Seit 1879 Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Moosbrugger einstimmig als Kammerpräsident wiedergewählt

24. Juni 2022

Der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Josef Moosbrugger, ist in seinem Amt bestätigt worden. Er wurde Anfang Juni von der konstituierenden Kammer-Vollversammlung in Wien einstimmig für eine weitere Funktionsperiode von vier Jahren wiedergewählt.

Foto: lko.at

Der 55-Jährige steht bereits seit 2018 an der Spitze der Kammer und fungiert seit 1999 auch als Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Als Vizepräsidenten bestätigt wurden Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger sowie die Präsidenten der Landwirtschaftskammern Niederösterreich und Steiermark, Johannes Schmuckenschlager und Franz Titschenbacher. Der neue Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig gratulierte dem Präsidenten und den Vizepräsidenten zur Wiederwahl. Er lobte Moosbrugger als „erfahrenen Praktiker“, der genau wisse, wovon er rede und mit welchen Herausforderungen die bäuerlichen Familienbetriebe konfrontiert seien. „Ich kenne und schätze ihn als harten, aber fairen Verhandler und vor allem als verlässlichen Experten mit Handschlagqualität“, hob Totschnig hervor. Erfreut über das Wahlergebnis zeigte sich der Präsident des Bauernbundes, Georg Strasser. „Das starke Wahlergebnis beweist den Rückhalt aller Landeslandwirtschaftskammern. Mit diesem Vertrauen lässt sich auch in den kommenden Jahren gebündelt für die Interessen und eine erfolgreiche Zukunft unserer Familienbetriebe arbeiten“, kommentierte der Verbandspräsident das gute Abschneiden von Moosbrugger, der auch als Bauernbund-Vizepräsident tätig ist. Moosbrugger verwies nach seiner Wahl auf die enormen Herausforderungen, vor denen die bäuerlichen Familienbetriebe stehen, insbesondere der Ukraine-Krieg sowie die Corona- und Klima-Krise. „Im Sinne des Mottos ‚Versorgen und vorsorgen‘ sind wir als Land- und Forstwirtschaft massiv gefordert, die Lebensgrundlagen für alle Menschen – heute genauso wie in Zukunft – sicherzustellen“, betonte der Kammerpräsident. Dafür sei es von größter Bedeutung, die Leistungen und Erfordernisse der Landwirtschaft aufzuzeigen und Budgetmittel sowie bessere Preise und Wertschätzung für die Bäuerinnen und Bauern zu sichern. AgE

Beitrag teilen: |

Partner

Newsletter

Abonnieren Sie unsere Newsletter und bleiben Sie immer auf dem Laufenden, bei den Themen, die Sie interessieren!

Zur Anmeldung: