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Online-Portal – alles rund um die Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

SalzburgMilch und Ja! Natürlich gewinnen Milch-Innovationspreis 2016

Mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde dabei die Ja! Natürlich Frische Heublumenmilch, deren Gesamtkonzept von der Jury als besonders vorbildlich hervorgehoben wurde: Diese einzigartige Goldstandard-Milch – als Bio-Heumilch mit   bester Fütterung und mit besonderen Auflagen für artgerechte Tierhaltung für die höchste Milch-Qualitätsstufe – wird von einer Reihe engagierter Salzburger Milchbauern unter strengen Auflagen hergestellt und von der SalzburgMilch in besonders schonender Art verpackt und innerhalb kürzester Zeit an den Handel geliefert. Dadurch bleibt die volle Frische dieses Naturprodukts erhalten, ein unvergleichlicher Genuss.
„Diese Prämierung bestätigt einmal mehr unser Bemühen, besonders hochwertige Milch anzubieten. Neben der gentechnikfreien Milch verarbeiten wir bereits mehr als 120 Mio kg Spezialmilch, d.h. Heumilch, Biomilch, Bio-Heumilch und Goldstandard-Milch“, freut sich Christian Leeb und ergänzt: „Es freut uns, diese Frische Heublumenmilch für Ja! Natürlich auf höchstem Niveu zu produzieren und dass sie österreichweit erhältlich ist.“

Emmi erhöht ihre Beteiligung an der chilenischen Surlat

Emmi wächst im internationalen Geschäft organisch und mit gezielten Akquisitionen. Ein weiterer Schritt hin zur Erreichung der internationalen Wachstumsziele ist die Beteiligungserhöhung der Emmi Tochter Kaiku Corporación Alimentaria an der Gruppe Surlat S.A. (Surlat Industrial S.A., Surlat Comercial S.A. und Sociedad Distribuidora Chile S.A.) von 60 % auf den Zielwert von 85 % bis 95 %. Der Hauptsitz der Surlat S.A. befindet sich in Santiago, Chile. Damit investiert Emmi in ein Unternehmen, das als Nummer 2 im Bereich laktosefreier Milchprodukte und als führende Herstellerin von UHT-Milch auf dem chilenischen Milchmarkt gut positioniert ist.
Die Strategie von Emmi sieht vor, den Umsatzanteil des Auslandgeschäfts mittelfristig von aktuell 44 % auf etwa 50 % zu erhöhen. Dieses Wachstum soll organisch und mittels Akquisitionen erreicht werden. Wachstumsmärkte außerhalb Europas werden dabei zunehmend wichtig. Die in Spanien ansässige Emmi Tochter Kaiku Corporación Alimentaria erhöht ihre Beteiligung an der chilenischen Gruppe Surlat S.A. (nachfolgend „Surlat“) von 60 % auf 85 % bis 95 %. Emmi, die 73 % von Kaiku besitzt, hält damit neu 62 % bis 70 % an Surlat. Kaiku hat das 40-%-Aktienpaket von der Lacteos Surlat S.A. – einem Unternehmen, das chilenischen Milchproduzenten gehört – erworben. 2 % bis 12 % dieses Pakets werden Einzelaktionären, die zumeist derzeitige Milchlieferanten von Surlat sind, weiterverkauft. Damit werden eine dauerhafte Verfügbarkeit und eine hohe Qualität des Rohstoffs Milch sichergestellt. Zudem wird das chilenische Logistikunternehmen Hinojal, ein Aktionär der Sociedad Distribuidora Chile S.A., Aktien an Surlat halten.
Dazu Urs Riedener, CEO von Emmi: „Durch die Beteiligungserhöhung an Surlat kann Emmi ihr Standbein in Südamerika stärken. Chile ist ein Markt mit einem guten Entwicklungspotenzial im Bereich der Milchprodukte.“
Chile war in den letzten zwei Jahren von einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geprägt, was das Wachstum von Surlat gehemmt hat. In den letzten Monaten erholte sich das Land jedoch zunehmend. Emmi ist überzeugt, dass Surlat auf den Wachstumspfad zurückkehren wird und dass der chilenische Markt ein bedeutendes Potenzial in sich birgt.
Die klare Mehrheit von Kaiku an Surlat sorgt für klare Besitzverhältnisse und wird die Führung des Unternehmens vereinfachen. Die gute Zusammenarbeit mit den chilenischen Milchproduzenten wird fortgesetzt und die dauerhafte Verfügbarkeit des Rohstoffs Milch damit sichergestellt.
Neben Basisprodukten produziert und vertreibt Surlat das laktosefreie Sortiment „sin lactosa“, die auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtete Linie „Surlat kids“ sowie probiotische Produkte. Das Unternehmen wurde 2001 von Kaiku und einer Kooperative chilenischer Milchproduzenten gegründet. Es erzielt einen Umsatz in der Größenordnung von 90 Mio. CHF.

