Mexiko und habe 2016 mit rund 300 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 58 Mio $ (49 Mio Euro) erwirtschaftet. AgE

Umrechnungskurs: 1 $ = 0,8518 Euro

Reine Lungau – Milch aus dem Biosphärenpark

In einer Welt in der alles von mehr, höher, weiter und schneller dominiert ist, sehnt sich der Mensch nach ein wenig Entschleunigung und Ruhe. SalzburgMilch hat gemeinsam mit extensiv wirtschaftenden Bio-Bauern aus dem Biosphärenpark Lungau, in Zusammenarbeit mit der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein und dem WWF Österreich ein einzigartiges Programm gestartet. Bewusstes Wahrnehmen, sich wieder auf die ursprünglichen Werte konzentrieren, ein Höchstmaß an Tiergesundheit, regionales Denken und Handeln, reine, unverfälschte Milchprodukte mit naturbelassenem Geschmack – das alles wird in der neuen, exklusiven Linie „Reine Lungau – Milch aus dem Biosphärenpark“ der SalzburgMilch in perfekter Weise vereint. „Mit Vorhandenem auskommen“ ist der Leitsatz der Reine Lungau Bauern, deren Biobauernhöfe auf einer Seehöhe von über 1.000 m liegen. In diesem einzigartigen Alpengebiet wird unter herausfordernden Bedingungen Milchwirtschaft extensiver Prägung betrieben. Nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit der Natur ist eines der maßgeblichen Kriterien für die Bezeichnung eines Biosphärenparks. Unter Verwendung ausschließlich regionaler Ressourcen bekommen die Kühe nur Futter, das in der Biosphärenregion Lungau angebaut wird. Diese besonders herausfordernde Wirtschaftsweise wird den Reine Lungau Milchbauern mit einem Premium Milchpreis abgegolten, der aktuell deutlich über dem üblichen Marktniveau liegt.
Die Reine Lungau Rohmilch wird täglich bei den Bauern gesammelt und tagesfrisch mit ihrem unveränderten Fettgehalt, der natürlichen jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt, in der Molkerei verarbeitet.
Christian Leeb, Geschäftsführer der SalzburgMilch: „Eine Milch dieser Art, aufgeladen mit den ehrlichsten und besten Werten, von Experten entwickelt und überprüft, die dem Bauern für seine tägliche Arbeit auch eine entsprechende Wertschöpfung bzw. Abgeltung ermöglicht – das  ist etwas Einzigartiges. Es wird bei der Zielgruppe für Anerkennung, Akzeptanz und reinen Geschmack sorgen. Man ist sicher, dass das Preis-Leistungsverhältnis passt und kann mit gutem Gewissen den reinen, ehrlichen Schluck Milch genießen – natürlich von SalzburgMilch, den Premium Milchmachern!“

Neues Vorstandsmitglied

Reinhold Schlensok wird bei MEGGLE in den Vorstand der MEGGLE AG berufen.  „Wir freuen uns, dass wir mit Reinhold Schlensok eine Nachfolgeregelung für die Zukunft des Unternehmens treffen konnten. Reinhold Schlensok hat in entscheidenden Positionen bei namhaften Traditionsfirmen auch im Bereich Konsumgüter Verantwortung übernommen. Er passt bestens zu MEGGLE, denn auch hier haben Tradition, Qualität und nachhaltiges Wirtschaften oberste Priorität“, so Toni Meggle, Vorsitzender des Aufsichtsrates.
„Ich freue mich auf die Herausforderung, MEGGLE im Interesse der Eigentümerfamilie und der Mitarbeiter in die Zukunft zu führen und bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit dem Vorstandsteam den weltweiten Erfolg von MEGGLE fortsetzen“, so Schlensok.

