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Online-Portal – alles rund um die Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Willkommen bei der dmz

Die "Deutsche Molkerei Zeitung" ist eine unabhängige Fachzeitschrift für die Milchwirtschaft und Lebensmittelindustrie. Erscheinungsweise 14tägig als Magazin und täglich neue Online-Meldungen.


Inhalt dmz 06 / 2015 - Printausgabe

AKTUELLES: Deutsche Milchwirtschaft will Chancen nutzen, Freier Milchmarkt, Interview mit Günther Felßner, 6. Berliner Milchforum  • POLITIK & WIRTSCHAFT: Genossenschaften behaupten sich in schwierigem Marktumfeld • Süßwarenindustrie ist verhalten optimistisch • Verbraucher informieren - Verbraucher stärken, Milchmarkt in den USA • TECHNIK & WISSENSCHAFT: Die Welt ruft "Cheeese", Schützt Milch unser Gehirn vor Schädigungen durch freie Radikale • NEUES AUS UNTERNEHMEN: Packo Pumps präsentiert neue Edelstahl-Kreiselpumpe • NEUES AUS INDUSTRIE & HANDEL • AKTUELLE MÄRKTE & NOTIERUNGEN • TERMINE • MILCHLEBEN: Valeska Haux, Marketing bei Multivac. Nächstes Heft erscheint am 02.04.2015

Neue Märkte & Notierungen - wöchentlich online

 

Inserentenverzeichnis: CSKMIVEmmi AGGPS ReisacherMilchland BayernGEA Westfalia

+++ Aktuelle Meldungen +++

25.03.15 Neuer Marktbericht der Süddeutschen Butter- und Käse-Börse [mehr]

10.03.15 Meyer für Boni-Mali-Modell zur Milchmengenregulierung. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer steht einem Instrument des freiwilligen Produktionsverzichts gegen Ausfallentschädigung auf dem Milchmarkt aufgeschlossen gegenüber. [mehr]

13.03.15 Brüssel erwägt Möglichkeiten zur Stundung der Superabgabe. Angesichts der erwartungsgemäß hohen Superabgabe im letzten Milchquotenjahr 2014/15 prüft die Europäische Kommission die Forderung mehrerer EU-Mitgliedstaaten, überliefernden Milcherzeugern die Begleichung der Strafe in Etappen zu gestatten. [mehr]

10.03.15 DGE veröffentlicht neue Referenzwerte für die Energiezufuhr. Der Wie viele Kalorien bzw. Energie der Körper verbraucht, variiert von Mensch zu Mensch und auch bei ein und demselben Menschen von Zeit zu Zeit sehr. [mehr]

09.03.15 Durchwachsene Aussichten. Der Kieler Rohstoffwert wurde Ende November mit 25,5 Cent ermittelt. Er lag damit nur noch um einen Cent über dem Stand vom Mai 2012 und um etwas über sechs Cent über dem historischen Tiefststand 2009. [mehr]

09.03.15 Schnelle Wende am Milchmarkt. Kurz vor Milchquotenende haben sich die Milchmärkte ü̈berraschend schnell gedreht und entwickeln sich positiv. Alle europäischen Leitnotierungen zeigen nach oben, teilt der Milchindustrie-Verband, Berlin mit. [mehr]

05.03.15 Qualitätsstrategie für die österreichische Milchwirtschaft. In Österreich ist die „Agrarmarkt Aus­tria – AMA“, 1988 gegründet, auch die zentrale Marketing-und Werbeorganisation für die Landwirtschaft insgesamt, ähnlich der (un)seligen CMA, zugleich aber auch Durchführungsstelle für Maßnahmen der Marktordnung. [mehr]

04.03.15 Österreichischer Käse in Deutschland gefragt.  Zum deutschen Markt stellt die AMA Marketing fest, dass die österreichische Liefermenge 2014 um 0,4% auf 2,8 Mio t gestiegen sei. Wichtigste agrarische Umsatzbringer seien seit vielen Jahren Milch und Milchprodukte sowie Fleischzubereitungen wie Wurst, Schinken und Speck.

