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Online-Portal – alles rund um die Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Willkommen bei der dmz

Die "Deutsche Molkerei Zeitung" ist eine unabhängige Fachzeitschrift für die Milchwirtschaft und Lebensmittelindustrie. Erscheinungsweise 14tätig als Magazin und täglich neue Online-Meldungen.


Inhalt dmz 02 / 2015 - Printausgabe

Aktuelles: Wie viel Calcium finden wir in den Milchprodukten? Änderung bei Emmi, Deutschland liegt im europäischen Spitzenfeld, Milchpreiskrise erreicht China, Interview zur Ehrmann-Stiftung mit Anton und Roland Hermann • MESSE-VORBERICHT BIOFACH / LogiMattNeues aus Unternehmen: Helmes Apparatebau, Neuartiger Palettierroboter, VW load up Industrie & Handel, Märkte & Notierungen wöchentlich, Aktuelle Termine. Nächstes Heft erscheint am 05.02.2015

 

+++ Aktuelle Meldungen +++

29.01.15 Premium-Pulver mit Bioland-Siegel: Bayerische Milchindustrie eG auf der BIOFACH 2015. Die Bayerische Milchindustrie eG baut ihr Angebot im Biobereich weiter aus. Auf der BIOFACH vom 11. bis 14. Februar im Messe-zentrum Nürnberg präsentiert der weltweit größte Hersteller von Bio-Molkenpulver und deren Derivate sein innovatives Produktangebot. Die Pulver aus dem Premiumsortiment der BMI sind dabei erstmals zusätzlich zertifiziert nach den anerkannten Qualitätsrichtlinien von Bioland.

29.01.15 Frühstück bei Kindern: Kakao am beliebtesten. Umfrage der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft zum Frühstück von Kindern. Eine repräsentative deutschlandweite Umfrage von iconKIDS im Auftrag der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) zeigt: Kakao ist der Frühstücks-Hit bei Kindern. „Dieses Milchprodukt steht morgens bei über 53 Prozent der 6- bis 13-Jährigen auf dem Tisch“, erklärt Dr. Maria Linderer, Geschäftsführerin der LVBM. Die Diplom-Ökotrophologin erläutert: „Mit den wertvollen Inhaltsstoffen der Milch ist schon mal eine gute Basis für den Tag geschaffen“. Im Ranking folgen Cornflakes mit Milch (48 %) und Käse (44 %). Milch pur kommt als Frühstücksdrink bei rund 40 Prozent der Kinder gut an. Süß versus salzig am Morgen: Abwechslung ist gefragt, so gestaltet sich auch das Frühstück nicht jeden Tag gleich. Dennoch hätte Dr. Maria Linderer nicht erwartet, dass knapp die Hälfte der Mädchen und Jungen morgens zu Käse greift. Auch Frischkäse wird mit 29 Prozent häufig genannt. Offenbar muss die erste Mahlzeit des Tages nicht nur süß sein. Fit in den Tag mit Milchprodukten und Co.: Für knapp 70 Prozent der befragten Kinder sind Milchprodukte fast täglich fester Bestandteil des Morgenmahls, so die gute Nachricht, die aus der Umfrage gezogen werden kann. Allerdings frühstückt ein Viertel nur jeden zweiten Tag ein Milchprodukt und für etwa 5 Prozent der Befragten spielen Milchprodukte morgens weniger als einmal pro Woche oder gar nie eine Rolle. Hier herrscht Handlungsbedarf, denn um die gerade in der Jugend so essentielle Calciumversorgung sicherzustellen, empfiehlt die LVBM täglich drei Portionen Milch. Also am besten schon am Morgen mit Joghurt, Milch oder eben Kakao in den Tag starten. Zweites Frühstück in der Schule: Kinder werden in der Schule stark gefordert. Deshalb empfiehlt die LVBM ein stärkendes zweites Frühstück mit Milchprodukten in der Schulpause, um genug Energie und Konzentration für den Tag zu haben. Ideal ist zum Beispiel ein Vollkornsandwich mit Frischkäse, Gurke und Ei.

