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Online-Portal – alles rund um die Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

MilchLeben

Etwas näher nachgefragt ...

Milchwirtschaftliche Laboranten und Laborantinnen garantieren die Qualität wertvoller Produkte, deren Grundstoff Milch ist. Wen könnte man besser über ein Berufsbild ausfragen, als zwei erfolgreiche Ausbildungsabsolventinnen und ihren Ausbildungsleiter. Zwei junge Damen blicken zurück auf ihre Ausbildung bei der muva in Kempten: Michaela Dering, Stefanie Burkart und Bernd Ziegmann, muva-Ausbildungsleiter, im Interview.


Deutsche Molkerei Zeitung: „Was hat euch motiviert, eine Ausbildung als Milchwirtschaftliche Laborantin zu machen?“
Michaela Dering: „Mein Interesse an Chemie war schon zu Schulzeiten groß, darin habe ich auch Abitur gemacht. Ich wollte unbedingt ins Labor.“
Stefanie Burkart: „Ich komme aus der Landwirtschaft und Milch spielt in meinem Leben schon immer eine große Rolle. Daher wollte ich die Faszination Milch noch näher kennenlernen, untersuchen. Außerdem ist Hygiene in Verbindung mit Milch bei uns zuhause ein wichtiges Thema. Daher beschäftigt mich die Lebensmittelsicherheit und -hygiene schon lange.“

dmz: „Kann man bei Ihnen auch ein Praktikum machen, um in den Beruf hineinzuschnuppern?“
Bernd Ziegmann: „Das ist leider etwas schwierig, da wir unseren Kunden gegenüber, deren Produkte wir untersuchen, zur Vertraulichkeit verpflichtet sind. Da darf aus Vertraulichkeitsgründen nichts von labortechnischen Untersuchungen nach außen dringen. Aber wir sind derzeit dabei, gemeinsam mit einer Kemptener Realschule eine Schulpartnerschaft ins Leben zu rufen. Die Schüler kommen zu uns und dürfen sich in einem Übungslabor ausprobieren. So ist die Verschwiegenheit gewährleistet und die jungen Leute können trotzdem in den Beruf hineinschnuppern.“

dmz: „Was sind Eigenschaften, die man mitbringen sollte?“
Stefanie: „Teamfähigkeit, da man immer zusammenarbeiten muss. Das A und O ist aber die Genauigkeit und Sorgfalt.“
Ziegmann: „Wie Stefanie schon sagt, ist Genauigkeit sehr wichtig. Dazu gehört auch, dass man konzentriert arbeitet. Die Ergebnisse müssen stimmen und da darf man nicht abgelenkt sein.“
Michaela: „Flexibilität finde ich noch wichtig. Man arbeitet nicht täglich nach Schema F. Je nach Produkt und Ziel muss man anders vorgehen.“

dmz: „Was war euer persönliches Highlight in der Ausbildung?“
Michaela: Die Weihnachtsfeier. Die Auszubildenden gestalten bei uns jedes Jahr die Weihnachtsfeier mit einer Aufführung. Das hat riesen Spaß gemacht und man lernt die anderen richtig gut kennen.“
Ziegmann: „Unsere Auszubildenden haben Freude an der gemeinsamen Aktivität und stärken so ihre sozialen Kompetenzen. Die Kollegen können sich bei der Weihnachtsfeier dann einmal zurücklehnen und genießen.“
Stefanie: „Für mich war es die Untersuchung von Stierhoden. Das hat man nicht jeden Tag. Es ging darum, sie mikrobiologisch auf Fleischverderb hin zu untersuchen. Was auch immer wieder spannend ist, ist die Sensorik. Also der Bereich, bei dem es um die Sinneswahrnehmung geht. Gibt es geringfügige Abweichungen vom hohen Qualitätsstandard der Milchprodukte? Wie ist die Konsistenz des Produktes? Und viele Fragen dieser Art müssen beantwortet werden.“

dmz: „Michaela, du hast bereits das Abitur. Ist die Ausbildungsdauer bei dir dann genauso lang wie zum Beispiel bei Stefanie, die einen Realschulabschluss hat?“
Michaela: „Nein. Ich bin mit 2 1/2 Jahren eingestiegen und Stefanie mit drei Jahren. Ich konnte aufgrund der sehr guten Ergebnisse bei der Zwischenprüfung und der guten Beurteilung durch den Ausbildugsbetrieb vorzeitig zur Abschlussprüfung zugelassen werden, das heißt ein halbes Jahr weniger.“

