LfL startet MethaCow Projekt
In einem neuen Forschungsprojekt soll den Methanausscheidungen von Milchkühen auf den Grund gegangen werden. Wie die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) mitteilte, sollen in dem Projekt MethaCow die Methan-Emissionen der Rinder direkt erfasst werden.

„Den Einstieg in die Methanmessung sehen wir als Beitrag zum aktiven Klimaschutz“, sagte der LfL-Präsident Stephan Sedlmayer. Im Fokus des Vorhabens stehe die Frage, wie sich unterschiedlicher Fütterungsbedingungen und der Einsatz von Zusatzstoffen auf die Methanausscheidungen auswirken. Am Standort Achselschwang der Bayerischen Staatsgüter sollen laut LfL spezielle Sensoren auf der Grundlage der sogenannten GreenFeeder-Technik eingesetzt werden. Dabei handele es sich um eine Art Kraftfutterstation, mit der die Atemluft der Milchkühe erfasst und analysiert werden könne. Die Auswertung der dadurch gewonnen Daten könne zu Rückschlüssen auf die Auswirkungen der Rationsgestaltung und der Nutzung von Futterzusätzen auf den Methanausstoß genutzt werden. Ziel des Projekts sei es, „die Milcherzeugung im Hinblick auf Treibhausgasemissionen nachhaltiger zu gestalten und die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen“, erläuterte der Leiter des Staatsgut Achselschwang, Georg Hammerl. AgE
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