Seit 1879 Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Butterpreise weiter unter Druck

26. Februar 2025

Die Kontraktpreise für Magermilchpulver an der GDT geben 4,7% nach. 

Foto: Pixabay

Die Preise für deutsches Milchfett haben sich zuletzt erneut schwächer gezeigt. Die Süddeutsche Butter- und Käsebörse in Kempten meldete am Mittwoch (19.2.) für Deutsche Markenbutter einen Preis von 6,95 bis 7,10 Euro/kg, ein Abschlag von 10 Cent am unteren und 20 Cent am oberen Ende des Preiskorridors. Für kontraktgebundene Päckchenbutter verringerte sich die Preisspanne auf 8,20 bis 8,40 Euro/kg, was einen Abschlag von 20 Cent am oberen Ende der Spanne bedeutete.

Am Weltmarkt dagegen konnte sich die Preiserwartung für Butter trotz des gegenüber dem US-Dollar starken Euros behaupten. Bei der Auktion am Dienstag (18.2.) auf der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) stieg der Butterpreis im Mittel aller Lieferkontrakte auf umgerechnet 7.045 Euro/t. Das waren 0,2% mehr als zwei Wochen zuvor.

Die Vollmilchpulvernotierung zeigte sich gegenüber der Vorwoche unverändert. Sie lag in Kempten die dritte Woche in Folge bei 4,40 bis 4,46 Euro/kg. An der GDT sank der Preis auf 3.965 Euro/t, 2,3% weniger als bei der Auktion am 4. Februar.

Bei Magermilchpulver erzielte Ware in Nahrungsmittelqualität laut der Süddeutschen Butter- und Käsebörse wie bereits vor zwei Wochen wieder Preise zwischen 2,43 und 2,55 Euro/kg. Das bedeutete einen Anstieg von 3 Cent am unteren Ende der Preisspanne gegenüber der Vorwoche. Für Futtermittelqualität wurde unverändert ein Kurs von 2,35 bis 2,39 Euro/kg gemeldet. Die GDT veröffentlichte gegenüber der vorherigen Auktion um 4,7% schwächere Kontraktpreise für Magermilchpulver. Die Auszahlung je Tonne wurde mit 2.630 Euro angegeben. AgE

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