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Neuer Chief Executive Officer

Der Aufsichtsrat der Hochwald Foods GmbH hat Detlef Latka mit Wirkung vom 1. Oktober 2016 zum Chief Executive Officer ernannt. Damit ist Latka, der bislang die Funktion des Chief Financial Officers inne hatte, Sprecher des Unternehmens und Ansprechpartner für die Landwirte. Die Geschäftsführer Detlef Latka und Karl Eismann üben nach wie vor gleichberechtigt ihre Funktionen aus.
Bereits seit 2005 verantwortet Latka den kaufmännischen Bereich in der Geschäftsführung, zusätzlich berichten die Vertriebseinheiten des Unternehmens an den neuen CEO. Karl Eismann, seit 2013 im Unternehmen, ist seit 2015 als Chief Operating Officer für die Steuerung der Produktionswerke und Zentralfunktionen wie zum Beispiel Central Quality Management, Supply Chain Management, Procurement und Milkmanagement verantwortlich.
Detlef Latka: „Meine Rolle als Chief Executive Officer verstehe ich als Teamplayer. Ich danke dem Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf die neuen Aufgaben.“

Kai Könecke wird neuer Chief Supply Chain Officer bei Emmi

Emmi hat sich vor einigen Monaten entschieden, die Konzernleitung um die Funktion eines Chief Supply Chain Officer zu erweitern. Die Gründe dafür sind einerseits das Stärken von Kompetenzen im Rahmen der Nachfolgeplanung und andererseits das zusätzliche Potenzial, das durch das effizientere Gestalten der Produktions- und Logistikabläufe in den schweizerischen und internationalen Produktionsbetrieben erschlossen werden kann. Entsprechend hoch wird das Thema innerhalb des Unternehmens gewichtet. Emmi freut sich, mit Kai Könecke einen ausgewiesenen Spezialisten mit über 20 Jahren Erfahrung in führenden Positionen des Supply Chain Managements in ihren Reihen begrüßen zu dürfen. Kai Könecke wird per 1. April 2017 Chief Supply Chain Officer der Emmi Gruppe. Der Deutsche ist ein internationaler Experte im Bereich des Supply Chain Managements und zurzeit bei Unilever Deutschland, Österreich und Schweiz tätig. Kai Könecke erarbeitete sich seine Erfahrung im Lebensmittelunternehmen Mars, beim Onlinehändler Amazon und bei Unilever. Unter anderem leitete er bei Mars den Bereich Logistik in Deutschland und später die Entwicklung des Supply Chain Managements in Europa. Zudem leitete er als Werksdirektor den 300-Mitarbeiter-Betrieb in Viersen, Deutschland. Danach war Kai Könecke General Manager bei Amazon und zuletzt Geschäftsführer Supply Chain bei Unilever Deutschland, Österreich und Schweiz. Der 50-jährige Kai Könecke studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Braunschweig, Deutschland. Er ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Seinen Wohnsitz wird er nach der Einführungszeit in die Schweiz verlegen.

„Goldene Käseharfe“

Bei der „Großen Käseprüfung“ des Verbandes für handwerkliche Milchverarbeitung e.V. (VHM) ging Platz 1 und damit die „Käseharfe in Gold“ in diesem Jahr an den Kuhmilch-Weichkäse „Heggelbacher Camembert“ aus der Hofgemeinschaft Heggelbach. Überreicht wurde der Siegerpokal am Samstag, den 15. Oktober 2016 auf dem Regionalmarkt im Kursaal Überlingen anlässlich des Genussgipfels Baden-Württemberg. „Ein wirklich passender Ort”, so Geschäftsführer Marc Albrecht-Seidel bei der Preisverleihung, „denn mit dem Deutschen Käsepreis ehrt der VHM jedes Jahr den besten handwerklich hergestellten Käse Deutschlands. Käse, die bei dieser Prüfung bestehen und ausgezeichnet werden, versprechen dem Verbraucher wahren Genuss.“ Den Sieger für den „Deutschen Käsepreis 2016“ wählen Verbraucher und Experten einmal im Jahr aus den eingesandten Käse-Spezialitäten von handwerklichen Käsereien aus ganz Deutschland, die Mitglied im VHM sind. In diesem Jahr waren es 123 Käse, die auf dem Nieheimer Käsemarkt in Westfalen von Verbrauchern bei einer Publikumsprüfung bewertet und von einer Fachjury auf „Herz und Nieren“ getestet wurden. Aus der vergebenen Punktzahl beider Prüfungen wurde dann der Gewinner der „Goldenen Käseharfe“ ermittelt: der „Heggelbacher Camembert” aus der Hofkäserei Heggelbach. Damit bleibt die goldenen Käseharfe auch in diesem Jahr im Bodenseeraum und geht vom Lehenhof in Deggenhausertal nach Herdwangen an den Hofkäser Stephan Ryffel mit seinem Team. Hofkäser Stephan Ryffel, der seit 2015 gemeinsam mit seiner Frau Claudia die Hofkäserei in Heggelbach betreibt, hat damit als erster Teilnehmer in der Geschichte der VHM-Käseprüfungen bereits zum dritten Mal die Käseharfe in Gold gewonnen!

