Akzeptanz hängt von der Wahlfreiheit ab
Wichtig ist zudem die erwartete Wirksamkeit auf die Wahl eines Lebensmittels. Das zeigen aktuelle Forschungsergebnisse.

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Verbraucher wollen bei ihrer Ernährung die Wahlfreiheit behalten. Das haben jetzt die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zum „Nudging“, also der bewussten Lenkung der Verbrauchernachfrage, bestätigt. Dazu haben die Hochschulen von Göttingen und Bonn gemeinsam eine Befragung unter 451 Erwachsenen durchgeführt. Diese mussten jeweils zwei Varianten von insgesamt fünf Nudging-Szenarien hinsichtlich Wirksamkeit und Akzeptanz bewerten. Konkret ging es zum Beispiel um den Vergleich einer rein vegetarischen Speisekarte mit einer Karte, in der im vorderen Bereich vegetarische Speisen und im hinteren Fleischgerichte aufgeführt sind. Die Antworten haben laut Simone Wahnschafft von der Hochschule Göttingen gezeigt, dass der Hauptfaktor für die Ablehnung von „Nudging“ der Eingriff in die persönliche Wahlfreiheit ist. Mit der erwarteten Wirksamkeit des Eingriffs steige die Akzeptanz, so Wahnschafft. Zudem hänge die Akzeptanz bei den Befragten nur wenig von ihren persönlichen Präferenzen und dem Einfluss einer Intervention auf ihr eigenes Verhalten ab. Die Schlüssel zum Erfolg beim Nudging seien die Wahlfreiheit und die Wirksamkeit. AgE