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Wechsel im Vorstandsvorsitz der Nestlé Deutschland AG

Béatrice Guillaume-Grabisch (50), übernimmt zum 1. Juli den Vorstandsvorsitz der Nestlé Deutschland AG – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats. Sie folgt auf Gerhard Berssenbrügge (62), der nach acht Jahren in dieser Position und einer insgesamt 18-jährigen, erfolgreichen Karriere bei Nestlé in den Ruhestand geht.
Béatrice Guillaume-Grabisch war bisher bei Nestlé als Vice-President der Zone EMENA (Europe, Middle East, North Africa) für Südeuropa und Deutschland sowie für die Eiscreme-Kategorie verantwortlich. Zuvor hatte sie für einige der bedeutends-ten Unternehmen der FMCG-Industrie – darunter L’Oréal und Coca-Cola – gearbeitet. „Mit ihrer langjährigen internationalen Berufserfahrung, ausgeprägten Geschäfts- orientierung und ihren Führungsqualitäten ist Béatrice Guillaume-Grabisch als neue Marktchefin von Nestlé in Deutschland bestens gerüstet, um die erfolgreiche Arbeit von Gerhard Berssenbrügge in einem herausfordernden Marktumfeld fortzusetzen“, sagt Prof. Dr. Werner Bauer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Nestlé Deutschland AG.
„Was Gerhard Berssenbrügge stets ausgezeichnet hat, waren unternehmerisches Denken, leidenschaftlicher Einsatz für starke Marken und der Mut, neue Wege einzuschlagen. Er hat damit einen besonderen Beitrag zur Zukunftssicherung der Nestlé Deutschland AG geleistet, wofür ich ihm im Namen des gesamten Aufsichtsrates herzlich danke“, so Prof. Dr. Bauer weiter. Es ist beabsichtigt, Gerhard Berssenbrügge zu gegebener Zeit als Mitglied des Aufsichtsrates der Nestlé Deutschland AG vorzuschlagen.

Hochwald verzeichnet 2014 Umsatzplus von 6 %

Das genossenschaftliche Molkereiunternehmen Hochwald Foods GmbH hat seinen Erlös im Geschäftsjahr 2014 trotz der niedrigeren Produktpreise spürbar gesteigert, allerdings erheblich weniger stark als im Vorjahr. Wie Hochwald mitteilte, erhöhte sich der konsolidierte Umsatz im Vergleich zu 2013 um 90 Mio. EUR oder 6 % auf rund 1,588 Mrd. EUR. Dazu hätten Kooperationen und vor allem die Exporterlöse beigetragen, die um 121 Mio. EUR oder 21,6 % auf 680 Mio. EUR gestiegen seien. Besonders erfreulich habe sich der Umsatz mit Endverbraucherprodukten in Drittländern entwickelt, für den ein Plus von etwa 30 % verzeichnet worden sei, berichtete das Unternehmen. Allerdings sei die globale Milchproduktion 2014 stärker als die Nachfrage gestiegen, was nach einem guten ersten Halbjahr an den internationalen Märkten zu einem deutlichen Rückgang der Erlöse für Milchprodukte geführt habe. Dies erklärt die im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigere Steigerung des Gesamtumsatzes, die sich 2013 noch auf 19 % belaufen hatte. Obwohl laut Hochwald der von ihr gezahlte Milchpreis in der zweiten Jahreshälfte 2014 ebenfalls zurückging, entwickelte er sich unter dem Strich gegen den Bundestrend positiv: Im Schnitt seien 2014 rund 38,5 ct/kg Milch bei 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß inklusive der noch zu beschließenden Nachzahlung gezahlt worden, womit sich der Abstand zum Bundesdurchschnitt weiter vergrößert habe. Gleichzeitig sei die Milchverarbeitung – in etwa wie im Vorjahr – um 5,7 % gestiegen, und zwar auf 2,28 Mrd kg. Derweil habe sich die Eigenkapitalstruktur weiter verbessert, wozu unter anderem die Ausgabe von Genussscheinen beigetragen habe.
Wie das rheinland-pfälzische Unternehmen mit Blick auf seine Zukunftspläne ausführte, wird am bisherigen strategischen Ziel festgehalten, den Exportanteil am Gesamtumsatz zu erhöhen. Außerdem seien weitere Investitionen in Produktionskapazitäten für export- und wertschöpfungsstarke Produkte und in die Vermarktungskompetenz vorgesehen. Mittlerweile trage der Export 42,8 % zum Gesamtumsatz bei, und vor allem in den Exportwerken sei 2014 mehr Milch verarbeitet worden. Im Rahmen der unternehmenseigenen „Strategie 2020“ seien in den nächsten Jahren auch Investitionen in strategischen Wachstumsregionen vorgesehen, zum Beispiel über die Vertriebsniederlassungen, erklärte Hochwald. Darüber hinaus eröffne der Neubau eines Werkes für entmineralisiertes Molkenpulver für die Baby- und Kindernahrungsindustrie am Standort Hünfeld ein neues Geschäftsfeld. Daneben sei geplant, mit Joint Ventures und Partnerschaften neue Märkte und Produktsegmente zu erschließen.     AgE

