Preise unter Druck
Sowohl in Deutschland als auch auf dem Weltmarkt sind die Preise für Milchprodukte gesunken. Für Blockbutter wird in der Spitze 15 Cent/kg weniger gezahlt. Das obere Ende der Preisspanne für Vollmilchpulver ging um 10 Cent/kg zurück. Der Höchstpreis für Vollmilchpulver in Lebensmittelqualität sank um 6 Cent/kg. An der GDT sanken die Kontraktpreise im Mittel um 2,8% bis 6%.

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Die Preise für deutsches Milchfett haben sich zuletzt schwächer gezeigt. Die Süddeutsche Butter- und Käsebörse in Kempten meldete am Mittwoch (3.9.) für deutsche Markenbutter einen Preis von 6,70 bis 7,00 Euro/kg, ein Abschlag von 25 Cent am unteren und 15 Cent am oberen Ende des Preiskorridors. Für kontraktgebundene Päckchenbutter wurde wie in den vergangenen drei Wochen eine Preisspanne von 7,00 bis 7,60 Euro/kg angegeben.
Auch am Weltmarkt gab der Butterpreis nach. Bei der Auktion am Dienstag (2.9.) auf der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) sank der Preis im Mittel aller Lieferkontrakte auf umgerechnet 5.949 Euro/t. Das waren 2,8% weniger als zwei Wochen zuvor.
Die Vollmilchpulvernotierung zeigte sich gegenüber der Vorwoche ebenfalls schwächer. Sie lag in Kempten bei 4,09 bis 4,26 Euro/kg, was eine Verschiebung von 9 Cent für das untere Spannenende und von 10 Cent für das obere Spannenende bedeutet. An der GDT sank der Preis auf 3.251 Euro/t, 6,0% weniger als bei der Auktion am 19. August.
Bei Magermilchpulver erzielte Ware in Nahrungsmittelqualität laut der Süddeutschen Butter- und Käsebörse wie bereits vor zwei Wochen Preise zwischen 2,29 und 2,40 Euro/kg. Das bedeutet gegenüber der Vorwoche 7 Cent weniger am unteren Ende der Preisspanne und 6 Cent weniger am oberen Ende. Für Futtermittelqualität wurde eine Kursverschiebung nach unten um 3 Cent gemeldet, sie reicht nun von 2,24 bis 2,26 Euro/kg. Die GDT veröffentlichte gegenüber der vorherigen Auktion um 5,3% schwächere Kontraktpreise für Magermilchpulver, die Auszahlung je Tonne lag bei 2.236 Euro. Der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) zufolge hält der saisonale Rückgang der Milchanlieferung in Deutschland weiter an. AgE