02.03.15 Bundesland Bayern sucht die Milchkönigin. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) wählt im Frühjahr 2015 die neuen Bayerischen Milchhoheiten. Interessentinnen im Alter von 18 bis 25 Jahren können sich ab sofort bei der LVBM um die Nachfolge von Milchkönigin Katharina Schlattl und Milchprinzessin Carola Reiner bewerben.

12.02.15 Erster Tag der Verpackung in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund um den 11. Juni 2015. Öffentlichkeit gewinnen und Nachwuchs begeistern: Rund um den 11. Juni 2015 öffnet die Verpackungswirtschaft ihre Türen. Unternehmen, Institute und Verbände aus der gesamten Wertschöpfungskette präsentieren ihr großes Spektrum an Produkten, Lösungen und Innovationen. Vorbereitet und flankiert werden die zahlreichen lokalen Aktivitäten von einer überregionalen Informationskampagne des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi). www.tag-der-verpackung.org/

11.02.15 Deutscher Milchmarkt in Stichworten. Milchanlieferungen entwickeln sich regional uneinheitlich - Gute Marktlage für Streichfett - Notierung für Blockbutter zieht an - Hartkäsepreise bei guter Nachfrage meist stabil - Schnittkäsebestände werden knapp - Trockenmilcherzeugnisse teilweise deutlich teurer - Weiterhin feste Tendenzen für Mager- und Vollmilchpulver erwartet [mehr]

11.02.15 Magermilchpulver für 2.275 Euro gehandelt. Die Eurex-Futures auf Milcherzeugnisse haben sich in der vergangenen Woche überwiegend fester entwickelt. Bei Magermilchpulver wurden bis zum Freitag gegen 13.00 Uhr insgesamt 52 Kontrakte oder 260 t umgesetzt, und zwar ausschließlich am Donnerstag. Hier standen die vier Termine Februar bis Mai im Fokus, die ausnahmslos für 2.275 Euro/t den Besitzer wechselten. Das bedeutete für die vorderen beiden Fälligkeiten ein Plus von 50 Euro/t gegenüber dem Abrechnungskurs vom Freitag der Vorwoche sowie für den April- und den Maikontrakt einen Aufschlag von 215 Euro/t beziehungsweise 275 Euro/t. Außerdem wurden 20 Kontrakte über insgesamt 100 t Butter gehandelt. Der Fronttermin mit Fälligkeit im Februar kostete am Freitag 3 375 Euro/t und lag damit 50 Euro/t über dem Settlementkurs der Vorwoche. Für die vier Termine April bis Juli legten die Käufer am selben Tag ausnahmslos 3 400 Euro/t an, was Aufschlägen zwischen 7,5 % und 9,7 % entsprach. Kein Umsatz kam beim Molkenpulver zustande. Hier lagen für die vorderen drei Termine Februar bis April Kaufgebote von durchgehend 820 Euro/t vor. Verkäufer hielten sich aber dem Börsenparkett fern. AgE

11.02.15 Mehr Milch und Fleisch in Tschechien produziert. Nach jahrelangem Abwärtstrend ist die tschechische Veredlungsproduktion 2014 wieder leicht gewachsen. Laut Angaben des Statistischen Amtes in Prag nahm die gesamte Fleischerzeugung gegenüber dem Vorjahr um 0,8 % auf 451.186 t Schlachtgewicht (SG) zu. Dabei erhöhte sich das Aufkommen von Rindfleisch einschließlich Kalbfleisch um 1,1 % auf 65.529 t; die Schweinefleischerzeugung wuchs um 0,7 % auf 235.991 t. In einer ähnlichen Größenordnung legte auch die Geflügelfleischproduktion zu, und zwar um 0,8 % auf 149.410 t. Mit den Erlösen der Veredlungsproduzenten ging es hingegen 2014 nicht nach oben, denn die etwas größeren Produktionsmengen waren von nachgebenden Preisen begleitet. So verringerten sich die Erzeugerpreise für Schlachtrinder im Mittel gegenüber dem Vorjahr um 1,1 %. Bei Schlachtschweinen belief sich das Minus auf 1,3 % und bei Schlachtgeflügel auf 2,3 %. Mehr Geld hatten am Jahresende dagegen die tschechischen Milcherzeuger in der Tasche: Deren Anlieferungen an die Molkereien stiegen im Vorjahresvergleich um 1,3 % auf mehr als 2,35 Mrd l an, und sie bekamen für ihren Rohstoff im Schnitt 13,1 % höhere Preise als 2013 ausbezahlt. AgE

