Verbraucher wollen weniger ausgeben
Die Verbraucher in der Schweiz haben sich für 2026 das Sparen vorgenommen. Dieser Vorsatz betrifft laut einer aktuellen Erhebung nahezu alle Lebensbereiche. Weniger von den Sparvorsätzen betroffen sind allerdings Lebensmittel.

Foto: pixabay
Bei den Schweizer Verbrauchern ist für 2026 Sparen angesagt. Mehr als jeder dritte Eidgenosse will das Haushaltsbudget kürzen und im neuen Jahr in fast allen Lebensbereichen weniger ausgeben. Das zeigt die Umfrage „Konsum Monitor“, die von management tools research durchgeführt wurde. Weniger von den Sparvorsätzen betroffen sind allerdings Lebensmittel. Hier will rund die Hälfte der Konsumenten gleich viel ausgeben wie 2025. Doch auch bei der Ernährung wollen die Befragten ihre Ausgaben im Schnitt eher reduzieren als ausbauen.
„Wir erwarten für 2026 ein abwägendes Konsumverhalten“, so Laura Colledani, Co-CEO von management tools research. Die Inflation sei zwar fast weg, aber weite Teile der Bevölkerung verspürten offensichtlich weiterhin einen großen Spardruck. Laut der Erhebung zählt mehr als die Hälfte der Schweizer Verbraucher zu den Schnäppchenjägern. Rund 52% achten beim Einkauf vor allem auf den Preis. Die Qualität steht hingegen nur für 23% im Vordergrund, die Nachhaltigkeit für 15%.
Dieses Verhalten dürfte nach Einschätzung von management tools research in der ohnehin angespannten Konsumstimmung den Fokus auf den Preis noch weiter verstärken. „Gefragt sind Angebote, die Sparlogik und Nutzenargumente kombinieren“, betonen die Marktforscher. Bei Eigenmarken im Einzelhandel sei dies häufig der Fall. Dort stimmten sowohl der Preis als auch die Qualität, sodass sparen nicht wehtue. AgE