Seit 1879 Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Regierung kauft Lebensmittel auf

26. Februar 2026

Das US-Landwirtschaftsministerium wird Agrarerzeugnisse im Wert von umgerechnet 223 Mio. Euro aufkaufen, um sie an Lebendmittelbanken und Ernährungsprogramme in den USA zu verteilen. Profitieren sollen Bedürftige und die heimische Landwirtschaft. Insbesondere in der US-Milchwirtschaft zeigt man sich erfreut.

Foto: Pixabay

Das US-Landwirtschaftsministerium wird Agrarerzeugnisse im Wert von umgerechnet 223 Mio. Euro aufkaufen, um sie an Lebensmittelbanken und Ernährungsprogramme in den USA zu verteilen. Das hat Ressortchefin Brooke Rollins mitgeteilt. Ziel sei es, sowohl die heimische Landwirtschaft zu stärken als auch Menschen zu helfen, die auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen seien.

Konkret sollen laut Angaben von Rollins Butter im Wert von umgerechnet 64 Mio. Euro und Käse im Wert von zusammen rund 28 Mio. Euro eingekauft werden. Für Milch plant das Ministerium Ausgaben von insgesamt gut 17 Mio. Euro ein, für Kichererbsen, getrocknete Bohnen, Schälerbsen und Linsen zusammen 64 Mio. Euro. Zu den weiteren Produkten, die als Lebensmittelhilfe bereitgestellt werden sollen, zählen Birnen und Nüsse. Nicht auf der Einkaufsliste der US-Regierung stehen hingegen Fleischerzeugnisse.

Der Verband der US-Milchproduzenten begrüßte die geplante Aufkaufaktion. Die Maßnahme werde den Milchkonsum ankurbeln und den Milchpreis beflügeln. Die Ankäufe würden den Erzeugern eine wichtige Entlastung bringen und ihnen helfen, „die amerikanische Bevölkerung und die Welt mit nahrhaften Milchprodukten zu versorgen“. Das USDA geht für das jetzt laufende Jahr von einer Verringerung der Betriebseinkommen in der US-Milchviehhaltung um insgesamt fast 13% aus. Hauptgrund sei der rückläufige Milchpreis. Bereits 2025 waren die Einkommen laut dem USDA um knapp 4% zurückgegangen. AgE

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