Kapitalrückzahlung genehmigt
Den Anteilseignern der Fonterra winkt eine kräftige Kapitalrückzahlung. Die Aktionäre stimmten jetzt zu, dass rund 2,4 Mrd. Euro aus dem Verkauf des globalen Endkundengeschäfts an Lactalis ausgezahlt werden sollen. Die Überweisung wird nach derzeitigem Stand Anfang April erfolgen. Das restliche Geld will Fonterra zur Schuldentilgung und für strategische Investitionen verwenden.

Die Aktionäre des neuseeländischen Molkereikonzerns Fonterra haben der geplanten Kapitalrückführung aus dem Lactalis-Deal zugestimmt. Diese soll 2 $ (1,7 Euro) pro Aktie betragen, in der Summe etwa 3,2 Mrd. $ (2,7 Mrd. Euro). Das Geld stammt aus dem Verkauf des globalen Endkundengeschäfts von Fonterra und den damit verbundenen Aktivitäten an französischen Konzern Lactalis; dafür zahlen die Franzosen 4,22 Mrd. $ (3,59 Mrd. Euro). Die Abstimmung erfolgte am Donnerstag (19.2.) im Rahmen einer virtuellen Sondersitzung; 98,95% der Anteilseigner stimmten zu.
Laut Fonterra ist der Verkauf an Lactalis mittlerweile auf der Zielgeraden. Die Transaktion könnte noch im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Sobald die noch notwendigen Schritte abgeschlossen sind, wird die Genossenschaft das Datum der Kapitalrückgabe bestätigen; dieses wird fünf Werktage vor der Auszahlung liegen. Die Fonterra-Aktionäre dürften nach derzeitigem Stand Anfang April die Überweisung erhalten. Das restliche Geld will Fonterra zur Schuldentilgung und für strategische Investitionen verwenden.
Zeitgleich zur Abstimmung erhöhte Fonterra seine Milchpreisprognose für die Saison 2025/26. Der Mittelwert des Auszahlungspreises wurde pro Kilogramm Milchtrockenmasse (MS) von 9,00 NZ$ (4,6 Euro) auf 9,50 NZ$ (4,8 Euro) angehoben. Die Prognosespanne verengte sich von 8,50 bis 9,50 NZ$ (4,3 bis 4,8 Euro) auf nunmehr 9,20 bis 9,80 NZ$ (4,7 bis 4,9 Euro). Begründet wird dieser Schritt mit der jüngsten Verbesserungen der globalen Rohstoffpreise in Kombination mit einem gut gefüllten Auftragsbuch. AgE