TV-Koch Mirko Reeh ist ab sofort Genuss-Botschafter

Zwei Kochbücher rund um den Harzer Käse hat er schon geschrieben und damit echte Verbundenheit mit diesem besonderen Käseprodukt mit seinem einzigartigen Geschmack bewiesen. Jetzt wird TV-Koch und Harzer-Fan Mirko Reeh zum HARZINGER® Genuss-Botschafter. Die Partnerschaft zwischen der beliebten Sauermilchkäsemarke HARZINGER® und dem Autor der Kochbücher „Handkäse Deluxe“ und „Handkäse Deluxe 2“ startet ab sofort und hält für die kommenden Monate viele Aktivitäten rund um den Genuss von HARZINGER® bereit.
„Mit Mirko Reeh und seinen leckeren HARZINGER® Rezepten wollen wir junge, genussorientierte Verbraucher an die äl-teste deutsche Käseart heranführen“, freut sich Kai Poelmeyer über die Zusammenarbeit mit dem echten „Frankfurter Jung‘“. Mirko Reeh steht als renommierter Handkäse-Koch mit seiner Kochschule in Frankfurt für kreative HARZINGER® Koch-Kompetenz. „Wir können uns keinen besseren Genuss-Botschafter für HARZINGER® vorstellen. Mirko Reeh gibt Tipps, wie Salate, Suppen, Snacks oder der Brotbelag mit Harzer Käse ganz besonders lecker schmecken.“ Und Mirko Reeh ergänzt zu seiner Rolle als HARZINGER® Genuss-Botschafter: „Im Harzer Handkäs‘ steckt wirklich ‚Musik‘ drin – die neuen Genuss Minis von HARZINGER® Gourmet, die gerade auf den Markt gekommen sind, sind nämlich der absolute Hit!“ Handel und Verbraucher dürfen sich in den kommenden Monaten auf viele genial-verrückte Aktionen freuen. Sowohl online – unter anderem auf Facebook – als auch am POS wird der neue HARZINGER® Genuss-Botschafter den beliebten Sauermilchkäse aufmerksamkeitsstark in Szene setzen.

DMK GROUP: Oliver Bartelt neuer Kommunikationschef

Oliver Bartelt (42) übernahm zum 1. August als Head of Corporate Communications die Leitung der Unternehmenskommunikation für die DMK GROUP. „Wir freuen uns, dass Oliver Bartelt in dieser spannenden Entwicklungsphase unseres Unternehmens an Bord kommt. Wir sind froh, einen Experten mit großer Leidenschaft für Marken und Expertise in Sachen Changemanagement für diese wichtige Position gewonnen zu haben", erklärt Ingo Müller, CEO der DMK GROUP.
„Die Kompetenz von Unternehmen, auch in Zeiten des Wandels engagiert und initiativ agieren zu können, ist oft eine Frage von Kommunikation. Ich freue mich, die Unternehmenskommunikation von DMK strategisch neu aufzustellen und den Aufbau des Teams entwickeln zu dürfen. Eine spannende Aufgabe in einer wichtigen Phase des Unternehmens", so Bartelt. Bartelt blickt auf inzwischen fast 20 Jahre Erfahrung in verschiedenen Konsumgüter-Bereichen zurück. Er kommt vom weltweit tätigen Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev, wo er seit 2008 die Kommunikation für das deutsche Geschäft verantwortete.