dmz: „Wo und wie findet der Berufsschulunterricht statt?“

Stefanie: „Wir hatten Blockschulunterricht in Triesdorf, jeweils zwei bis drei Blöcke mit drei bis fünf Wochen. Hinzu kommt einmal im Jahr eine überbetriebliche Fortbildung von fünf bis sechs Wochen mit integrierter Prüfung.“
Ziegmann: „Während Stefanie noch Schulpflicht zu erfüllen hatte, die insgesamt zwölf Jahre umfasst, konnte Michaela der Berufsschule fernbleiben.“

dmz: „Michaela, hat dir im Nachhinein betrachtet der Unterricht dann gefehlt oder waren die Prüfungen trotzdem gut zu meistern?“
Michaela: „An sich hat alles gut geklappt. Aber teilweise musste ich mir schon von den anderen, die in der Berufsschule waren, einiges erklären lassen oder zumindest die Schulungsunterlagen besorgen.“

dmz: „Was sind mögliche Einsatzorte nach der Ausbildung?“
Ziegmann: „Milchwirtschaftl. Laboranten sind aufgrund Ihrer fundierten mikrobiologischen und chemisch-physikalischen Kenntnisse vielseitig einsetzbar, z.B. in Betrieben der Milchverarbeitung, z.B. in Molkereien und Käsereien, in Instituten der Lebensmittelüberwachung, in milchwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsanstalten oder auch in anderen Betrieben der Nahrungs- und Genussmittelherstellung. Also, gute Aussichten!“  

Etwas näher nachgefragt

... Karin Monke, Geschäftsführerin der Export-Union und Referentin des Milchindustrie-Verbands

Ein guter Arbeitstag beginnt mit...
…natürlich mit Milch in einem guten Kaffee und guten Nachrichten, per Mail oder Post oder im Austausch mit den Kollegen. Leider aber ist dies wie bei allen anderen eher selten. In der Regel „blinkt“ die erste Mail schon auf dem Smartphone, bevor man den Rechner überhaupt an hat.

Was bedeutet Ihnen der MIV/ die Export-Union als Arbeitgeber?
Wir sind ein Team mit unterschiedlichen Mitarbeitern, die sich sehr gut ergänzen und in dem daher die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert. Innerhalb des Teams hat jeder Möglichkeiten, seine Stärken einzubringen, aber auch an den Schwächen zu arbeiten. Das gefällt mir. Zudem verkürzt eine Bürogemeinschaft der Milchverbände die Wege und hilft, Doppelarbeit zu vermeiden. Ein Austausch von Angesicht zu Angesicht hat im Ergebnis ja häufig einen sehr hohen Informationsgehalt. Außerdem sind beide Verbände sehr faire Arbeitgeber, die gute Arbeitsbedingungen schaffen.

Was macht Ihnen in Ihrem Beruf am meisten Spaß?
Verbandsarbeit ist sehr abwechslungsreich und im Bereich Export gibt es ja auch viele unterschiedliche Themen. Zum einen muss die „handwerkliche“ Arbeit erledigt werden, zum anderen das strategische Arbeiten, um die Interessen der Molkerei in der Politik zu vertreten. Gerade noch war man an einem Zollproblem mit Algerien und schon hat man ein Gespräch mit Vertretern aus der Politik vorzubereiten. Für mich ist dies gerade der Reiz des Arbeitens im Verband. Man weiß eben nie so genau, was einem am Morgen im Büro erwartet. Deswegen ist der Kaffee morgens ab 7 Uhr goldwert, um in Ruhe den Überblick zu gewinnen. Wenn es eben die Zeit zulässt. Es ist ein gutes Gefühl, mit seiner Arbeit einen kleinen Beitrag zur positiven Entwicklung der Milchindustrie leisten zu können, und auch ganz speziell einzelnen Menschen aus einem Dilemma heraushelfen zu können.

Unverzichtbarer Gegenstand im Büro…
Der PC, der spart ja schon mal eine Menge Ordner. Aber Stift, Zettel und vor allem das Telefon sind fast genauso wichtig. Das schafft schnelle Verbringungen über Grenzen hinweg und ist unsagbar hilfreich, schnelle Lösungen herbeizuführen. Und natürlich eine gute Kaffeemaschine.

Welche Herausforderungen sehen Sie in der Zukunft?
Berufliche gibt es reichlich. Gerade der Export birgt viele Baustellen für die deutsche Wirtschaft und insbesondere natürlich für die deutschen exportinteressierten Molkereien. Die Abläufe beschleunigen sich, auch, oder besser vor allem, durch die Weiterentwicklung der Technik. Gefühlt wird die Welt immer kleiner. Gleichzeitig aber kommen insbesondere aus den Drittländern vermehrt eingrenzende Vorgaben, die es zu erfüllen gilt. Und national ändern sich die Vorgaben für einen Lebensmittelunternehmer ja ebenfalls ständig. Viele Verordnungen „umschließen“ das Thema Milch. Dabei ist umschließen durchaus wörtlich zu nehmen, wie z.B. bei der Verpackungsverordung. Dieser Komplexität Genüge zu tun, ist schon eine große Herausforderung.

