Seit 1879 Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Wenn Dichtungen zum Risiko werden

16. September 2026

Advertorial // Wenn Milch, Fettwasser oder andere Prozessmedien an der Welle austreten, wird aus einer kleinen Dichtstelle schnell ein relevantes Betriebsproblem. In der Milchverarbeitung können Leckagen Hygiene, Arbeitssicherheit und Anlagenverfügbarkeit beeinträchtigen. Besonders an Förderschnecken, Mischern und anderen rotierenden Anwendungen lohnt deshalb ein genauer Blick auf das eingesetzte Dichtprinzip.

Alte vs. neue Ausführung der Schneckenabdichtung einer Mozzarella-Anlage. Foto: STASSKOL

Klassische Systeme wie Lippendichtungen oder Stopfbuchspackungen können unter anspruchsvollen Bedingungen an Grenzen stoßen. Abrasive Medien wie Salz oder Produktpartikel erhöhen den Verschleiß. Wellenbewegungen, Schiefstellungen und wechselnde Belastungen können die Dichtwirkung zusätzlich beeinträchtigen. Häufiges Nachstellen oder Austauschen bekämpft dann das Symptom, nicht die technische Ursache.

Dynamische Dichtungssysteme wie die SDF Series von STASSKOL setzen deshalb auf ein anderes Prinzip: Zwei Dichtscheiben werden durch ein Sperrmedium axial an die Gehäuseflächen angepresst. Eine Elastomermanschette dichtet zur Welle ab und überträgt das Drehmoment. Die geteilte Bauweise ermöglicht zudem die Montage ohne Demontage der Anlage.

In einer Mozzarella-Anlage wurde eine bestehende Schneckenabdichtung auf eine geteilte Dichtungslösung umgerüstet. Das Ergebnis: Die Standzeit erhöhte sich von nahezu wöchentlichem Austausch auf über drei Monate. Im Betrieb trat keine Leckage mehr auf, der Wartungsaufwand sank deutlich und das Risiko durch rutschige Böden wurde reduziert.

 

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