Spanien: Grundnahrungsmittel bleiben befreit
Erstmals wird die Steuer auch bei Olivenöl abgeschafft.

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Spanien verlängert ein weiteres Mal die Mehrwertsteuerbefreiung von Grundnahrungsmitteln. Das entsprechende Königliche Gesetzesdekret hat der Ministerrat jetzt gebilligt. Demnach wird auf Milch, Brot, Mehl, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Kartoffeln, Käse und Eier noch bis Ende September keine Mehrwertsteuer erhoben. Ursprünglich sollte diese zu Jahresbeginn 2023 eingeführte und danach mehrfach verlängerte Regelung Ende Juni auslaufen.
Daneben wird dem Beschluss zufolge für den Zeitraum Juli bis September die Mehrwertsteuer auf Olivenöl, die bisher 5% betrug, abgeschafft. Für den Zeitraum ab Oktober bis Jahresende sieht das Gesetzesdekret einen Mehrwertsteuersatz auf die genannten Grundnahrungsmittel einschließlich Olivenöl in Höhe von 2% vor.
Mit den Steuererleichterungen will die Regierung die Inflation für die Haushalte abschwächen. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten müssten bewältigt werden. Noch 2022 war auf Lebensmittel in Spanien je nach Produkt eine Mehrwertsteuer in Höhe von 4% oder 10% erhoben worden. AgE