Generalversammlung der Emmi AG

Im Zusammenhang mit der am 1. Januar 2014 in Kraft gesetzten „Verordnung gegen übermäßige Vergütungen bei börsennotierten Gesellschaften“ ergaben sich an der Generalversammlung der Emmi AG diverse Änderungen. In Übereinstimmung mit der Verordnung wurde über den Gesamtbetrag der Vergütungen und die Teilrevision der Statuten abgestimmt.
Konrad Graber, Präsident des Verwaltungsrats der Emmi AG, führte durch die Generalversammlung. Alle Anträge des Verwaltungsrats wurden gutgeheißen. So wurden der Jahresbericht, die Konzernrechnung und die Jahresrechnung 2014 der Emmi AG genehmigt und die Mitglieder des Verwaltungsrats entlastet.
Die Aktionäre stimmten der Ausschüttung einer verrechnungssteuerfreien Dividende in der Höhe von CHF 3.80 (Vorjahr CHF 3.80) pro Namenaktie aus Kapitaleinlagereserven zu.
Die Aktionäre folgten den Anträgen des Verwaltungsrats bei allen Traktanden zu den Wahlen im Verwaltungsrat. So wurden alle Mitglieder des Verwaltungsrats einzeln wiedergewählt, mit Ausnahme von Hans Herzog, der nicht mehr zur Wahl zur Verfügung stand. An seiner Stelle wurde neu Franz Steiger in den Verwaltungsrat gewählt. Ebenfalls bestätigt wurde Konrad Graber als Verwaltungsratspräsident.
Auch stimmten die Aktionäre der Einzelwahl von Konrad Graber, Stephan Baer und Thomas Oehen-Bühlmann in den Personal- und Vergütungsausschuss zu. Emmi-Verwaltungsratspräsident Konrad Graber bestätigte die im März gemachten Aussagen für das Jahr 2015: „Der starke Schweizer Franken wird das Geschäftsjahr 2015 prägen. Emmi setzt alles daran, dass Schweizer Milchprodukte im internationalen Wettbewerb weiterhin genügend Absatzmöglichkeiten finden. Trotzdem werden Einbußen unvermeidbar sein.“ Das Unternehmen bestätigt auch die Prognosen vom März.

Jörg Mandelatz zum neuen Geschäftsführer der Interroll Fördertechnik GmbH ernannt

Jörg Mandelatz wurde zum neuen Geschäftsführer der Interroll Fördertechnik GmbH in Wermelskirchen, Deutschland, einer Tochtergesellschaft der Schweizer Interroll Gruppe, ernannt. Innerhalb der Interroll Gruppe ist die deutsche Vertriebsgesellschaft für die DACH- und Benelux-Region zuständig.
Jörg Mandelatz, 42, hält einen Abschluss als Dipl-Ing. Elektrotechnik (FH) mit Schwerpunkt Automatisierung der Hochschule Niederrhein. Er begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 2000 als Solution Engineer Sales bei AVL Deutschland GmbH, die in der Automobilindustrie tätig ist. Später wurde er zum Key Account Manager und 2008 zum Vertriebsleiter mit Verantwortung für den Innen- und
Außendienst ernannt. Des Weiteren war er Mitglied im Managment Board der AVL Deutschland.
Jörg Mandelatz berichtet direkt an Dr. Christoph Reinkemeier, Executive Vice President Global Sales & Service der Interroll Gruppe, der sagt: „Wir freuen uns, mit Jörg Mandelatz einen Vertriebsprofi zu gewinnen, der einerseits neuen Input für unsere Vertriebsaktivitäten einbringt, und andererseits das nachhaltige und erfolgreiche Wachstum der Interroll Vertriebsorganisation für Zentraleuropa weiter entwickelt.“

Ausgefallene Ideen beim Wettbewerb „Productivity Contest“ von Festo prämiert

Siegerehrung auf der Hannover Messe: Dazu waren die drei Preisträger des Festo Productivity Contest – aus Deutschland, Ungarn und Indien – zu einem mehrtägigen-Messebesuch eingeladen. 17.000 User haben sich die 24 eingereichten Videos der ausgefallenen Automatisierungslösungen auf Facebook angesehen. Tüftler aus aller Welt, die elektrische und pneumatische Automatisierungsprodukte von Festo nicht nur beruflich nutzen, sondern auch in ihrer Freizeit damit Anlagen aufbauen, haben Videos auf der Facebook Fanpage von Festo hochgeladen. Es waren kreative Entwicklungen und Konstruktionen, die das Leben leichter machen oder einfach nur Spaß bringen.
Der Sieger Thomas Ullrich aus Augsburg entwickelte eine Einschenkmaschine für Hefeweizenbier, die sogar das übermäßige Aufschäumen im Bierglas unterbindet und die gute Hefe mit mehreren gekonnten Drehungen im richtigen Moment aus der Flasche löst und präzise ins Glas fließen lässt. Der zweitplatzierte Ungar Bálint Füvessy beschäftigte sich mit einem automatisierten Weinöffner und der Drittplatzierte, Ajith Anil Meera aus Indien, ließ einen Roboter die Wände hochklettern.