Deutliches Plus beim Käseexport
Der Schweizer Käseexport hat sich 2024 nach zwei schwachen Vorjahren wieder erholt. Ausgeführt wurde eine Gesamtmenge von 79.300 Tonnen, was eine Summe von umgerechnet 791 Mio. Euro in die Kassen der Branche spülte. Hauptabnehmer waren einmal mehr europäische Staaten, die 9,5% mehr kauften als 2023. Stabil blieben die Ausfuhren in Länder außerhalb Europas.

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Nach zwei schwachen Jahren konnten die Schweizer 2024 beim Käseexport wieder an alte Erfolge anknüpfen, trotz eines nach wie vor starken Schweizer Franken. Nach Angaben der Switzerland Cheese Marketing (SCM) und der TSM Treuhand GmbH wurden im vergangenen Jahr insgesamt 79.268 Tonnen Käse ausgeführt; gegenüber dem Vorjahr war das ein Zuwachs von 7,9%. Damit war 2024 das bislang zweitbeste Exportjahr seit Beginn der Aufzeichnungen, nach dem Covid-bedingten Rekordjahr 2021. Die Ausfuhren brachten der Schweizer Käsebranche im Berichtsjahr einen Gesamterlös von 748,50 Mio. sfr (790,64 Mio. Euro) in die Kassen; der Vorjahreswert wurde damit um 5,3% übertroffen.
Europa blieb 2024 mit Abstand der wichtigste Absatzmarkt für Schweizer Käse; 83% der exportierten Menge wurden in europäische Länder geliefert. Im Vergleich zum Vorjahr war das eine deutliche Zunahme um 9,5%. Die Ausfuhren in Länder außerhalb Europas blieben hingegen nahezu unverändert. Etwas stärker gefragt war das Schweizer Käseangebot in den USA, wo es einen Zuwachs um 1,4% gab.
Nicht alle Käsesorten konnten vom Aufschwung beim Export gleichermaßen profitieren. Am stärksten gefragt waren erneut Hartkäsesorten wie Emmentaler und Gruyère, auf die 42% der gesamten Ausfuhrmenge entfielen. Dahinter folgten Halbhartkäse wie Raclette und Tilsiter mit einem Anteil von 31%. Frischkäse, Mozzarella und Quark stellten zusammen 16,5% der Käseausfuhren. Unter den Exportzahlen des Vorjahres lag dagegen Fertigfondues und Schmelzkäse. AgE
