Seit 1879 Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

WBAE in neuer Zusammensetzung

11. August 2026

Die langen Linien bleiben. Der Beirat will die Grundlage für politische Entscheidungen liefern. 

Foto: Fotolia

 

Der Wissenschaftliche Beitrag für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) beim Bundeslandwirtschaftsministerium setzt auch nach seiner Neuberufung auf Kontinuität. Man werde die langen Linien der bisherigen Arbeit fortführen, kündigt die Co-Vorsitzende des renommierten Beratungsgremiums, Prof. Britta Renner, im Interview mit AGRA Europe an. Dazu zählen für Renner die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die Resilienz des Agrar- und Ernährungssystems in Zeiten multipler Krisen sowie die Gestaltung sich wandelnder Ernährungsumgebungen. Übergreifend stelle sich die Frage, „wie Landwirtschaft, Ernährung, Gesundheit, Umwelt und soziale Teilhabe künftig noch besser zusammengedacht werden können.“

Prof. Christine Wieck, ebenfalls Co-Vorsitzende des Gremiums, zweifelt nicht daran, dass Politikberatung im Bereich der Agrar- und Ernährungswissenschaft weiter gefragt sein wird: „Je komplexer die Herausforderungen werden, desto größer wird der Bedarf an unabhängiger wissenschaftlicher Orientierung“, so die Hohenheimer Hochschullehrerin. Klimawandel, geopolitische Krisen, wirtschaftliche Unsicherheiten, Gesundheit und gesellschaftliche Zielkonflikte ließen sich nicht mit einfachen Antworten bewältigen. AgE

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