Wie entspannen Sie, in Ihrer Freizeit?
Hilfreich ist auf jeden Fall ein gutes Buch. Lange Spaziergänge helfen, die Gedanken etwas zu sortieren. Es kann auch gerne ein gutes Essen mit Freunden und guten Gesprächen sein.

Welche Rolle spielt Milch in Ihrem Leben?
Ich würde jetzt nicht sagen, es fließt Milch in meinen Adern. Aber darauf zu verzichten, kann ich mir auch nicht vorstellen. Als Milchschaum auf dem Kaffee... unverzichtbar. Käse als Abschluss eines guten Essens… toll!

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie gerne einen Kaffee trinken?

Varoufakis. Das würde mich wirklich interessieren. Ich weiß nicht, ob ich ihn tatsächlich als Berühmtheit bezeichnen würde, berüchtigt passt vielleicht eher. In jedem Fall könnte das sehr unterhaltsam werden.

Etwas näher nachgefragt

Randale, die zurzeit angesagteste Kinderrockband Deutschlands, hat ihr Repertoire um einen neuen Song erweitert. Alles dreht sich um die neue Formel „M-I-L-C-H“ – eine ganz besondere Substanz, die frische Power bringt. Im Auftrag der beiden Landesvereinigungen der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. und Niedersachsen e.V. entstand im Stil von Randale ein rockiger Song mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang.

Seit wann gibt es die Band Randale?
Schon seit elf Jahren, seit 2004, gibt es die Band Randale aus Bielefeld.

Rockmusik für Kinder – ein ungewöhnliches Konzept?
Eigentlich nicht. Aber wohl trotzdem! Denn die Idee, Kindermusik zu machen, bei der man als Erwachsener nicht sofort schreiend wegrennt, scheint ein echter Treffer zu sein. Zu oft verliert sich die Kindermusik ins Niedliche oder gar Alberne. Das geht auch anders!

Was waren bisher die schönsten Erlebnisse auf der Bühne?
Die schönsten Erlebnisse sind immer die, wenn die Kinder und Familien unmittelbar auf die Songs reagieren, mitmachen und mitklatschen und echte Begeisterung zeigen. Vor allem, wenn sie die Songtexte schon kennen und von vorne und hinten alles mitsingen können. Das geht einem auch als echter Rocker sehr ans Herz!

Wie kam es zum Milchsong?
Wir haben schon öfter mal Songs direkt zu bestimmten Themen oder Vorgaben gemacht. Zum Beispiel für die Bielefelder Verkehrsbetriebe oder die Aktion „Fruchtalarm“, die krebskranken Kindern mit tollen Vitamincocktails das Leben im Krankenhaus schöner macht. Dann kam die Anfrage, ob wir einen Song zum Thema MILCH machen können und da haben wir spontan und sehr gern ja gesagt.

Wie kam die Zusammenarbeit mit den
Landesvereinigungen zustande?

Die Firma FILMZEIT aus Bielefeld hat schon sehr viel für die Landesvereinigungen gearbeitet und auch für Randale schon zwei Videos produziert. Über die kam dann die Anfrage und der Kontakt und fertig war die Laube!

Wann und in welchem Rahmen wird der Song der Öffentlichkeit vorgestellt?
Am 1.6. spielen wir den Song zum ersten Mal auf einem ausgezeichneten Hof der Milchwirtschaft in Stadland in Nordeutschland. Da sind wir schon mal sehr gespannt, wie der Song bei den Kids ankommt!

Wie viele Auftritte hat die Band im Jahr und wo kann man Euch live sehen?
Wir spielen mit Randale zwischen 70 und 80 Gigs im Jahr. Die neuesten Auftrittstermine findet man immer auf unserer Facebook-Seite oder auf unserer Homepage unter www.randale-musik.de.

Welche Rolle spielt Milch in Eurem Leben?
Wir haben früher in der Schule alle die Schulmilch genossen, vor allem den guten Kakao. Als Ostwestfalen sind wir eben mit „Lotti“ aufgewachsen. Diese Verbindung hat sich bis heute gehalten. Nicht im Übermaß, aber gerne und regelmäßig.

