Gut jeder vierte Hersteller rechnet mit schwächerem Geschäft
Die Aussichten für die Lebensmittelunternehmen haben sich offenbar wieder eingetrübt.

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Während sich die aktuelle Geschäftslage der deutschen Ernährungsindustrie zuletzt leicht verbessert hat, haben sich die Aussichten offenbar eingetrübt. Nach Angaben der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) gaben im Rahmen des monatlich erscheinenden ifo-Geschäftsklimaindex im Dezember 28,3 von 100 befragten Hersteller an, von einer Verschlechterung ihrer Geschäftslage auszugehen. Lediglich 10,5 von 100 Befragten erwarteten eine Verbesserung. Die Geschäftserwartung der Branche stand entsprechend bei nur 86,0 Punkten und damit um 14 Punkte unter der neutralen Marke von 100. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage verbesserte sich dagegen leicht und erreichte 101,8 Punkte.
Export schwach
Wie die BVE zudem berichtete, verbuchte die deutsche Ernährungsindustrie nach den jüngst vorliegenden Zahlen im Oktober 2023 beim Absatz eine preisbereinigte Stagnation im Vergleich zum Vorjahresmonat. Während im Inland der Verkauf gegenüber Oktober 2022 um 0,2% zulegte, sank dieser im Auslandsgeschäft um 0,4%. Insgesamt wurde im Berichtsmonat ein Umsatz von 19,4 Mrd. Euro erwirtschaftet; das waren 2,8% mehr als im Vorjahr. Auf ihrem Heimatmarkt brachte es die Branche auf Erlöse von 12,4 Mrd. Euro, womit das vergleichbare Vorjahresergebnis um 5,2% übertroffen wurde. Maßgeblich dafür waren die im Mittel um 5,0% höheren Preise. Im Auslandsgeschäft verringerte sich der Gesamtumsatz indes um 1,2% auf 7,0 Mrd. Euro. Dabei sanken die Exportpreise zum Vorjahresmonat im Mittel um 0,8%. Der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex sank im Oktober 2023 verglichen mit dem Vorjahr um 3,1%. AgE