Vorstandswechsel

Johannes Schmid (48), hat zum 1. August die Position des Vorstands Verwaltung/Finanzen bei der Ehrmann AG, Oberschönegg, übernommen. Schmid ist seit 16 Jahren in verschiedenen Funktionen im Unternehmen tätig, u.a. als Geschäftsführer der russischen Tochtergesellschaft. Er ersetzt Wolfgang Graf (65), der nach 41 Jahren bei Ehrmann in den Ruhestand getreten ist.

Veränderung in der Bergader-Geschäftsleitung

Hans Burger (53), verantwortlich für das Geschäftsführungsressort Marketing und Vertrieb und Sprecher der Geschäftsführung, verließ Mitte Juli nach über 10 Jahren die Bergader Privatkäserei, Waging am See, mit Blick auf veränderte berufliche Perspektiven. Die Trennung erfolgt im besten beiderseitigen Einvernehmen. Burger wird dem Unternehmen auch künftig beratend zur Seite stehen.
Hans Burger hat das Unternehmen Bergader entscheidend in Wachstum und Profitabilität vorangebracht. Die Bergader Privatkäserei bedankt sich bei Herrn Burger für die geleistete sehr erfolgreiche Arbeit, insbesondere für sein leidenschaftliches Engagement für die Bergader Markenwelt und wünscht ihm für seine nächsten Schritte alles erdenklich Gute und viel Erfolg.

Karwendel erweitert Geschäftsführung

Die Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG verstärken ihren Geschäftsführerkreis um Peggy Tege. Die Ingenieurin für Milch-und Molkereitechnologie ist neue Geschäftsführerin für den Bereich Produktion, Technik und Qualitätsmanagement/-sicherung. Die 44- Jährige bringt 22 Jahre Berufserfahrung in der Lebensmittelindustrie und Milch-Branche mit nach Buchloe, davon 17 Jahre in Führungspositionen.
Frau Tege hat nach ihrer Ausbildung zur Milchtechnologin ein Studium an der Ingenieursschule für Milchwirtschaft in Halberstadt absolviert. Sie war zuletzt innerhalb der DANONE Gruppe als Werksdirektorin für den Standort Ochsenfurt tätig. Zu den weiteren beruflichen Stationen zählen unter anderem die der Direktorin in der niederländischen Zentrale der Baby-Sparte der DANONE Gruppe, wo sie für die strategische Ausrichtung der Werke weltweit zuständig war, sowie der Geschäftsführerin im Fuldaer Werk der Konzerntochter Milupa.

Neuer Marketingchef bei Ornua

Matthias Brune (50) übernimmt die Leitung Marketing & Innovation bei der Ornua Deutschland GmbH und ist ab sofort für alle Marketingaktivitäten der Marke Kerrygold verantwortlich. Brune verfügt über große Erfahrung in der Food-Branche, speziell im Molkereibereich. Er arbeitete 13 Jahre in verschiedenen Positionen für Arla Foods, zuletzt verantwortete er den Bereich Marketing & Innovation für die Unit Central Europe. Davor war er unter anderem acht Jahre für Kraft Foods tätig. „Eine zentrale Aufgabe wird es sein, die Diversifikation bei Ornua voranzutreiben und die Dachmarke Kerrygold als Anbieter qualitativ sehr hochwertiger Molkereiprodukte auszubauen“, erklärt Matthias Brune.