28.01.15 SternMaid setzt auf Lebensmittelsicherheit mit System. Erfolgreiche Zertifizierung der Produktion nach FSSC 22000. Seit Januar 2015 ist das Lebensmittelsicherheits-Managementsystem des Lohnherstellers SternMaid FSSC 22000 (Food Safety System Certification) zertifiziert. Der Nachweis bescheinigt, dass das Unternehmen alle relevanten Grundsätze zur Sicherheit bei der Erzeugung von Lebensmitteln erfüllt. In Sachen Qualitätskontrolle und Prozesssicherheit ist SternMaid stets auf dem neuesten Stand. Im Januar 2015 wurden die Systeme IFS „Höheres Niveau“ und BRC „Grade A“ durch den Standard FSSC 22000 abgelöst. Die Zertifizierung ist ein weltweit anerkannter Nachweis für ein umfassendes Lebensmittelsicherheits-Managementsystem. Mark Riemer, Commercial Director bei SternMaid: „Wir stellen hohe Anforderungen an die Sicherheit von Lebensmitteln. Diese Zertifizierung bestätigt unseren Kunden, dass SternMaid in Übereinstimmung mit international anerkannten Qualitätskriterien und betrieblichen Richtlinien produziert.“

27.01.15 Schnittkäse rege gefragt. Mit Blick auf den Absatz von Hartkäse waren sich Marktbeobachter in der vergangenen Woche uneinig: Während die Kemptener Börse von einer guten Nachfrage berichtete, sprach der VMB von einer verhaltenen Marktentwicklung. Verarbeiter und Privathaushalte hätten für einen eher ruhigen Absatz gesorgt und auch beim Export seien nur kleinere Mengen gehandelt worden. Diese Situation scheint sich in den Notierungen widerzuspiegeln: Die amtliche Spanne für Emmentaler und Viereckhartkäse wurde am vergangenen Mittwoch in den Grenzen von 3,90 Euro/kg und 4,40 Euro/kg festgestellt und lag damit um 20 Cent/kg am unteren und 10 Cent/kg am oberen Spannenende unter dem Vorwochenniveau. Eine sehr gute Nachfrage herrschte laut Kemptener Börse zuletzt für die Käsespezialität Allgäuer Emmentaler aus Rohmilch. Hier wurde die Spanne unverändert in den Grenzen von 4,70 Euro/kg und 6,18 Euro/kg ausgewiesen. Am Schnittkäsemarkt konnten sich die Preise nach den Abschlägen in der vergangenen Woche zunächst stabilisieren. Marktbeobachtern zufolge kam es im In- und Ausland zu einer Belebung des Marktes, nachdem der Absatz über die Feiertage deutlich zurückgegangen war. Die amtliche Kommission in Hannover beließ die Notierung für Gouda und Edamer als Blockware unverändert in einer Spanne von 2,40 Euro/kg bis 2,55 Euro/kg. Brotware wurde, wie in der Vorwoche, in den Grenzen von 2,45 Euro/kg und 2,65 Euro/kg festgestellt.