Arla investiert künftig in Nigerias Milchproduktion

Die europäische Molkereigenossenschaft Arla Foods wird künftig in die nigerianische Milchproduktion investieren. Arla möchte sein Knowhow sowohl bei landwirtschaftlichen als auch milchwirtschaftlichen Aspekten einbringen, um die Qualität der lokalen Rohmilch zu verbessern. Dies soll zu einer nachhaltigen Entwicklung des Molkereisektors und einem Wachstum in Nigeria führen. Die formale Zustimmung dazu hat Steen Hadsbjerg gegeben, der als Leiter des Arla Regionalbüros für die Region Subsahara-Afrika eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben hat.
„Wenn Arla in Nigeria langfristig erfolgreich sein möchte, ist es wichtig, sich in der Entwicklung der regionalen Molkereilandschaft einzubringen. Die nigerianische Regierung begrüßt es sehr, dass Unternehmen wie Arla Foods Verantwortung übernehmen und dabei helfen, die Marktbalance zwischen importierten und regional produzierten Milchprodukten herzustellen”, so Steen Hadsbjerg. Er ist aktuell im intensiven Austausch mit einem nigerianischen Molkereiunternehmen mit dem Ziel, konkrete Initiativen zu entwickeln, und erwartet in Kürze mehr Details bekanntgeben zu können. Diese Absichtserklärung ist der nächs-
te Schritt von Arlas Engagement im Rahmen des Programms „The Milky
Way to Development“, welches von der Nichtregierungsorganisation (NGO) CARE mit dem Ziel vorangetrieben wird, einen sozialen, ökologischen und ökonomisch nachhaltigen Milchmarkt in Westafrika zu schaffen.

Launch neuer Imagekampagne

Erstmalig in der Geschichte von Sachsenmilch läutet die beliebte sächsische Milchmarke eine neue Ära der Marken-Kommunikation ein. Im Mittelpunkt der neuen Imagekampagne stehen persönliche Geschichten der Mitarbeiter rund um die Sachsenmilch-Produkte und -Aktivitäten. Sachsenmilch interpretiert dabei das Thema Regionalität mit den Mitarbeitern, die die Marke in Sachsen und über die Landesgrenze hinaus zum Erfolg gebracht haben, auf eine ganz besondere Art und Weise:  Der neue Markenclaim „Von uns für dich gemacht“ ist ein Statement, wofür die Marke seit jeher steht, diese Philosophie aber erstmalig nach außen trägt.
Im Fokus der langfristig angelegten Imagekampagne stehen die Sachsenmilch-Mitarbeiter, die sich täglich auf vielfältige Weise nicht nur für die Marke, sondern auch für Sachsen und seine Menschen engagieren. Damit geht Sachsenmilch den Weg, die Menschen hinter den Produkten zu zeigen, stringent weiter und überführt das Konzept der im letzten Sommer eingeführten Internetseite in die klassische Kommunikation. Der neue Claim „Von uns für dich gemacht“ spiegelt diese gelebte Sachsenmilch-Markenphilosophie wider: „Die Produkte von Sachsenmilch werden von einer Vielzahl von Menschen bei uns in Leppersdorf gemacht, die nicht nur für die Marke, sondern auch für ihre Region einstehen. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern wollen wir den Verbrauchern die Möglichkeit geben, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und so zu erfahren, wie z.B. eine Produktidee entstehen kann. Mit kurzen authentischen Geschichten zeigen wir eine sehr nahbare Facette der Marke. Eben aus dem echten Leben gegriffen“, betont Annett Stang, Marketingleiterin der Marke Sachsenmilch in Leppersdorf.

Schirin Kallenborn ist neue Vertriebs- und Marketingleiterin

Die „Experts in White“ von der MILEI GmbH haben eine neue Leiterin Vertrieb und Marketing: Schirin Kallenborn verantwortet seit Kurzem diesen Aufgabenbereich – national wie international – und ist damit auch Mitglied des Managementteams. Die 30-Jährige ist der MILEI schon lange verbunden. Schon während ihres Bachelorstudiums der Agrarwissenschaften absolvierte sie dort ihr Pflichtpraktikum. Nach dem Masterstudium des Agribusiness trat sie 2010 als Key Account Managerin ihre erste Stelle an. Zwei Jahre später übernahm Schirin Kallenborn die Leitung des Vertriebsaußendienstes und ist mit den Bedürfnissen der Kunden weltweit bestens vertraut. „Ich freue mich sehr über die Herausforderung, den Erfolg der MILEI zu stützen und die Zukunft des Unternehmens bestmöglich mitzugestalten“, betont Schirin Kallenborn. „In diesem Jahr steht alles im Zeichen des erfolgreichen Starts unseres Großprojekts, der MILEI 2.0. Durch den Neubau können wir unser Produktportfolio erweitern und so bereiten wir auch den Launch einiger Produktinnovationen vor.“
Von der Qualitäts- und Leistungsführerschaft der MILEI will Schirin Kallenborn gemeinsam mit ihrem zehnköpfigen Team die Kunden auch künftig überzeugen. Neben Europa und Asien dehnen die „Experts in White“ den Vertrieb nun auf Afrika, die arabischen Länder und Südamerika aus. „Lösungsorientiert, pragmatisch und schnell, diese drei Elemente machen unsere Arbeit aus“, erklärt Schirin Kallenborn. „Unsere Kunden schätzen die effizienten Prozesse unseres mittelständischen Unternehmens und unseren partnerschaftlichen, offenen, transparenten Umgang. So vertrauen sie darauf, dass unser Slogan gelebte Philosophie ist. „Wir machen das. Aus Milch und Molke“.“

