Seit 1879 Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Die Sicherheitsoffensive

8. Januar 2024

Advertorial // Noch nie war es so komplex wie heute, Nahrungsmittel herzustellen. Und doch war noch nie so viel möglich. Wer Sicherheitsstandards lieber selbst gestaltet, statt den Anforderungen hinterherzujagen, den könnte diese Sicht interessieren: GEAs Ventilexperten Lisa Klaumünzer, Sönke Burmester und Bernd Porath diskutieren, wie das Trio aus Produkt-, Prozess- und Mitarbeitersicherheit neue Perspektiven für Unternehmen öffnen kann.

»Für Hersteller gibt es viele Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben, aber Sicherheit gehört nicht dazu«, sagt Lisa Klaumünzer, Produktmanagerin für hygienische Ventiltechnik von GEA. »Sicherheit – Produktsicherheit, Prozesssicherheit und die Sicherheit der Beschäftigten – ist ein Bereich, der sich kontrollieren lässt, den sie selbst ändern können. Es lohnt sich, hier den Grundstein für ein robustes und zukunftssicheres Unternehmen zu legen.«

Gibt es ein Zuviel an Produktsicherheit?

GEA steht dafür, seinen Kunden einen Vorsprung in Sachen Sicherheit zu verschaffen. Zu den jüngeren Sicherheitsinnovationen gehört das vermischungssichere »PMO«-Ventil, das 2007 den US-amerikanischen Molkereimarkt, reguliert durch eben diese PMO (Pasteurized Milk Ordenance), revolutionierte. Sönke Burmester, Vertriebsingenieur für hygienische Ventile bei GEA, spricht über die Auswirkungen. »Die US-Aufsichtsbehörden verlangten bis dato von den Milcherzeugern, die Produktion täglich zu stoppen, um eine Reinigung durchzuführen. Damals konnten die Ventiltechnologie eine Vermischung des Produkts mit dem Reinigungsmittel während des Reinigungsprozesses nicht ausschließen. Nachdem die FDA (Food and Drug Administration) unser PMO-Ventil genehmigt hatte, konnten die US-Produzenten erstmals rund um die Uhr arbeiten.« Dieser »Gürtel-und-Hosenträger-Ansatz«, wie Burmester es nennt, ist nach wie vor der weltweit strengste Standard für die Milchverarbeitung, um Risiken zu minimieren. Viel deutet darauf hin, dass dieses Maximalprinzip bald auch in anderen Ländern und Branchen gelten könnte. »Die Hygieneanforderungen werden immer strenger – sowohl für konventionelle Produkte als auch für Alternativen wie im New-Food-Bereich«, sagt er.

Um diesen Marktentwicklungen voraus zu sein, bietet GEA seinen Kunden mit dem VARIVENT® Mixproof-Ventil Typ MX einen zusätzlichen Sicherheits- und Performance-Boost. Das MX-Ventil richtet sich an Milch-, Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaproduzenten. Es schützt empfindliche Produkte vor Verunreinigungen und Prozessunterbrechungen selbst in außerordentlich anspruchsvollen Situationen. »Die Dinge entwickeln sich so schnell. Wenn etwas heute als Best Practice gilt, können wir darauf wetten, dass es morgen Standard, wenn nicht sogar Pflicht wird«, sagt Burmester. »Die MX-Technologie ist unsere Antwort auf die Herausforderungen, mit denen die Hersteller heute – und morgen – konfrontiert sind. Wir wollen unsere Kunden entlasten, ihnen das gute Gefühl geben, dass die Integrität ihrer Produkte gewährleistet ist, dass sie die höchsten Sicherheitsanforderungen erfüllen und dass sie auch auf die Standards von morgen vorbereitet sind, zum Beispiel im hygienischen Design. Und für globale Unternehmen bietet das MX die Chance, ihre Prozesse weltweit zulassen zu können.«

Steuerköpfe erhöhen Prozesssicherheit

Das VARIVENT® MX-Ventil ist eines von drei Elementen der Sicherheitsoffensive von GEA. Um ein Höchstmaß an Kontrolle zu gewährleisten, umfasst GEAs Hygienekonzept die gesamte Ventileinheit inklusive Steuerkopf. Mithilfe der GEA T.VIS®-Steuerköpfe bindet GEA die Doppelsitzventile in die Automationskonzepte der Anlagen ein, erklärt Bernd Porath, Produktmanager für Ventilautomatisierung und Experte für Steuerkopf-Technik bei GEA. Auf diese Weise kann das Bedienpersonal zu jeder Zeit die exakte Schaltstellung und Positionen des Ventils überwachen und erhält volle Transparenz über die Ventilfunktionen, was wiederum zur Prozesssicherheit beiträgt.