Schwälbchen kooperiert mit Hochwald

Die Schwälbchen Molkerei AG und die Hochwald Foods GmbH werden künftig bei der H-Milch-Herstellung und beim Rohmilchverkauf zusammenarbeiten. Wie die beiden Unternehmen mitteilten, haben Schwälbchen-Vorstand Günter Berz-List und Hochwald-Geschäftsführer Detlef Latka in Thalfang einen entsprechenden Letter of Intent für eine langfristige Kooperation unterzeichnet. „Die Vereinbarung sieht vor, dass Hochwald spätestens ab dem 1. Januar 2017 die Produktion unserer haltbaren Milch übernimmt. Die rechtliche Selbständigkeit unseres Unternehmens bleibt weiterhin unberührt“, erklärte Berz-List. In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem nördlichen Baden-Württemberg will sich Schwälbchen zukünftig stärker auf die Vermarktung seiner qualitativ hochwertigen Milch- und Frischprodukte in der „Grünen Linie“ und das Kaffeegetränk Caffreddo fokussieren. Hochwald will als zweitgrößte deutsche Molkereigenossenschaft mit der Herstellung der H-Milch für Schwälbchen nach eigenen Angaben seine Produktionskapazitäten besser auslasten. Zudem vereinbarten beide Unternehmen, auch im Rohstoffbereich enger zusammenzuarbeiten. Hierbei sollen von Schwälbchen rund 20 Mio. kg Milch an die hessischen Hochwald-Standorte geliefert werden. Für die Schwälbchen-Milcherzeuger ergäben sich dadurch keine Änderungen, betonte die hessische Molkerei. Wie bisher bleibe das mittelständische Privatunternehmen für die Milchgeldabrechnung und Erzeugerberatung zuständig. Latka erklärte: „Die Kooperation unserer beiden Unternehmen bietet einige Vorteile, sodass die gemeinsame Optimierung der Produktion und Logistik absolut sinnvoll ist.“     AgE

Bioland und französischer Bio-Anbauverband gehen Kooperation ein

Vertreter der beiden größten biologischen Anbauverbände in Deutschland und Frankreich haben Mitte Mai in Paris eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Bioland und FNAB (Fédération Nationale d'Agriculture Biologique) verstärken durch die Zusammenarbeit ihr Engagement für die bäuerliche Ausrichtung der Landwirtschaft und den Ausbau der Biolandwirtschaft auf europäischer Ebene. „Unsere Verbände verbinden viele gemeinsame Ziele: Wir wollen die Rahmenbedingungen für eine ökologische Landwirtschaft in Frankreich und Deutschland weiter verbessern, vor allem bei der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik“, sagt Bioland-Präsident Jan Plagge. „Eine enge Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Biobauern ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Wege aus der aktuellen Krise der Landwirtschaft in Europa aufzuzeigen“, so Plagge weiter. Im Zentrum der Kooperation steht die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Stéphanie Pageot, Präsidentin der FNAB, betont: „Es ist jetzt an der Zeit, die GAP neu auszurichten. Statt weiter nach dem Gießkannenprinzip zu subventionieren, muss die Politik endlich die vielfältigen Umweltleistungen, die Landwirte durch ihre tägliche Arbeit erbringen, honorieren.“ Beide Verbände arbeiten derzeit im Rahmen des europäischen Dachverbandes IFOAM EU an einer Positionierung für eine Neuausrichtung der GAP. Zudem werden sich die Verbände über die Entwicklung der privaten Standards und Marken im wachsenden Biomarkt austauschen. Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt in der Praxisforschung. „Von der Eiweißversorgung bis zur Geflügelzüchtung können wir aktuelle Herausforderungen zusammen leichter lösen“, sagt Jan Plagge. Künftig entwickeln Bioland und FNAB gemeinsame Projekte zu wichtigen Praxisfragen des Biolandbaus. „Die Kooperation ist auch ein Symbol dafür, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich ist. In Zeiten der Agrarkrise zeigen Bioland und FNAB damit, dass vor allem ein Umbau in Richtung ökologische Landwirtschaft einen Ausweg bietet“, betont Jan Plagge. Zusammen vertreten Bioland und FNAB mit mehr als 16.000 Mitgliedern ca. ein Drittel aller Bio-Bauern in Deutschland und Frankreich.

