US-Wahlkampf: Harris will Wucherpreise angehen
Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hat bei der Vorstellung ihres Wahlprogramms Kritik an hohen Lebensmittelpreisen geübt. Ihr zufolge halten sich einige Unternehmen nicht an die Regeln. Sie will daher das erste Gesetz gegen Wucherpreise bei Lebensmitteln auf Bundesebene verabschieden und sich für mehr Wettbewerb in der Lebensmittelindustrie einsetzen.

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In den Vereinigten Staaten will die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris nach ihrem Wahlsieg gegen Wucherpreise bei Lebensmitteln vorgehen. Das hat Harris bei der Vorstellung ihrer wirtschaftspolitischen Pläne am Freitag (16.8.) angekündigt.
Nach Einschätzung der Kandidatin war es während der Corona-Pandemie nachvollziehbar, dass die Lebensmittelpreise aufgrund von Problemen in den Lieferketten angestiegen sind. Die Versorgung funktioniere aber wieder, trotzdem verharrten die Preise auf einem zu hohen Niveau. Harris zufolge koste ein Laib Brot aktuell in den USA 50% mehr als vor der Pandemie, ähnlich sei die Situation beispielsweise bei Hackfleisch. Viele der größten Lebensmittelunternehmen der USA würden die höchsten Gewinne seit 20 Jahren einfahren.
Die Demokratin zeigte sich überzeugt, dass sich einige Unternehmen „nicht an die Regeln halten“. Ihre Regierung werde daher daran arbeiten, das erste Gesetz gegen Wucherpreise bei Lebensmitteln auf Bundesebene zu verabschieden. Für opportunistische Unternehmen, die Krisen ausnutzen, sollen laut Harris neue Strafen eingeführt werden. Gleichzeitig sollen kleinere Lebensmittelunternehmen unterstützt und der Wettbewerb in der Lebensmittelindustrie gefördert werden.
AgE