EU-Kommission erteilt Freigabe für den Zusammenschluss von DMK GROUP und DOC Kaas

Die Europäische Kommission hat den angestrebten Zusammenschluss von DMK GROUP und DOC Kaas ohne Auflagen und Bedingungen freigegeben.
Mit der Freigabeentscheidung der Europäischen Kommission bereiten DMK GROUP und DOC Kaas derzeit den Vollzug des Zusammenschlusses vor. Vorgesehen ist, die Fusion mit Wirkung zum 1. April 2016 zu vollziehen, sofern bis dahin alle vertragsrechtlich und genossenschaftsrechtlich notwendigen Schritte abgeschlossen werden können. „Die Entscheidung der Europäischen Kommission bestätigt die wettbewerbliche Einschätzung von DMK GROUP und DOC Kaas", sagte Dr. Josef Schwaiger, Sprecher der Geschäftsführung der DMK GROUP. „Der Zusammenschluss wird die Wettbewerbsfähigkeit von DMK GROUP und DOC Kaas stärken, was nicht nur der Milchwirtschaft in Deutschland und den Niederlanden zugutekommt, sondern auch die Stellung der europäischen Milchindustrie am Weltmarkt verbessern wird.“ „Wir freuen uns, dass die Europäische Kommission der Fusion zugestimmt hat, da beide Unternehmen damit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten stärken können. Die Bündelung der Kräfte versetzt uns besser in die Lage, sowohl kurzfristig als auch langfristig die Zielsetzungen zu erreichen und damit den Interessen der Anteilseigner zu entsprechen“, bestätigt Arjan Schimmel, Vorstandsvorsitzender der DOC Kaas B.A.

Arla plant Schließung der Molkerei im englischen Hatfield Peverel

Nach umfassender Prüfung der Anforderungen für die Milchverarbeitung in Großbritannien beabsichtigt die europäische Molkereigenossenschaft Arla Foods ihre Frischmilch-Molkerei am Standort Hatfield Peverel in Großbritannien zu schließen. Die Gespräche mit den Betroffenen stehen allerdings noch aus. Arlas Absicht würde zu einer möglichen Schließung des Standorts Ende Juli 2016 sowie zum Verlust oder der Verlagerung von bis zu 200 Arbeitsplätzen führen.
Dieser Änderungsvorschlag ist eine Folge von Arlas umfassenden Investitionen in seinen Molkereistandort in Aylesbury. Die weltweit modernste Frischmilch-Molkerei würde künftig den größten Teil der Milchmengen, die bisher von der Molkerei Hatfield Peverel verarbeitet werden, übernehmen. Kleinere Milchmengen würden zudem zu anderen Frischmilch-Molkereien umgeleitet. Der Standort Aylesbury, in den Arla über 150 Mio. EUR investiert hat, wurde im Jahr 2014 eröffnet. Die Molkerei im Nordwesten von London kann über 1 Mrd. l Milch pro Jahr verarbeiten. Das Milchvolumen, das in Aylesbury verarbeitet wird, soll langfristig erhöht werden.
Als Ergebnis der geplanten Schließung und nach Prüfung der von Hatfield Peverel ausgehenden Distributionslogistik empfiehlt Arla auch hier ein alternatives Modell. Dabei würde die Warenverteilung an den Logistik-Dienstleister Bidvest Logistics ausgelagert. Sollte dies der Fall sein, werden die betroffenen 32 Mitarbeiter in einem stufenweisen Prozess zu Bidvest Logistics verlagert. Dadurch würde sich die potenzielle Anzahl der Mitarbeiter, die von den Änderungen am Standort Hatfield Peverel betroffen sind, auf etwa 230 erhöhen.
Dan Kolding, Senior Vice President Supply Chain bei Arla Foods in Großbritannien erklärt dazu: „Als Molkereigenossenschaft ist es unsere Mission, den höchsten Wert für die Milch unserer Landwirte zu erzielen. Die Entwicklung von Aylesbury – einer hochmodernen und hocheffizienten Anlage – hilft uns dabei, diese Vision in Großbritannien zu erreichen. Ich möchte allen Menschen, die mit unserem Standort Hatfield Peverel in Verbindung stehen, für ihr Engagement und ihre Unterstützung danken. Für uns hat es Priorität, die betroffenen Kollegen und ihre Familien in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.“

