Thünen-Institut: Start des Landschaftslabors „EilT“

Um die „Landnutzung der Zukunft“ zu erforschen, hat das Thünen-Institut (TI) ein eigenes Landschaftslabor eingerichtet. Wie das Institut am Mittwoch (10.9.) weiter mitteilte, umfasst es auf insgesamt 600 Hektar bei Trenthorst in Schleswig-Holstein zunächst neun Experimentierfelder, darunter die Bereiche klimaangepasste Bäume, Grünland ohne Wiederkäuer, Hofraffinerie, Grüner Mineraldünger sowie Teiche und Wasser. Ziel sei es, in einem interdisziplinären Team unter anderem aus Agrarwissenschaftlern, Sozioökonomen und Fischereiökologien die hergebrachten Landnutzungsformen zu überwinden. Dabei sollen die Dimensionen Mensch, Natur und Technik stets zusammenhängend betrachtet werden. Rinderhaltung verschmelze mit Waldforschung, Fischteiche integrierten sich in den Ackerbau.
Nach Einschätzung von Thünen-Präsidentin Prof. Birgit Kleinschmit werden die Forst-, Agrar- und Ernährungssysteme in Zukunft nicht zuletzt klimawandelbedingt anders aussehen als die heutigen. Für den anstehenden Wandel solle das Experimentelle interdisziplinäre Landschaftslabor am Thünen-Institut (EiLT) Impulse geben. AgE