Seit 1879 Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

US-Absatzförderung für Agrarprodukte

29. Mai 2024

Der Sojabohnenverband streicht die höchsten Subventionen ein.

Foto: pixabay

Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) stellt im Fiskaljahr 2024 insgesamt 300 Mio. $ (276 Mio. Euro) für die Agrarexportförderung in nicht traditionellen Absatzmärkten zur Verfügung. Wie Ressortchef Tom Vilsack am Dienstag (21.5.) erklärte, werden damit 66 US-Organisationen im Rahmen der ersten von insgesamt fünf Tranchen aus dem im Oktober 2023 gestarteten Regional Agricultural Promotion Program (RAPP) begünstigt.

Die drei wichtigsten Empfänger für die RAPP-Subventionen sind die American Soybean Association (ASA) mit 28,5 Mio. $ (26,2 Mio. Euro), die U.S. Meat Export Federation (USMEF) mit 21 Mio. $ (19,3 Mio. Euro) und der Cotton Council International (CCI) mit 19 Mio. $ (17,5 Mio. Euro). Auf den Plätzen vier bis sechs folgen die Food Export USA-Northeast mit 17,5 Mio. $ (16,1 Mio. Euro), der U.S. Grains Council (USGC) mit 17 Mio. $ (15,6 Mio. Euro) und die Food Export Association of the Midwest USA mit 15,5 Mio. $. (14,3 Mio. Euro).

Agrarexporterlöse deutlich gesunken

Der auf mehrere Jahre zu verteilende RAPP-Gesamtetat beläuft sich auf 1,2 Mrd. $ (1,1 Mrd. Euro). Damit soll die Nachfrage nach US-Lebensmitteln und Agrarprodukten auf Märkten mit einem noch hohen Absatzpotenzial gesteigert werden. Dazu gehören Regionen in Afrika, Lateinamerika, der Karibik sowie Süd- und Südostasien, wo die Verbrauchernachfrage und die Kaufkraft wachsen.

Der Wert der US-Agrarexporte belief sich 2023 auf 174,9 Mrd. $ (161 Mrd, Euro). Damit wurde der im Vorjahr erzielte Rekord von 196 Mrd. $ (180,4 Mrd. Euro) deutlich verfehlt. Auch der 2021 erreichte Ausfuhrwert von 176,5 Mrd. $ (162,5 Mrd. Euro) wurde nicht erreicht. AgE

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