Danone peilt solides Wachstum an

Der französische Lebensmittelkonzern Danone hat im vergangenen Jahr von den niedrigen Milchpreisen profitiert und seine Handelsmargen und den operativen Gewinn verbessert. Wie der weltweit größte Joghurthersteller mitteilte, legte der Umsatz gegenüber 2014 um 6,0 % auf 22,41 Mrd. EUR zu. Organisch, also ohne Währungs- und Sondereffekte, lag das Plus bei 4,4 %. Dazu trugen der höhere Mengenabsatz mit 0,9 Prozentpunkten und der gestiegene Verkaufswert mit 3,5 Punkten bei. Die von Sondereinflüssen bereinigte operative Handelsmarge verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 0,17 Prozentpunkte auf 12,91 %; dafür sorgten vor allem höhere Spannen in Europa und beim Babynahrungsverkauf. Danone-Chef Emmanuel Faber bezeichnete die Umsatz- und Margenentwicklung als solide, weil man damit „voll im Plan“ liege. Die Umbauten im Unternehmen würden den Weg für ein profitables und nachhaltiges Wachstum bis zum Zieljahr 2020 ebnen. Negativ machte sich 2015 allerdings die im Juni erforderliche Wertberichtigung der schwächelnden chinesischen Milchpulvermarke Dumex von 337 Mio. EUR bemerkbar. Das schmälerte den Nettogewinn, der bereinigt dennoch um 7,4 % auf 1,28 Mrd. EUR zulegte. Die Dividende soll um 6,7 % auf 1,60 EUR je Aktie steigen. Besonders gut lief im vergangenen Jahr nach Unternehmensangaben das Geschäft mit Wasser, und zwar mit den Marken Evian und Volvic. Den stärksten Umsatzzuwachs von 9,8 % auf 5,0 Mrd. EUR verbuchte Danone jedoch bei Säuglingsnahrung mit den Aptamil- und Nutrilon-Produkten, die in China stark gefragt waren. Für 2016 erwartet Danone ein weiterhin unsicheres Marktumfeld mit möglicherweise starken Wechselkursschwankungen und einer eher rückläufigen Nachfrage in Europa. Als schwierig wird aufgrund der konjunkturellen Lage auch die Situation in Russland, China und Brasilien gesehen. Auf der Kostenseite rechnet der Konzern in der EU und den USA im ersten Halbjahr mit niedrigen Milchpreisen, die im weiteren Jahresverlauf aber wieder anziehen könnten. Für die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) werden für das ganze Jahr anziehende Rohstoffkosten erwartet. Insgesamt geht Danone aber von einem organischen Umsatzwachstum zwischen 3 % und 5 % sowie einer weiteren Verbesserung der Handelsmargen aus.     AgE

Fonterra vertreibt Ingredienz GOS für Säuglingsnahrung weltweit

Fonterra gab bekannt, dass Warenmuster von NZMP Galakto-Oligosacchariden (GOS) Anfang 2016 erhältlich sein werden. Dank der neuen Partnerschaft mit Dairy Crest, dem führenden Molkereiunternehmen Großbritanniens, kann Fonterra nun diesen speziellen pädiatrischen Zusatzstoff Lebensmittelproduzenten weltweit anbieten.
NZMP GOS ermöglicht den Produzenten von Säuglingsnahrung, einen zusätzlichen Verbrauchernutzen zu bieten. Der Zusatzstoff GOS ist für seine verdauungsfördernde Wirkung bekannt und verbessert die Aufnahme von Mineralien. Es ist davon auszugehen, dass Hersteller von Säuglingsnahrung in Europa und China unter den ersten sein werden, die NZMP GOS verwenden.
NZMP GOS wird in Dairy Crests Werk in Davidstow, Cornwall (UK), produziert werden. Dairy Crest hat 20 Millionen britische Pfund (GBP) investiert, um eine speziell für diesen Zweck gebaute, hochmoderne Ingredienzien-Fabrik zur Produktion von GOS zu errichten. Sobald die Produktion bei voller Kapazität läuft, wird Dairy Crest jährlich 10.000 t GOS produzieren; das Produkt wird in Fonterras globalem Vertriebsnetz unter dem Markennamen NZMP vermarktet und verkauft.
Hans Huistra, Regional Director Ingredients EMEA bei Fonterra sagt, dass diese innovative Ingredienz das NZMP-Produktportfolio für spezielle Zusatzstoffe erweitert. „In Verbindung mit Fonterras Erfahrung in Kindernahrung bietet das wachsende Produktangebot an Zusatzstoffen der Marke NZMP Herstellern eine größere Flexibilität bei der Zusammenstellung ihrer Produkte.“
Huistra betont, dass die Erweiterung des NZMP-Portfolios um GOS Kunden in die Lage versetzt, von Fonterras Größe und globaler Lieferfähigkeit zu profitieren. „Wir freuen uns, diesen wichtigen Zusatzstoff in unser Produktangebot an Spezial-Ingredienzien aufzunehmen. Ein neues Werk liefert die Vorteile aus der Nutzung neuester Kontrollsysteme und Anlagen, sodass konsistent hochqualitative Produkte produziert werden. Das Spannende ist, dass für diesen Launch sowohl die Rückverfolgbarkeit der Produkte als auch die Lieferflexibilität als Schlüsselmerkmale konzipiert wurden.“
Richard Jones, Managing Director Functional Ingredients bei Dairy Crest, bemerkt: „Indem wir unsere Erfahrung in der Produktion von Milchprodukten und Fonterras globale Reichweite und Lieferfähigkeit wirksam einsetzen, können wir erfolgreich hochqualitative Nährstoffprodukte liefern und wachsenden Marktbedürfnissen gerecht werden. Dies ist ein Beleg für die starke Partnerschaft zwischen Fonterra und Dairy Crest und unsere Fähigkeit, weltweit dem Wunsch nach hochwertiger Ernährung zu entsprechen.“
„Mit der traditionell exzellenten Leistung in Milchproduktion höchster Qualität passt Dairy Crests Investition in das GOS-Werk ideal zu Fonterra und NZMP, unserer Marke für Ingredienzen“, ergänzt Huistra.

