Seit 1879 Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Milchmarkt: Der Abwärtstrend setzt sich fort

4. November 2025

Die Notierung für Blockbutter konnte den Preis der Vorwoche halten.

Foto: Pixabay

Die Abwärtsbewegung der deutschen Großhandelspreise für Milchprodukte setzt sich fort. An der Süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten verharrte zwar die Notierung für Blockbutter am Mittwoch (29.10.) weiter bei 5,50 bis 5,70 Euro/kg. Sie lag damit im Mittel 2,40 Euro unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Die Preise für kontraktgebundene Päckchenbutter gaben dagegen am unteren Ende ihrer Preisspanne um 10 Cent nach. Die Notierung reichte somit von 5,45 bis 6,25 Euro/kg. Auch die Preise für Milchpulver gaben nach, die Vollmilchpulvernotierung fiel am unteren Ende der Preisspanne um 5 Cent und am oberen um 10 Cent. Die auf das Kilogramm bezogene Notierung lag damit bei 3,40 bis 3,60 Euro. Für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität reichte sie von rund 2,07 bis 2,17 Euro/kg, ein Minus von jeweils 3 Cent. Die Notierung von Magermilchpulver in Futtermittelqualität verschob sich um 3 Cent nach unten auf 1,94 bis 1,96 Euro/kg.

Der Discounter Lidl gab am Mittwoch (29.10.) seine nach eigenen Angaben fünfte Preissenkung für Butter in Folge bekannt. Bereits einen Tag zuvor hatte Aldi einen ähnlichen Schritt angekündigt. Damit wird Aldi zufolge Butter für den Endkunden so günstig wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Die Preise der jeweiligen Eigenmarken für Deutsche Markenbutter wurden von beiden Discountern um 10 Cent auf 1,39 Euro je 250 Gramm Packung gesenkt, was einem Kilopreis von 5,56 Euro entspricht. AgE

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