27.01.15 Milchpulverpreise ziehen an. Stabilisierend auf den Magermilchpulvermarkt haben sich nach Angaben der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) jüngst die in verschiedenen EU-Ländern nicht mehr so stark zunehmenden Milchanlieferungen ausgewirkt. Auch habe der schwache Euro das Geschäft mit EU-Ware auf dem Weltmarkt weiter angekurbelt. Die Produktionsmengen in Deutschland hätten aufgrund des geringer als erwartet ausgefallenen Milchaufkommens zuletzt teilweise unter den geplanten Mengen gelegen; die Folge sei eine geringere Verfügbarkeit freier Ware am Markt gewesen. Zwar sei der überwiegende Teil der Produktion für das erste Quartal des Jahres bereits verkauft; es werde jedoch noch mit kurzfristiger Nachfrage der EU-Lebensmittelindustrie gerechnet. Entsprechend der guten Absatzlage tendierten Trockenmilcherzeugnisse in der vergangenen Woche überwiegend fester. Nach Angaben der Kemptener Börse wurde Ware für die Futtermittelindustrie mit Zuschlägen von 2 Cent/kg bis 5 Cent/kg in einer Spanne von 1,65 Euro/kg bis 1,70 Euro/kg gehandelt. Auch beim Verkauf von lebensmitteltauglichem Magermilchpulver konnten die Hersteller gegenüber der Vorwoche 5 Cent/kg höhere Mindestpreise durchsetzen, während der Spitzenpreis stabil blieb. Sie erlösten für das Kilogramm zwischen 1,85 Euro und 1,92 Euro. Laut BLE waren zum Stichtag 11. Januar insgesamt 8 317 t Magermilchpulver in der privaten Lagerhaltung; das waren 50 t weniger als in der Vorwoche. Auch bei Vollmilchpulver hat es der ZMB zufolge für die Produzenten eine freundliche Entwicklung gegeben: Weil kaum noch niedrigpreisige Angebote in den Nachbarländern zu finden gewesen seien, habe eine Preisstabilisierung eingesetzt. Hersteller mussten zwar immer noch Zugeständnisse von 3 Cent/kg beim Mindestpreis hinnehmen, doch blieb der Maximumpreis stabil. Das Vollmilchpulver wurde zuletzt für 2,29 Euro/kg bis 2,40 Euro/kg gehandelt. Die Erlöse für Süßmolkenpulver legten um 2 Cent/kg bis 3 Cent/kg zu; hierzu könnte die laut ZMB geringe Warenverfügbarkeit beigetragen haben. Die Ware wurde in einer Spanne von 0,74 Euro/kg bis 0,76 Euro/kg an die Futtermittelindustrie verkauft. AgE

23.01.15 Kunden wünschen regionale Produkte. Chance für Landwirtschaft und Handwerk - Podiumsdiskussion auf der Internationalen Grünen Woche. (DBV/ZDH) Die Nachfrage der Verbraucher nach hochwertigen regionalen Erzeugnissen wächst. Daraus ergeben sich neue Marktpotentiale, die Handwerk und Landwirtschaft gemeinsam weiter erschließen wollen. Das ist ein Ergebnis einer Podiumsdiskussion, die der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) auf der Internationalen Grünen Woche am 20. Januar in Berlin veranstalteten. Teilnehmer der Diskussion waren DBV-Vizepräsident Werner Schwarz, der Präsident des Deutschen Konditorenbundes und Beauftragter des ZDH-Präsidiums für ländliche Räume, Gerhard Schenk, der Präsident des Deutschen Fleischer-Verbandes, Heinz-Werner Süss, DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken sowie ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte als Moderator der Veranstaltung.
 

22.01.2015 Österreichischer Käse in Deutschland gefragt. Zum deutschen Markt stellte die AMA Marketing fest, dass die österreichische Liefermenge 2014 um 0,4 % auf 2,80 Mio t gestiegen sei. Wichtigste agrarische Umsatzbringer seien seit vielen Jahren Milch und Milchprodukte sowie Fleischzubereitungen wie Wurst, Schinken und Speck. Die Ausfuhr von Rindfleisch habe sich weiter sehr erfreulich entwickelt und 38.066 t erreicht. An Fleischzubereitungen seien 60.354 t im Gesamtwert von 270 Mio Euro ausgeführt worden. Die Lieferungen von frischem und zubereiteten Obst und Gemüse hätten im vergangenen Jahr um 4,9 % auf annähernd 107 Mio Euro zugelegt. Exportschlager sei aber der Käse; hiervon seien 57.561 t für 289 Mio Euro nach Deutschland exportiert worden. Damit hätten die österreichischen Käsereien ein Plus von 14 % zustande gebracht, erklärte die AMA Marketing. Dass Österreichs Käsereien auf diesen wichtigen Markt setzten, erscheine auch aufgrund der Preisentwicklung sinnvoll. Mit 4,80 Euro pro Kilogramm exportiertem Käse liege Deutschland in einem attraktiven Preissegment. AgE