„Und was kann der?“

Voll aufgeladen geht die J. Bauer GmbH & Co. KG einen neuen und wegweisenden Schritt im Bereich E-Mobilität: Ab sofort liefert das Wasserburger Unternehmen Essen an Schulen, Kindergärten und Unternehmen mit dem Van e-NV200 EVALIA von Nissan aus. Das elektrisch betriebene und umweltschonende Fahrzeug holt frisch zubereitete Brotzeitspezialitäten, verschiedene Mittagsmenüs oder Salate in der Kantine ab und beliefert anschließend Schuleinrichtungen und Betriebe in der Umgebung. Im frechen Design, das an die beliebte Bauer Kampagne „Und was kann der?“ angelehnt ist, macht der Transporter auf sich aufmerksam. Über 2.000 Speisen verlassen wöchentlich die Kantine von Bauer, um insgesamt fünf Kindergärten, drei Schulen und drei Unternehmen täglich mit frischen Gerichten zu versorgen. Für die Auslieferung setzt das Wasserburger Unternehmen auf ressourcenschonende Alternativen. Seit Juli ist der e-NV200 EVALIA im Einsatz. „Wir sind sehr stolz, dass wir gemeinsam mit unserer Vertragswerkstatt ein Modell gefunden haben, das nicht nur auffällt, sondern vor allem mit einer zukunftsweisenden Technologie überzeugt,“ sagt Markus Bauer, Geschäftsführer der Bauer Gruppe. „Mit dem ersten E-Mobilitäts-Projekt setzen wir uns für die Reduzierung der CO2-Emission und den Umweltschutz ein.“ Das sparsame und
leistungsstarke Lieferfahrzeug fährt besonders leise und schafft eine Reichweite von bis zu 170 Kilometern ohne erneutes Aufladen. Mit auffälligen Sprüchen wie „Der ist geladen“ und „Der schont die Natur“ fügt sich der neue Transporter perfekt in die Kampagne „Und was kann der?“ ein – das erhöht die Wiedererkennung und schafft Aufmerksamkeit für das nachhaltige Engagement des Unternehmens.

BMI würdigt langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden

Eine Ära geht zu Ende – Karl Beck hat in mehr als zwei Jahrzehnten die Geschicke der Bayerischen Milchindustrie eG (BMI) gestaltet und geprägt. Sowohl im Vorstand der BMI als auch im Aufsichtsrat, bei dem er die letzten 15 Jahre den Vorsitz innehatte, trug er entscheidend zum Erfolg des Unternehmens bei. Dafür wurde er auf der diesjährigen Generalversammlung zum Ehrenvorsitzenden der Genossenschaft ernannt. „Karl Beck war stets ein Eckpfeiler für Kontinuität und verkörperte zugleich die Bereitschaft zur Weiterentwicklung, die den Erfolg der Bayerischen Milchindustrie eG ausmacht“, lobte Alexander Büchel, Vorstand des Genossenschaftsverbands Bayern e.V. Durch seine ruhige, ausgeglichene Art und als unbestrittene Führungspersönlichkeit habe Beck auch schwierige Verhandlungen mit viel Gespür gelenkt. Mit seinem Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat der BMI gehe eine Ära zu Ende. „Karl Beck hat das Haus gebaut und die Äcker gut bestellt, ich freue mich beides übernehmen zu dürfen“, sagte Heinz Saalfrank, der neuge-wählte Aufsichtsratsvorsitzende der BMI.

Bundesehrenpreis verliehen

Die Karwendel-Werke Huber aus Buchloe sind vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet worden. „Das verdient großen Respekt, denn es ist die höchste Ehrung, die ein Unternehmen der deutschen Milchwirtschaft für seine Qualitätsleistungen erhalten kann“, lobten die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth und Dr. Diedrich Harms, Vizepräsident der DLG, bei der feierlichen Preisverleihung im Berliner Meis-tersaal. Die Bundesehrenpreise werden jährlich an neun Unternehmen der deutschen Milchwirtschaft vergeben. Diese haben im Vorjahr die besten Ergebnisse bei den umfangreichen Experten-Tests der DLG-Prüfungen erzielt. „Wer zum neunten Mal und damit den Bundesehrenpreis in Silber erhält, dokumentiert eindrucksvoll, dass er zu den Spitzenbetrieben in Deutschland gehört und als Genussbotschafter richtungsweisende Maßstäbe setzt, die andere inspirieren“, so der DLG-Vizepräsident.