Etwas näher nachgefragt

Markus Ferber, Mitglied des Europäischen Parlaments,
Vorsitzender der CSU Schwaben

Ihr bisheriges Highlight im Europäischen
Parlament?

Ein Highlight in den 20 Jahren als Europaabgeordneter war sicherlich der Besuch von Papst Franziskus letztes Jahr im November. Im Plenum in Straßburg hat das Kirchenoberhaupt eine für mich sehr beeindruckende Rede gehalten.
 
Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders
viel Freude?

Was in Brüssel entschieden wird, betrifft den Verbraucher ganz unmittelbar. Deswegen verstehe mich als Anwalt meiner Wähler auf europäischer Ebene. Es macht unglaublich Spaß, Gesetze mitzugestalten und die ganz unterschiedlichen Anliegen meines Wahlkreises auf EU-Ebene zur Sprache zu bringen. Ob es darum geht, bei der Agrarpolitik Erleichterungen für landwirtschaftliche Familienbetriebe durchzusetzen, bei der Finanzmarktregulierung Sparkassen und Genossenschaftsbanken zu schonen oder EU-Töpfe zu finden, um Fördermittel z.B. für soziale Projekte in die Region zu holen – das sind die Dinge, die mir an meiner Arbeit Freude bereiten.
 
Zeit für Hobbies?
Leider viel zu wenig. Aber ab und an, gerade wenn ich zu Wahlkreisterminen im Allgäu bin und mein Terminkalender es zulässt, packe ich meine Wanderschuhe mit ins Auto. Dann nutze ich die Gelegenheit, die wunderschöne Landschaft meiner Heimat zu genießen.
 
Wenn Sie könnten: Was würden Sie momentan auf der Welt verändern?
Das friedliche Zusammenleben von Völkern, Ethnien und Religionen liegt mir sehr am Herzen. Vor Kurzem war ich erst auf einer Delegationsreise in Israel. Ich hatte viele Gespräche sowohl mit der israelischen als auch mit der palästinensischen Seite. Wenn Sie mich also so fragen, dann würde ich, wenn es in meiner Macht liegen würde, genau diesen Konflikt endlich beenden.
 
Welche Rolle spielt die Milch in Ihrem Leben?
Eine große Rolle. Jeden Morgen, Mittag und Abend. Zum Frühstück und am Mittag trinke ich meinen Kaffee immer mit Milch und am Abend genieße ich gerne ein Stück Käse.

Bunte Ku(h)nst im Milchland Bayern / Finale des landesweiten Street Art-Wettbewerbs der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft

Details zum Wettbewerb

Sieben bayerische Bauernhöfe strahlen in neuem, buntem Glanz: Im Oktober und November haben Street Art Künstler aus ganz Deutschland freie Flächen auf den Höfen von bayerischen Milchbauern mit ihren Kunstwerken zum Thema Milch verschönert. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) rief in Kooperation mit dem Augsburger Graffiti-Verein "Die Bunten" den Street Art-Wettbewerb ins Leben, um auf unkonventionelle Weise, insbesondere bei jungen Menschen, eine Auseinandersetzung mit dem Thema Milch zu fördern. Im August waren mehr als 40 bayerische Landwirte dem Aufruf der LVBM gefolgt und hatten sich mit ihren freien Flächen beworben. Zeitgleich starteten "Die Bunten" einen deutschlandweiten Künstleraufruf. "Wir freuen uns sehr, dass die LVBM mit diesem Projekt auf uns zugekommen ist. Das eröffnet uns eine Möglichkeit, Graffiti-Kunst breit bekannt zu machen", erklärt Daniel Tröster, Vorsitzender von "Die Bunten".
Aus über 30 Bewerbern kamen im September schließlich 20 Künstler in die zweite Wettbewerbsrunde und erstellten eine Skizze zum Thema Milch. Per Online-Voting auf www.milchland-bayern.de konnten User über ihr Favoriten-Bild abstimmen. Eine Experten-Jury, der unter anderem der renommierte Street Art Künstler Akut angehört, wählte unter Berücksichtigung des Votings sieben kreative Motive aus. Diese wurden jetzt auf Wänden, Silos oder Güllegruben von sieben Höfen - ein Bauernhof in jedem bayerischen Regierungsbezirk - umgesetzt. "Wir sind begeistert von den tollen Bildern der Künstler und von der Offenheit der Landwirte", schwärmt die Geschäftsführerin der LVBM Dr. Maria Linderer, "Es wird sich sicherlich eine gute Gelegenheit bieten, die großartige Kombination von Street Art mit dem Thema Milch auch in der Zukunft fortzuführen."