Über GOS
Galakto-Oligosaccharide (GOS) sind Nahrungsmittel-Zusatzstoffe mit präbiotischen Eigenschaften. Es ist allgemein anerkannt, dass sie bifidogene Eigenschaften besitzen und bei Säuglingen das Wachstum guter Darmbakterien fördern. GOS werden aus Kuhmilch gewonnen; es ist weit verbreitete Ansicht, dass sie den Oligosacchariden in der Muttermilch ähnlicher sind als Ersatzstoffe auf pflanzlicher Basis. Deshalb sind sie die bevorzugten Präbiotika für viele Markenhersteller von Säuglingsnahrung.

Emmi verstärkt sich in attraktiven Nischenmärkten

Internationales Wachstum ist seit 2008 einer der drei Pfeiler der Strategie von Emmi. Dieses Wachstum möchte Emmi vor allem in attraktiven Nischen erzielen. Eine dieser Nischen sind Produkte aus Ziegenmilch, die weltweit stetig an Beliebtheit zulegen. Eine andere sind nachhaltig hergestellte Lebensmittel, wie beispielsweise Bio. Eine dritte Nische, die Emmi bereits in der Schweiz, aber auch im Ausland (Spanien und Chile) erfolgreich bearbeitet, sind laktosefreie Milchprodukte. Mit der Akquisition der im Premium-Bereich positionierten Redwood Hill Farm & Creamery im kalifornischen Sebastopol verstärkt sich Emmi auf einen Schlag in allen drei Bereichen.
Emmi erwirtschaftet heute 44 % ihres Umsatzes im Ausland; ein Drittel mit Exporten aus der Schweiz, zwei Drittel mit Produkten ausländischer Tochtergesellschaften. Weiteres Wachstum im Ausland ist Teil der Strategie von Emmi. Erreicht werden soll dies einerseits durch organisches Wachstum, andererseits durch weitere Zukäufe. Interessant sind für Emmi vor allem Unternehmen in Nischenmärkten, primär in Ländern, in denen Emmi bereits aktiv ist.
In einem schwierigen Wirtschaftsumfeld stabilisierten die wachsenden Erträge aus Nordamerika das Geschäft von Emmi wesentlich – nicht zuletzt aufgrund des wiedererstarkten US-Dollars. Diesen Erfolg verdankt Emmi einem breiten Portfolio an nordamerikanischen Tochtergesellschaften und Beteiligungen: Emmi Roth USA (Partnerschaft seit 2006, Übernahme 2009), Cypress Grove Chevre (USA, Übernahme 2010), The Icelandic Milk and Skyr Corporation (USA, 25-%-Beteiligung seit 2013) und die Käsesparte von J.L. Freeman (Kanada, Übernahme 2015).

OMIRA ist ab 2016 klimaneutral

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Molkerei setzt die OMIRA GmbH einen weiteren Meilenstein – ab 2016 wird das süddeutsche Unternehmen klimaneutral sein. Mit diesem Entschluss leistet die OMIRA einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung ihrer Nachhaltigkeits-Strategie, in welcher der verantwortungsbewusste Umgang mit Energie und Ressourcen einen zentralen Baustein darstellt.
Die OMIRA hat ihren CO2-Ausstoß berechnen lassen, um einen ersten Überblick über ihre Umweltauswirkungen zu bekommen. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Molkerei eine Vielzahl von Maßnahmen – insbesondere im Bereich Energieeffizienz – realisiert, um die Klimabelastungen zu reduzieren. Durch den ermittelten Fußabdruck wird ersichtlich, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Auswirkungen auf das Klima weiter zu reduzieren.
Zukünftig wird jährlich der Carbon-Footprint des Unternehmens berechnet, um hieraus ökologische Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten. Die OMIRA bezieht ab 2016 zu 100 % Ökostrom und investiert in energieeffiziente Anlagen sowie in erneuerbare Energien.
Durch die bereits eingeleiteten Maßnahmen und die Umstellung auf Ökostrom wird die OMIRA ihren Carbon-Footprint wesentlich absenken können. Zudem wird die Molkerei ihren CO2-Fußabdruck mithilfe von UN-Emissionsrechten kompensieren und damit für die kommenden Jahre ein klimaneutrales Unternehmen sein.