Preis für langjährige Produktqualität für Molkerei Meggle

Die Molkerei MEGGLE aus Wasserburg ist jetzt von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) zum 26. Mal mit dem „Preis für langjährige Produktqualität“ geehrt worden. Das Unternehmen erhält die Auszeichnung für die Qualität seiner Produkte, die im Rahmen der DLG-Qualitätsprüfungen für Milcherzeugnisse regelmäßig untersucht werden.
Zahlreiche Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft lassen ihre Produkte seit vielen Jahren freiwillig durch die Sachverständigen der DLG testen. Um dieses Qualitätsstreben nachhaltig zu fördern, vergibt die DLG den „Preis für langjährige Produktqualität“. Die Auszeichnung wird seit 30 Jahren jährlich an Hersteller von Lebensmitteln verliehen.
Unternehmen müssen fünf Jahre in Folge an den Qualitätsprüfungen des DLG-Testzentrums Lebensmittel teilnehmen und pro Prämierungsjahr mindestens drei Prämierungen erzielen. Ab dem fünften erfolgreichen Teilnahmejahr wird der Betrieb mit dem „Preis für langjährige Produktqualität“ ausgezeichnet. Nimmt ein Hersteller in einem Jahr nicht teil oder erreicht er nicht die erforderliche Anzahl an Prämierungen, so verliert er seinen Anspruch auf die Auszeichnung.

Hantoft als Aufsichtsratsvorsitzender bei Arla Foods bestätigt

Die Vertreterversammlung der europäischen Molkereigenossenschaft Arla Foods hat am Dienstag vergangener Woche (23.5.) den Schweden Åke Hantoft für zwei weitere Jahre als Aufsichtsratsvorsitzenden wiedergewählt. Wie das genossenschaftliche Molkereiunternehmen mitteilte, wurde sein Stellvertreter Jan Toft Nørgaard aus Dänemark ebenfalls im Amt bestätigt. Hantoft gehört dem Aufsichtsrat, ebenso wie sein Vize, bereits seit 17 Jahren an und hat seit 2011 den Vorsitz inne. Mit Inger-Lise Sjöstrom aus Schweden und Simon Simonsen aus Dänemark werden zukünftig zwei neue Mitglieder dem Gremium angehören. Als Vertreter aus der Region Zentraleuropa wurden Manfred Graff aus Simmerath-Lammersdorf, Markus Hübers aus Rees-Haldern und Manfred Sievers aus Prinzenmoor für die Wahlperiode bis 2019 im Amt bestätigt. Dem Aufsichtsrat von Arla Foods gehören insgesamt 15 Landwirte an. Diese werden von ihren Berufskollegen gewählt, um die rund 12 000 Genossenschaftsmitglieder von Arla zu vertreten. Im Aufsichtsrat sitzen zudem drei Mitglieder, die die Mitarbeiterschaft des Molkereikonzerns repräsentieren. AgE

Lactalis-Gruppe will Omira übernehmen

Die Omira Oberland-Milchverwertung Ravensburg GmbH strebt einen Zusammenschluss mit dem französischen Molkereikonzern Lactalis an. Wie die Unternehmen dazu am Dienstag vergangener Woche (23.5.) mitteilten, will die Lactalis-Gruppe die Geschäfte von Omira vollständig übernehmen und die Zusammenarbeit mit deren Milcherzeugern langfristig sicherstellen. Der Zusammenschluss steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der europäischen Wettbewerbsbehörden und der Gesellschafterversammlung der Omira, die am 22. Juni stattfindet. Die Molkerei hatte nach eigenen Angaben mit mehreren potentiellen Kandidaten verhandelt, aus denen sich dann Lactalis als optimaler Partner herauskristallisiert habe. Mit dem französischen Unternehmen erreiche man die eigenen Ziele bestmöglich, erklärten die Ravensburger. Dazu gehörten die langfristige Sicherung eines hohen Milchgeldes für alle Erzeuger, der Zugang zu internationalen Märkten inklusive neuer Absatzkanäle sowie die Weiterentwicklung und Investition in die Unternehmensstandorte Ravensburg und Neuburg. Laut Omira sollen die Verträge mit den Milcherzeugern und Genossenschaften unverändert bestehen bleiben. Außerdem garantiere Lactalis einen langfristigen Milchpreis, der - nach einer Übergangsphase - bis zum Jahr 2027 mindestens dem bayerischen Durchschnitt entsprechen werde. Der französische Molkereikonzern will nach eigenen Angaben mit dem Engagement bei Omira seine Präsenz in Deutschland ausbauen und damit einen besseren Zugang zu Europas größtem Markt ermöglichen.

