Öko-Anbauverbände: „Taskforce Dürre“ gegründet
Bio-Futtermittel sollen vermittelt werden, wo die Vorräte knapp sind.

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Wegen der anhaltenden Trockenheit verschärft sich auf zahlreichen Biobetrieben die Futtermittelknappheit. Die deutschen Öko-Anbauverbände haben deshalb eine „Taskforce Dürre“ eingerichtet. Im Mittelpunkt steht eine bundesweite und verbandsübergreifende Vermittlung von Bio-Futtermitteln, wie die Verbände am Mittwoch (19.8.) mitteilten.
An der Taskforce beteiligen sich Biokreis, Bioland, Biopark, Demeter, Ecoland, Gäa, Naturland und der Verbund Ökohöfe. Insbesondere in Teilen Süddeutschlands seien infolge der anhaltenden Dürre Ernten teilweise ausgefallen. Viele Betriebe griffen deshalb bereits auf Futterreserven zurück, die eigentlich für den Winter oder als Notvorrat vorgesehen seien.
Die Taskforce soll nun den Bedarf von Betrieben in besonders stark von der Trockenheit betroffenen Regionen mit verfügbaren Futterressourcen in Deutschland und Italien zusammenbringen. Ziel sei es, vorhandene Futtermittel möglichst schnell dorthin zu bringen, wo sie dringend benötigt werden.
Der Bio-Spitzenverband Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) begrüßte die Initiative. „Wenn einige Öko-Höfe insbesondere in Süddeutschland gerade angesichts schwindender Heuvorräte verzweifeln, während anderswo Kollegen akzeptable Ernten einfahren konnten, ist eine Verteilung fair, gerecht und solidarisch“, sagte die BÖLW-Vorsitzende Tina Andres. AgE