Auszeichnung bei World Cheese Awards für den Original Almkönig

Anfang Dezember war es wieder soweit: im Rahmen der BBC Good Food Show in Birmingham wurden die weltweit besten Käsesorten verkostet, bewertet und die besten von Ihnen mit dem World Cheese Award 2015/2016 ausgezeichnet. Diesem Wettbewerb stellte sich auch der SalzburgMilch Original Almkönig. Mit Erfolg. Er überzeugte die internationale Fachjury und wurde als einziger Großlochkäse Österreichs mit der Bronze-Medaille belohnt.
„Nach den beiden Käsekaiser 2009 und 2015 bestätigt diese Auszeichnung des World Cheese Awards die kontinuierlich hohe Qualität unseres Almkönigs“, freut sich Christian Leeb, Geschäftsführer von SalzburgMilch, und ergänzt: „Derartige Prämierungen sind für uns eine schöne Bestätigung aber auch zusätzlicher Ansporn, die Range unserer Produkte in den Kühlregalen auszuweiten sowie weitere Innovationen zu entwickeln.“

Milch & Co. sind die Gewinner

Die traditionelle Prämierung des Landwirtschaftsministeriums, des Genossenschaftsverbandes (GV), der DLG und des Verbandes der Milchwirtschaftler in Schleswig-Holstein war wieder einmal ein „Who is Who“ der Landesbesten, was die Milchwirtschaft im nördlichsten Bundesland zu bieten hat.
Seitens des Genossenschaftsverbandes begrüßte Abteilungsleiter Thomas Knocks die rund 150 Vertreter der ausgezeichneten milchwirtschaftlichen Unternehmen: „Die Ergebnisse der amtlichen Qualitätsprüfungen unterstreichen wieder einmal eindrucksvoll, dass sich Ihre steten Anstrengungen für Spitzenqualität und Markterfolg lohnen. Wenngleich die Marktpreise und die Auszahlungspreise erheblich niedriger liegen als wir uns wünschen würden, so sind wir doch der Ansicht, dass sich über eine Angebotsbereinigung bzw. Nachfragesteigerung die wirtschaftliche Situation der Milcherzeuger und der ganzen Branche spürbar verbessern lässt. Hierzu haben wir, der Genossenschaftsverband, zusammen mit der Milcherzeugervereinigung Vorschläge eingebracht und der Politik vorgelegt. Zusammen mit dem Thünen Institut haben wir darüber hinaus kürzlich eine praxisunterlegte Studie zur Nachhaltigkeit  in der hiesigen veröffentlicht, die auch vom Ministerium ausdrücklich begrüßt wurde.“ Verliehen wurden Preise an die Geschäftsführer und Mitarbeiter der Meiereien, die sich 2014 dem Qualitätswettbewerb nach den strengen Kriterien erfolgreich gestellt haben. Seitens des Ministeriums unterstrich Abteilungsleiter Holger Börner die herausragende und stetig wachsende  Bedeutung der hiesigen Milchwirtschaft für den Agrar- und Milchstandort Schleswig-Holstein. Insgesamt wurden vom Ministerium drei Meiereien für ausgewählte Premiumprodukte mit je einem Landesehrenpreis ausgezeichnet: Meierei­ Barmstedt eG für Deutsche Markenbutter Süßrahm, DMK Deutsches Milchkontor GmbH für Deutsche Markenbutter Süßrahm und DMK Deutsches Milchkontor GmbH für Edamer 40 % Fett i.Tr..
Darüber hinaus gab es weitere Prämierungen für drei Jahresbestleistungen und für vier Dauerleistungen ebenfalls durch das Ministerium und den Genossenschaftsverband. Der Verband ehrte darüber hinaus an der Herstellung beteiligte Mitarbeiter für deren herausragende Leistungen.
Die Meierei-Genossenschaft Sarzbüttel eG für Nordseekäse 55 % Fett i.Tr., die Meierei Holtsee-Ascheberg eG für Tilsiter 45 % Fett i.Tr. und die Breiten­burger Milchzentrale eG  für Gouda 48 % Fett i. Tr. wurden mit Jahresbestleistungen ausgezeichnet. Auszeichnungen für Dauerleistungen erhielten die Meierei Sarzbüttel eG für Schlemmerkäse 60 % Fett i. Tr., die Breitenburger Milchzentrale eG für Wilstermarschkäse 45 % Fett i. Tr., die Breitenburger Milchzentrale eG für Gouda 48 % i. Tr. und die Meierei Holtsee-Ascheberg eG für Tilsiter 45 % Fett i. Tr..