Auf Kooperation setzen

Der Milchpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Karsten Schmal, sieht in dem geplanten Zusammenschluss eine Bestätigung der wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen für die genossenschaftliche Milchwirtschaft in Deutschland. Die anstehende Übernahme müsse ein Weckruf für die Genossenschaften sein, so Schmal. Omira habe national keinen genossenschaftlichen Partner finden können oder wollen, der sich dazu in der Lage sehe, die weiterhin notwendigen strukturellen Entwicklungen zu gestalten. Nun gehe es darum, dass die deutschen Milchbauern im neuen Unternehmen ihre Interessen bestmöglich vertreten könnten. Nach den Worten des Milchpräsidenten gelte es nun für den gesamten genossenschaftlichen Milchsektor, im Sinne der Erzeuger und Eigentümer stärker auf Kooperation zu setzen. Die Lactalis-Gruppe ist laut eigener Darstellung das weltweit führende Unternehmen der Milchbranche. Im Jahr 2016 erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 17,3 Mrd Euro. AgE

Prima Donna Sponsor des World Grand Prix Volleyball Turniers

Nach der sehr erfolgreichen Europameis-terschaft für Damen 2015, hat die Nevobo wieder ein fantastisches Turnier in die Niederlande geholt: das World Grand Prix Turnier für Damen. Von 7. bis zum 9. Juli 2017 findet das Turnier in der niederländischen Stadt Apeldoorn statt. Teilnehmende Länder außer den Niederlanden sind unter anderem: Thailand, Japan und die Dominikanische Republik.
Wie im Jahr 2015 präsentiert Prima Donna Kase das World Grand Prix Turnier. Ebenso wie Volleyball Menschen und Kultur verbindet, verbindet Prima Donna die besten Käsetraditionen von niederländischem und italienischem Käse.
Der hohe Status des niederländischen Volleyballs passt perfekt zu der einzigartigen Käsespezialität Prima Donna. Vor und während des Turniers organisiert Prima Donna einige bemerkenswerte Aktivitäten, die für den Lebensmittelhandel interessant sind.

Molkerei Hainichen-Freiberg unter neuer Leitung

Die Molkerei Hainichen-Freiberg, ein Joint Venture der Käserei Champignon und Ehrmann, erhält mit Sabine Arazi eine neue Geschäftsführerin. Seit fast 30 Jahren ist die ausgebildete Verfahrenstechnikerin bereits in der Lebensmittelindustrie und Milch-Branche tätig, davon 16 Jahre in Führungspositionen.
Zuletzt war Sabine Arazi als Werksleiterin bei der Hengstenberg GmbH & Co.KG in Fritzlar beschäftigt. Zu den weiteren beruflichen Stationen zählten unter anderem eine technische Projektleitung bei Danone France und eine Position als Fertigungsleiterin und stellvertretende Werksleiterin bei Danone Deutschland.