22.01.2015 Emmi übernimmt kanadischen Käseimporteur J.L. Freeman. Der Schweizer Milchverarbeiter Emmi will sein Engagement in Nordamerika ausweiten und wird dazu 100 % der Geschäftsanteile des kanadischen Käseimporteurs J.L. Freeman übernehmen. Wie der Molkereikonzern vergangene Woche mitteilte, ist J.L. Freeman mit Sitz in Boucherville einer der führenden Käseimporteure Kanadas. Mehr als die Hälfte seiner Einfuhren entfalle auf Käse und Spezialitäten aus der Schweiz; weitere relevante Anteile stammten aus Italien und Frankreich. Mit der Einfuhr dieser Erzeugnisse hat das nordamerikanische Unternehmen laut Emmi zuletzt einen Jahresumsatz von rund 35 Mio CHF (31,6 Mio Euro) erzielt. Die Übernahme ist für das erste Quartal 2015 geplant. Emmi-Geschäftsführer Urs  Riedener  will sich nach eigenen Angaben mit dieser Akquisition den direkten Zugang zu einem interessanten Markt sichern, die Wertschöpfungskette der Spezialitätenkäseexporte nach Kanada verlängern und außerdem Potential für den Export weiterer Produkte aus der Emmi-Gruppe schaffen. Die führende Position beim Import von Spezialitätenkäse biete dabei eine hervorragende Vermarktungschance für die Schweizer Sortenkäse sowie für Spezialitäten wie Kaltbach und Schweizer Fondue. Laut Riedener wird J.L. Freeman auch in Zukunft eigenständig und unter der Führung des heutigen Managements agieren. AgE

22.01.2015 Großes Interesse an „Grünen Berufen“ – Tag der Ausbildung auf der Grünen Woche. „Die Grünen Berufe bieten gute Berufschancen und –entwicklungen. Darüber müssen wir die Jugend aufklären. Deshalb bieten wir auf der Grünen Woche für Schülerinnen und Schüler ein interessantes Programm rund um die landwirtschaftlichen Berufe von Tieren, über Hightec bis hin zur Weiterverarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten an.“  Mit diesen Worten eröffnete Präsident Rukwied den Tag der Ausbildung, der zu Beginn des Jahres die Auftaktveranstaltung im Rahmen der Ausbildungskampagne des Deutschen Bauernverbandes (DBV) darstellt. Der Tag der Ausbildung auf dem ErlebnisBauernhof fand zum 18. Mal statt. Weitere Infos: www.meine-gruene-zukunft.de

21.01.2015 Kein Wachstum im russischen Agrarsektor in Sicht. Ein Anstieg der Agrarerzeugung ist 2015 kaum zu erwarten - Das zuletzt überdurchschnittlich gute Ergebnis im Pflanzenbau wird im laufenden Jahr wahrscheinlich nicht zu übertreffen sein - Produktionssteigerungen im Veredlungssektor lassen auf sich warten - Importe von Agrargütern sollen weiter sinken - Hohe Zinsen belasten die Agrar- und Ernährungswirtschaft [mehr]

21.01.2015 BNN: Nachfrage nach Bioprodukten gestiegen. Die Nachfrage nach Bioprodukten ist im Jahr 2014 weiter gestiegen. Wie der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) in der vergangenen Woche mitteilte, erhöhte sich der Umsatz im NaturkostFachhandel in den ersten drei Quartalen 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,4 % [mehr]

Käse - Knallerfrauen mit Martina Hill

Interessante Ausbildungsberufe

MIB – Milchtechnologen

Aus Milch kann man eine Menge machen: Trinkmilch, Joghurt, Quark, Butter, Sahne, Käse und mehr. Zu diesen Produkten verarbeitest du als Milchtechnologe das Lebensmittel Milch. Du bedienst computergesteuerte Maschinen, sorgst für eine störungsfreie Produktion, erkennst Qualitätsmängel und technische Fehler und beseitigst sie selbständig.

Als Milchtechnologe planst und kontrollierst du Abläufe in der Milchverarbeitung bis hin zur Verpackung und Einlagerung der verderblichen Produkte und dokumentierst die Arbeitsschritte.

In der dreijährigen Ausbildungszeit geht es aber um mehr als Milch und Käse: Du lernst auch alles über Qualitätsmanagement, Hygienevorschriften, Lebensmittelrecht und Umweltschutz. Als Milchtechnologe gehören die Kontrolle und die Qualitätssicherung der Milchprodukte zur täglichen Arbeit.

>> Hier weitere Filme und Infos „Milch als Beruf"

 

 

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