Regionale Hofkäse-Spezialitäten auf der Cheese 2015 in Berlin

Auch in diesem Jahr haben wieder viele Besucher der Berliner Käsemesse die Gelegenheit genutzt, um an den Ständen der „Brandenburger Milch- & Käsestraße“ und am VHM-Stand handwerklich hergestellte Käsedelikatessen aus der Region zu probieren. Die Hofkäserinnen und Hofkäser der „Brandenburger Milch- & Käsestraße“ haben die Cheese 2015 auch zum Anlass genommen, um ihre neuen Hofschilder und ihre Angebote für kulinarische Hofkäse-Reisen zu präsentieren.
Die Touren unter dem Motto „Ent-decken und Genießen“ hat der Verband für handwerkliche Milchverarbeitung e.V. (VHM) in Zusammenarbeit mit den Anbietern von „Tour de Cheese“ und „Landvergnügen“ entwickelt.So kann man auf den von Frühling bis Herbst stattfindenden Genuss-Radeltouren, die vom Oderbruch über das Dahme-Seenland und die Schorfheide bis in die Uckermark führen, die vielfältigen Landschaften Brandenburgs erkunden und dabei die köstlichen Produkte der Hofkäsereien und anderer handwerklich arbeitenden Lebensmittelproduzenten entdecken.

Hochwald ordnet Geschäftsführung neu

Die Hochwald Foods GmbH stellt ihre Geschäftsführung neu auf. Künftig wird die Verantwortung in der Geschäftsführung auf den kaufmännischen Bereich und das Ressort Produktion und Technik aufgeteilt. Damit trägt das Unternehmen dem raschen Wachstum der vergangenen Jahre und der vertrieblichen Ausrichtung auf fünf Business Units Rechnung. Das neu geschaffene Geschäftsführ-ungsressort übernimmt als Chief Operating Officer künftig Karl Eismann. Bereits seit 2013 verantwortete er als Head of Operations die Steuerung der Produktionswerke. In der neuen Funktion übernimmt Eismann zusätzlich die Verantwortung für Zentralfunktionen wie zum Beispiel Produktentwicklung/ Innovation, Zentrales Qualitätsmanagement und Milkmanagement.
Der kaufmännische Bereich wird nach wie vor von Detlef Latka als Chief Financial Officer geleitet. Bereits seit 2005 verantwortet Latka insbesondere die Bereiche Legal, Finance, ICT, Controlling, Human Resources, Supply Chain Management, Ingredients und International. Mittelfristig soll die Geschäftsführung durch eine dritte Position ergänzt werden.

Arla trennt sich von Rynkeby Foods

Im Zuge einer stärkeren Konzentration auf sein Kerngeschäft hat der dänische Molkereikonzern Arla Foods den Verkauf seines Tochterunternehmens Rynkeby Foods angekündigt. Wie der Milchverarbeiter mitteilte, ist die Entscheidung das Resultat einer mehrmonatigen Analyse über die weitere Unternehmensentwicklung. Das 1934 gegründete Unternehmen erzeugt vor allem für den dänischen und schwedischen Markt rund 150 Mio. l Saft pro Jahr und erzielte damit zuletzt einen Jahresumsatz von rund 150 Mio. EUR. Nach Angaben des stellvertretenden Arla-Geschäftsführers Povl Krogsgaard ist Rynkeby das letzte verbliebene Tochterunternehmen, das nicht mit der Herstellung von Milchprodukten beschäftigt ist. Da die weitere Arlastrategie jedoch die Fokussierung auf das Molkereigeschäft vorsehe, habe man sich zur vollständigen Veräußerung von Rynkeby Foods entschlossen. Krogsgaard zeigte sich überzeugt, dass sich die Entscheidung langfristig sowohl für die Konzernmutter als auch das scheidende Tochterunternehmen als die strategisch beste Lösung erweisen werde.     AgE