»Die zunehmende Digitalisierung und Prozessautomatisierung hilft natürlich den Produzenten, Zeit zu sparen und die Produktivität zu steigern, selbst bei weniger Personal«, sagt Porath. »Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass die Maschinen bis an ihre Grenzen belastet werden und anfälliger für Ausfälle sind«, so Porath. »In der Vergangenheit wurden zur Inbetriebnahme Scharen von Ingenieuren eingesetzt. Aber dafür ist heute keine Zeit mehr«, sagt Porath. »Deshalb müssen wir die Inbetriebnahme von Ventilen einfacher und sicherer machen – und das Leben der Anwender erleichtern.«

Voraussetzung für Industrie-4.0-fähige Produktionslinien

Mithilfe einer IO-Link-Systemsteuerung stellen Unternehmen die digitale Vernetzung in Industrie 4.0-Umgebungen sicher. So ermöglicht der Premium-Steuerkopf T.VIS® A-15 die vollständige Integration in moderne Automatisierungskonzepte durch eben diese IO-Link-Systeme. Dadurch lassen sich Prozesse automatisiert anpassen, zum Beispiel durch Echtzeitanalyse und die daraus abzuleitende Anpassung von Prozessfunktionen in der SPS.

»Bisher nutzen noch nicht alle Branchen diese Ventileinheit. Dabei sind gerade die digitalen Kontroll- und Steuerungsfunktionen Grundvoraussetzung für Industrie-4.0-fähige Produktionslinien«, gibt so Porath. GEA möchte Hersteller zu diesem Schritt ermuntern, denn das Potenzial von Steuerköpfen im Hinblick auf vorausschauende Wartung und Prozessnachhaltigkeit ist immens. Zudem würden Anlagenbetreiber durch digitale Steuerköpfe die Rückverfolgbarkeit und die Nachweisbarkeit der hygienischen Prozesskette verbessern.

LockOut-TagOut schützt Anlagenbediener

Der dritte Teil des Sicherheitstrios von GEA sind LockOut-TagOut-(LoTo)-Lösungen – mechanische Verriegelungen, die Anwendern helfen, ihre Mitarbeiter bei Wartungs- und Reparaturarbeiten vor Gefahren zu schützen. GEA ist der erste Ventilhersteller, der LoTo für seine ganze Bandbreite an hygienischer und aseptischer Ventiltechnik entwickelt hat. Betreiber können dadurch einzelne Ventile oder umfangreiche Ventilinseln sichern, Arbeitsbereiche von Energiequellen isolieren und Reparaturen auch bei laufendem Betrieb sicher durchführen. Lisa Klaumünzer hat beobachtet, dass Kunden in den letzten Jahren ihren Fokus auf die Sicherheit ihrer Mitarbeiter verstärkt haben. Sie führen in ihren Betrieben immer effektivere Präventionsideen zur Arbeitssicherheit ein, folgen einer Null-Unfall-Politik. »Unser Ziel war ein Absperrkonzept, das einfach, praktikabel und hochgradig kompatibel ist, das heißt, die gesamte Ventiltechnologie unternehmensweit schützen kann – und die Kompatibilität mit künftigen Standards mitdenkt«, sagt sie. Heute bietet GEA ein komplettes LoTo-Portfolio für jeden seiner Ventiltypen an, mit verschiedenen Möglichkeiten der Verriegelung. »Viele Sicherheitsrisiken lassen sich mit technischen Lösungen bannen«, erklärt Klaumünzer. »Die Rechnung ist ganz einfach: Wenn es keine Unfälle gibt, gibt es auch keine Ausfallzeiten. Wer schnell und sicher wartet, kann die Produktion wieder aufnehmen. Unseren Kunden ist ihr Ruf als sicherer, verantwortungsvoller Arbeitgeber wichtig. Ob es um Produktsicherheit zum Schutz der Verbraucher oder um Unfallverhütung zum Schutz der Mitarbeiter geht, diesen Unternehmen ist klar: Man kann nicht gut genug auf das Unerwartete vorbereitet sein.«

So progressiv ist Sicherheit

Kann man als Anlagenbetreiber in der komplexen, schnelllebigen Umgebung von heute zu sicher sein? Zu gut vorbereitet? Für die GEA-Ventilexperten lautet die Antwort: Nein. Denn Sicherheit ist nicht nur Schutz, sondern auch eine Chance. »Um die Lebensmittel der Zukunft zu produzieren, brauchen wir eine Fabrik der Zukunft«, bringt es Klaumünzer auf den Punkt. »Und das ist genau das, was wir mit diesen neuesten Sicherheitsideen anstreben.«

Weitere Informationen: https://www.gea.com/de/stories/the-safety-opportunity.jsp

 

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