Agrana: EBIT nach unten korrigiert
Der Konzern weist nun für 2024/25 einen Betrag von 40,5 Mio. Euro aus.

Nach Abschluss der Konzernprüfung hat die österreichische Agrana das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) für das Ende Februar abgelaufene Geschäftsjahr 2024/25 nach unten korrigiert. Nunmehr weist das Unternehmen hier einen Wert von 40,5 Mio. Euro aus; gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr ist das EBIT somit um 110,5 Mio. Euro beziehungsweise 73% zurückgegangen. Ende März hatte Agrana auf Basis noch ungeprüfter, vorläufiger Zahlen ein EBIT von 45,6 Mio. Euro gemeldet. Unverändert bleiben die Umsatzerlöse für das Berichtsjahr bei 3,514 Mrd. Euro, womit der Vorjahreswert um 273 Mio. Euro oder 7,2% unterschritten wurde.
In einer Ad-hoc-Mitteilung wies das Unternehmen am Mittwoch (24.4.) auch eine erste Prognose für das neue Geschäftsjahr 2025/26 aus. Erwartet wird ein EBIT auf Vorjahresniveau, mit einer Schwankungsbreite von 1% nach oben oder unten. Beim Konzernumsatz rechnet das Agrana-Management mit einem leichten Rückgang zwischen 1 und 5%.
Sehr deutlich unter dem Vorjahreswert dürfte Agrana zufolge das EBIT für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 liegen. Hier waren im Vorjahreszeitraum 32,3 Mio. Euro erzielt worden. Begründet wird dies einerseits mit sehr schwachen Erwartungen hinsichtlich der operativen Ergebnissituation im Segment Zucker. Andererseits seien in diesem Segment auch außerordentliche Personalaufwendungen in Zusammenhang mit den Werkschließungen vom März 2025 zu berücksichtigen.
Zu seinen Prognosen gibt der Konzern zu bedenken, dass weiterhin mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der damit fortgesetzten grundsätzlichen Verstärkung bereits bestehender hoher Volatilitäten auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten zu rechnen sei. Dies gelte insbesondere im Hinblick auf die weitere Entwicklung zollfreier ukrainischer Agrarimporte und die globalen zollpolitischen Verwerfungen. Die Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse für 2024/25 sowie des dazugehörigen Geschäftsberichtes ist für den 9. Mai geplant. AgE