MULTIVAC feiert Richtfest

Die Bauarbeiten für das neue Logistikzentrum von MULTIVAC in Wolfertschwenden schreiten voran. Ende 2014 wurde mit dem Bau des 11,9-Mio.-EUR-Projektes begonnen. Gemeinsam mit den beteiligten Planungsbüros und ausführenden Baufirmen feierte MULTIVAC nun Richtfest. Der Neubau verfügt über eine Fläche von 5.400 m2 und soll im zweiten Quartal 2016 in Betrieb genommen werden. In der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres soll das Logistikzentrum dann voll einsatzfähig und integriert sein. Ziel der Investition ist es, die Ersatzteilversorgung der 17 europäischen MULTIVAC Tochtergesellschaften durch die Implementierung einer zentralen Abwicklung weiter zu optimieren. Zusätzlich wird auch die Materialversorgung für die Maschinenfertigung in Wolfertschwenden von den neuen Prozessen profitieren. „Wir werden zukünftig mit einer modernen Lagertechnik arbeiten. Ein automatisches Kleinteilelager und halbautomatisierte  Hochregalstapler werden uns dabei helfen,  die heutige Kommissionierleistung deutlich zu erhöhen und  gleichzeitig die Fehleranfälligkeit zu verringern. Alles in allem werden wir unsere Prozesse dank neuester Technologien effizienter gestalten können“, erläutert Volker Starrach, Hauptbereichsleiter Logistik bei MULTIVAC. „Unsere Kunden werden in erster Linie von einer besseren Verfügbarkeit von Ersatzteilen und damit kürzeren Lieferzeiten profitieren. Zudem können Fehler in den einzelnen Prozessschritten vermieden bzw. reduziert werden.“

Endress+Hauser zeigt Flagge in Spanien

Endress+Hauser Spanien hat das 25-jährige Bestehen der Vertriebsgesellschaft auf besondere Art gefeiert: Das Unternehmen bezog in Sant Cugat im Westen der Metropolregion Barcelona ein eigenes Gebäude. 8 Mio. EUR investierte Endress+Hauser in den Neubau. Im Beisein wichtiger Vertreter von Politik und Wirtschaft sowie vieler Gäste aus der gesamten Firmengruppe weihte Endress+Hauser Spanien Anfang Oktober das neue Gebäude ein. Auf mehr als 4.000 m2 Grundfläche sind zeitgemäße Büros und eine Kantine für Mitarbeiter und Gäste untergebracht, ein gut ausgestattetes Labor für automatisierungstechnische Lösungen sowie großzügige Räumlichkeiten für Kundenseminare.
„Im neuen Gebäude können wir unser Angebot an praxisnahen Schulungen und Seminaren verbessern und so die Beziehung zu unseren Kunden weiter vertiefen“, sagte Antonio Carulla, Geschäftsführer von Endress+Hauser Spanien. Der Geschäftsführer sieht das Unternehmen bestens gerüstet für die Zukunft. Zum Jahresende wird Antonio Carulla, der die Vertriebsgesellschaft seit ihrer Gründung 1990 leitet, in den Ruhestand wechseln und die Geschäftsführung an seinen Nachfolger José Manuel Lado übergeben.
Die Vertriebsgesellschaft feierte mit der Einweihung des Neubaus zugleich ihr 25-jähriges Bestehen. Endress+Hauser zählt in Spanien mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; rund 50 von ihnen arbeiten in den neuen Büros im Westen Barcelonas.

Emmi trotzt der Frankenstärke

Emmi erzielte einen Umsatz von  1.563,0 Mio CHF. im 1. Halbjahr 2015 (Vorjahr 1.624,9 Mio.CHF), ein Rückgang um -3,8 % (organisch -1,7 %). Das ist leicht besser als erwartet. Es zeigt, dass Emmi die negative Entwicklung des Euro recht gut verkraftet hat. Insgesamt resultierte ein bereinigter Reingewinn von
46,6 Mio. CHF (Vorjahr 45,2 Mio. CHF) und eine bereinigte Reingewinnmarge von 3,0 % (Vorjahr 2,8 %). Dieses Resultat übertrifft die Erwartungen von Emmi und ist primär auf Ertragssteigerungen und Bereinigungen in den ausländischen Betrieben zurückzuführen. Für das Gesamtjahr 2015 passt Emmi die Aussichten für das EBIT auf 170 Mio. CHF bis 180 Mio. CHF an (Prognose vom März 2015: 150 Mio. CHF bis 160 Mio. CHF). Dazu Urs Riedener, CEO von Emmi: „Diese erfreuliche Entwicklung ist vor allem auf das Anfang des Jahres beschlossene, konsequent umgesetzte Maßnahmenpaket sowie auf Ertragssteigerungen in den Divisionen Europa und Amerikas zurückzuführen. Im zweiten Halbjahr gilt es, die Umsatzrückgänge in einem vernünftigen Rahmen zu halten – vor allem in der Schweiz.“ Alle strategischen Sparten im Heimmarkt verzeichneten Umsatzeinbußen. Der Rückgang bei den Molkereiprodukten (Milch, Rahm, Butter) war durch Mengenrückgänge und tiefere Milchpreise bedingt. Die Einbußen beim Käse reflektieren die um 7,8 % höheren Käseimporte. Der nahezu stabile Umsatz bei den Frischprodukten ist ein Verdienst der guten Entwicklung von Emmi Caffè Latte, Jogurtpur und dem neuen, proteinreichen YoQua. Beim Frischkäse blieben die Mengen praktisch stabil, die Preise gaben jedoch aufgrund des hohen Importdrucks nach. Pulver/Konzentrate litten unter dem massiven Preiskampf im Industriegeschäft.