Generationswechsel beim Deutschen Milchkontor

Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrates beim Deutschen Milchkontor (DMK): Otto Lattwesen tritt zum Jahresende als Vorsitzender zurück. Die genossenschaft-
lichen Gremien werden einen Nachfolger wählen. Auch die Geschäftsführung stellt sich neu auf: Nach neun Jahren erfolgreicher Arbeit an der DMK-Spitze wird Dr. Josef Schwaiger (62) die Position des Sprechers der Geschäftsführung  in der zweiten Jahreshälfte übergeben. Sein Nachfolger wird Ingo Müller (44). Er ist aktuell Geschäftsführer Ingredients, Landwirtschaft und Rohstoff. Damit leitet Deutschlands größte Molkerei (Jahresumsatz: 4,6 Mrd. EUR) einen Generationenwechsel ein. „Josef Schwaiger hat unsere Genossenschaft über viele Jahre erfolgreich geführt und wird unserem Unternehmen auch weiterhin beratend zur Seite stehen. Er ist einer der anerkannten Molkereiexperten Europas. Man kann schon sagen: Milch und Milchprodukte sind seine Leidenschaft“, erklärte Otto Lattwesen, Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Barbara Scheitz ist „Unternehmerin des Jahres 2015“

Als „Unternehmerin des Jahres 2015“ hat der Kreisverband Starnberg der Mittelstands-Union Barbara Scheitz ausgezeichnet. Der Laudator Dr. Marcel Huber, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminis-ter für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben, betonte in seiner Rede: „Sie sind eine Bilderbuchunternehmerin. Sie bringen Fortschritt und Tradition zusammen. Sie haben nicht nur Leidenschaft für Ihre Produkte, sondern kümmern sich auch um das Wohl der Menschen und Tiere.“ Landtagsabgeordnete Dr. Ute Eiling-Hütig betonte in ihrer Rede: „Ich freue mich, dass eine Unternehmerin diesen Preis bekommt, die ihn aufgrund ihres herausragenden Erfolgs und auch ihres dabei immer gezeigten Verantwortungsbewusstseins für die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen mehr als verdient hat.“ Landrat Karl Roth sagte in seiner Ansprache: „Ihr Unternehmen ist ein Leuchtturm für den Wirtschaftsstandort Starnberg.“  Andrew Gedilhe, Mitglied des Kreisvorstands der Mittelstands-Union Starnberg ergänzte abschließend: „Unternehmerpersönlichkeiten mit Ihrem Mut und Ihrer Tatkraft prägen unsere Gemeinden und den Landkreis – und dafür großen Res-pekt.“ Mit der Auszeichnung als „Unternehmerin des Jahres 2015“ honorieren die Juroren die von Barbara Scheitz geleistete Pionierarbeit: Seit sie 2003 die Geschäftsführung der elterlichen Molkerei übernommen hat, gab es viele Innovationen. Mit der Möglichkeit für Verbraucher, die Herkunft der Produkte im Internet zurückzuverfolgen, sorgte Barbara Scheitz für mehr Transparenz und setzte Maßstäbe. 2009 stellte sie das ANDECHSER NATUR-Sortiment komplett auf Bio-Erzeugnisse um. 2015 führte sie einen in Deutschland einmaligen Zuschlag für Weidehaltung auf den Milchpreis ein, der die höhere Qualität der Milch sowie die Haltung und Fütterung honoriert, die sich an den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere orientiert. Ebenso beeindruckte die Juroren die Führungskultur im Unternehmen. Trotz großen Firmenwachstums wird eine familiäre Atmosphäre gelebt und gepflegt. So gibt es etwa für die Mitarbeiter eine moderne Arbeitsplatzgestaltung und langfris-tige Perspektiven – einige Mitarbeiter sind seit über 30 Jahren im Unternehmen beschäftigt.