Portal „Lebensmittelklarheit“ wird weiter gefördert
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) stellt für das Internetportal „Lebensmittelklarheit“ des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) bis 2025 Fördergelder in Höhe von rund 3,4 Mio Euro bereit. Das hat das Berliner Agrarressort Anfang Juni mitgeteilt.
„Das Portal Lebensmittelklarheit.de hat sich zu einer festen und glaubwürdigen Größe bei der Verbraucherinformation über Lebensmittel entwickelt“, begründete die Parlamentarische Staatsekretärin im BMEL, Dr. Ophelia Nick, die weitere Unterstützung. Dieses informiere sachlich, benenne Probleme und gebe damit „der Stimme der Verbraucherinnen und Verbraucher das notwendige Gewicht im Dialog mit der Wirtschaft“, so Nick. Das Projekt vom vzbv zielt darauf ab, missverständliche oder irreführende Lebensmittelkennzeichnung aufzudecken und abzustellen. Dabei können Verbraucher Beschwerden einreichen, wenn sie sich von Produkten getäuscht fühlen. Das Projektteam prüft eigenen Angaben zufolge die Anschuldigungen und bittet die betroffenen Hersteller, wenn sich der Verdacht erhärtet, um eine Stellungnahme. Diese werden dann im Portal veröffentlicht. Laut Ministerium werden künftig auch junge Familien, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie Menschen mit geringem Bildungsstand speziell auf sie zugeschnittene Informationen erhalten. Darüber hinaus sei eine Evaluation des Projekts durch ein unabhängiges Institut geplant. Das Projekt „Lebensmittelklarheit“ wird seit September 2010 vom BMEL gefördert; die Webseite war im Juli 2011 online gegangen. AgE