Hier kann man die kreativen Kunstwerke bewundern:
Die Oberpfalz bildete den Auftakt des Projekts. Auf einer Wand des Milchviehbetriebs von Martin Weiß in Kümmersbuch bei Hahnbach (Kümmersbuch 2, 92256 Hahnbach) ist nun das Kunstwerk "MILK Cow" von Jeroo zu bestaunen. Anschließend bemalte der international bekannte Street Art Künstler Loomit das Hochsilo der Milchwirtin Aloisia Frommel in Schwaben (Otterwaldstraße 15, 87767 Niederrieden). Auf den Silos der Familie Geißendörfer in Gallmersgarten in Mittelfranken (Hauptstraße 10, 91605 Gallmersgarten) prangt jetzt das abstrakte Gemälde von Nuke. Mit seinem Bild auf einer 40 Meter langen Silo-Wand verlieh Sone dem Hof von Michael Schmitt in Oberfranken (Buch 5, 96157 Ebrach) einen neuen, farbenfrohen Anstrich und in Niederbayern verschönerte der Hamburger Graffiti-Künstler Loony Lobster den "Kollerhof" von Josepf Knon (Hundsruck 10, 94107 Untergriesbach). Als einzige Frau im Street Art-Wettbewerb setzte sich Nea durch. Die Unterfränkin blieb ihrer Region treu. Gemeinsam mit Freunden setzte sie mit ihren Kuhgemälden im Stil berühmter Künstler wie etwa Lichtenstein, Dalí und Van Gogh farbige Akzente auf der Mauer der Güllegrube von Familie Schlinke (Hauptstraße 2, 97528 Serrfeld). Ende November malte der renommierte Graffiti-Künstler Codeak aus Schwaben auf dem Hof der Familie Sedlmair in Puchschlagen in Oberbayern (Machtensteiner Straße, 85247 Puchschlagen) und bildet mit seinem Werk vorerst den Abschluss des Street Art-Projekts.
Weitere Videos unter YouTube-Kanal Milchland Bayern.

„Bauern kommen ins Kino“: Rheinische Landwirte schalten Imagespot in Kinos

Kinobesucher können sich auf einen amüsanten Imagespot der rheinischen Landwirte freuen. „Mit dem Kinospot wollen wir auf humorvolle Weise bewusst machen, dass rheinische Bauern sichere, leckere und gesunde Lebensmittel erzeugen“, betont Junglandwirtin Sylvia Engelbergs aus Geldern-Pont, die die Initiative mit auf den Weg gebracht hat. „Wir wollen dorthin gehen, wo die Verbraucher sind, die kaum noch etwas mit Landwirtschaft zu tun haben: In die Städte“, erklärt die Milchviehhalterin bei einem Pressegespräch auf dem Milchviehbetrieb von Michael Wolters in Geldern.

In dem 30 Sekunden kurzen Kinospot ist ein Verbraucher zu sehen, der eine Tüte mit einem Fertiggericht öffnet. In der nächsten Szene wird ein Apfel als schmackhafte Alternative präsentiert. „Wir sorgen auch morgen noch für eine gesunde Ernährung. Ihre rheinischen Bauern.“, lautet die Abschlussbotschaft. „Die über 18 Mio. Verbraucher in Nordrhein-Westfalen können mit gutem Gewissen und vor allem mit Genuss ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Angebot rheinischer Lebensmittel einkaufen“, so Engelbergs. Regionale Erzeugnisse seien nicht nur frisch und lecker, sondern auch gesund und sicher. 
Mit der Regionalität seien auch Werte wie eine nachhaltige Produktion verbunden. Die regionale Herkunft stehe für kurze Transportwege, transparente Erzeugung, Rückverfolgbarkeit und höchste Qualitätsstandards. Die Landwirte führen auf ihren Betrieben umfangreiche Dokumentationen und Kontrollen durch. Vor den Toren der Ballungsgebiete produzieren die rheinischen Landwirte Obst und Gemüse, Kartoffeln, Fleisch und Wurstwaren sowie Milchprodukte in bester und preiswerter Qualität.
Der Kinospot, den die Junglandwirte Geldern zusammen mit den Landwirten des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) produziert haben, läuft ab dem 18. Dezember in den Kinos in Geldern und in Düsseldorf. Die Kreisbauernschaft Geldern schaltet den Kinospot bis Juni 2015 und von Oktober 2015 bis März 2016 im Herzogtheater Geldern (Gelderstraße 25) in Geldern. Im Ufa Palast am Hauptbahnhof in Düsseldorf (Worringer Straße 142) zeigt der RLV den Imagefilm bis Mai 2015.