Nick sieht künftig mehr Klarheit in den Einkaufsregalen
Erfreut über die Ende März erzielte Einigung der Ampelkoalition zur Tierhaltungskennzeichnung hat sich die Staatssekretärin Dr. Ophelia Nick vom Bundeslandwirtschaftsministerium gezeigt. „Es ist ein erster Schritt zum Umbau der Tierhaltung und auch ein Thema, das drängt“, erklärte Nick am vorvergangenen Samstag (31.3.). Denn die Tierhalter in Deutschland müssten ihre Zukunft planen und brauchten Sicherheit.

„Tierwohl kostet“, räumte die Staatssekretärin ein. Wenn die Tierhalter nun für einen neuen Stall viel Geld in die Hand nähmen, könnten sie sich für eine bestimmte Haltungsstufe entscheiden. Falle die Entscheidung für eine Haltungsform mit mehr Tierwohl, erhielten sie Unterstützung beim Umbau und – das sei neu – auch bei den laufenden Kosten. In der vergangenen Woche hatten die sich Ampel-Koalitionäre nach wochenlangen, schwierigen Verhandlungen auf ein Gesetz zur verbindlichen Kennzeichnung von frischem, unverarbeitetem Schweinefleisch geeinigt. Anhand von fünf unterschiedlichen Haltungsformen sollen die Verbraucher zukünftig erkennen können, wie das Tier gelebt hat – ob im Stall, mit etwas mehr Platz und Beschäftigung, mit Außenkontakt oder gar mit Auslauf. Gestartet wird nach Angaben von Nick mit der Kennzeichnung im Laden. Die Regelung solle aber auf die Gastronomie und Außerhausverpflegung ausgeweitet werden. Zudem würden noch weitere Tiere wie Rinder in das Gesetz aufgenommen. AgE