SAVENCIA Fromage & Dairy Deutschland „Great Place to Work“

Das Unternehmen SAVENCIA Fromage & Dairy Deutschland mit Sitz in Wiesbaden erhält die Auszeichnung „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2017“. Die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs wurden am Abend des 16. März bei den Prämierungsfeierlichkeiten in Berlin vom Great Place to Work® Institut Deutschland bekannt gegeben. Die Auszeichnung steht für besondere Leistungen bei der Gestaltung von attraktiven Arbeitsbedingungen und einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur.
Aymeric de la Fouchardière, Vorsitzender der Geschäftsleitung, freut sich über die wichtige Auszeichnung: „Diese Prämierung macht uns besonders stolz, weil sie auf dem Votum der Mitarbeiter beruht. Sie bestätigt uns, dass unsere Maßnahmen bei den Mitarbeitern ankommen und von ihnen geschätzt werden. Wir sind auf dem richtigen Weg!“ SAVENCIA Fromage & Dairy Deutschland gehört als Tochtergesellschaft zum französischen Familienkonzern SAVENCIA Fromage & Dairy. Das Unternehmen beschäftigt über 19.000 Mitarbeiter, ist in 120 Ländern vertreten und erzielte 2016 einen Umsatz von 4,4 Mrd. EUR. Am aktuellen Great Place to Work® Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2017“ nahmen rund 700 Unternehmen aller Größen und Branchen teil. Sie stellten sich einer freiwilligen Prüfung der Qualität und Attraktivität ihrer Arbeitsplatzkultur durch das unabhängige Great Place to Work® Institut und dem Urteil der eigenen Mitarbeiter. Aus dem Gesamtteilnehmerfeld wurde die Liste der besten Arbeitgeber ermittelt (Benchmarking differenziert nach Unternehmensgrößenklassen). Bewertungsgrundlage war eine ausführliche anonyme Befragung der Mitarbeiter von SAVENCIA Fromage & Dairy Deutschland zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen in die Führungskräfte, Qualität der Zusammenarbeit, Wertschätzung, Identifikation mit dem Unternehmen.

Strategische Weiterentwicklung

Die Bayerische Milchindustrie eG (BMI) setzt ihren Strategiekurs weiter fort: Am starken Frischestandort der Genossenschaft in Würzburg soll eine Produktionslinie für Trinkmilch, Schlagsahne, Saure Sahne und Schokomilch in der Mehrwegglasverpackung aufgebaut werden. Im Zuge dieser Umstrukturierungsmaßnahmen plant die BMI, ihre Produktion von Mehrwegglasprodukten am Standort Obermaßfeld voraussichtlich bis Mitte 2018 zu schließen.
Das Unternehmen hat die Mitarbeiter am 29. März 2017 über diesen Planungsstand frühzeitig und persönlich informiert. „Für die Zukunftssicherung unserer Genossenschaft ist diese Entscheidung leider unumgänglich“, so BMI-Vorstandsvorsitzender Peter Hartmann. Der extrem hohe Wettbewerbsdruck in der Milchwirtschaft erfordere größere und technisch hochmoderne Standorte mit deutlichen Einspareffekten. In Würzburg könne man im bestehenden Werk die Produktion mit deutlichen Kostendegressions-Effekten steigern und so die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens sichern. Am Standort Obermaßfeld dagegen seien Erweiter-ungen aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus nicht sinnvoll.
„Wichtig ist es jetzt, gemeinsam mit dem Betriebsrat zu einer für alle Beteiligten tragfähigen Lösung zu kommen“, betonte Hartmann. Bis voraussichtlich Frühjahr 2018 sollen die Mehrwegglasprodukte der Marken Thüringer Land und Frankenland wie bisher im Werk Obermaßfeld hergestellt werden. Alle derzeit 26 Mitarbeiter erhalten Arbeitsangebote an anderen BMI-Standorten, etwa in den fränkischen Werken Würzburg, Ebermannstadt, Windsbach und Zapfendorf sowie in Jessen (Sachsen-Anhalt).
Erklärtes Ziel ist es, durch die Übernahme der langjährigen und gut ausgebildeten Belegschaft den Qualitätsstandard der in Obermaßfeld hergestellten hochwertigen Regionalprodukte am Standort Würzburg fortzuführen. Für die Marke Thüringer Land liefern derzeit insgesamt 21 landwirtschaftliche Betriebe der Milchwerke Mainfranken ihren wertvollen Rohstoff an die BMI.