11.02.2015 Deutscher Bio-Umsatz 2014 um knapp 5 % gewachsen.
Der Bio-Markt in Deutschland wuchs 2014 etwas weniger stark als im Vorjahr. 2014 gaben die deutschen Haushalte 4,8 % mehr Geld für Bio-Lebensmittel und Getränke aus. Der Umsatz betrug 7,91 Mrd. EUR im Vergleich zu 7,55 Mrd. EUR im Jahr 2013, so das Ergebnis der Umsatzschätzung des von der AMI koordinierten Arbeitskreises Biomarkt auf Basis von Daten der Marktforschungsinstitute GfK, Nielsen, BioVista und Klaus Braun Kommunikationsberatung. Zum Umsatzwachstum trugen der Naturkosthandel und die Vollsortimenter überdurchschnittlich bei. Beide Absatzwege fingen den Umsatzrückgang der Discounter und der sonstigen Geschäftstypen auf. Vor allem Absatzsteigerungen bei Trockenprodukten sowie Preissteigerungen bei Milch- und Molkereiprodukten führten zu größeren Umsätzen mit Bio-Lebensmitteln. Zwischen den einzelnen Warengruppen gab es – wie schon in den Vorjahren – erhebliche Unterschiede. Die Milch- und Molkereiprodukte gehörten zu den Umsatztreibern 2014. Nachdem im November 2013 Preissteigerungen für alle Milch- und Molkereiprodukte durchgesetzt wurden, waren die Verbraucherpreise das gesamte Jahr 2014 stabil und damit deutlich höher als 2013. Daher konnten mit allen Milch- und Molkereiprodukten deutliche Umsatzzuwächse erreicht werden, obwohl die Verkaufsmengen wenig stiegen oder sogar zurückgingen.

11.02.15 Das neue bayerische Bio-Siegel nimmt Gestalt an. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf der BIOFACH 2015 in Nürnberg mitteilte, hat die EU-Kommission jetzt im Rahmen einer Vorabstimmung grundsätzlich Einverständnis mit dem Zeichen signalisiert. „Damit haben wir eine wichtige Hürde genommen“, sagte Brunner. Er will schon in den nächsten Tagen das offizielle Genehmigungsverfahren für das Zeichen einleiten. Die konkreten Standards dazu hat der Minister in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Erzeugern, Verarbeitern, Handel sowie Verbänden und Verbraucherorganisationen erarbeitet. Wenn alles planmäßig läuft, werden laut Brunner bereits im Spätsommer erste Produkte mit dem Siegel im Handel sein. Eine Marketing-Offensive soll anschließend dafür sorgen, dass sich das Zeichen rasch am Markt etabliert.

10.02.15 Die Zahl der Woche. Jede Woche präsentiert das BMEL interessante Zahlen zu den Themen Ernährung und Landwirtschaft. 7,91 Milliarden Euro, und damit rund 4,8 Prozent mehr als im Vorjahr, haben die Deutschen im Jahr 2014 für Biolebensmittel und -getränke ausgegeben. Das geht aus Berechnungen und Schätzungen eines Kreises von Marktexperten der Biobranche hervor.
Weltweit werden mittlerweile mehr als 37,5 Millionen Hektar Land ökologisch bewirtschaftet. Ende 2013 bewirtschafteten 23.271 Betriebe nach den EU-weit geltenden Kriterien des ökologischen Landbaus 1.060.699 Hektar und damit 26.344 Hektar mehr als 2012. Der Anteil des Ökolandbaus an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt mit 6,4 Prozent über dem europäischen Durchschnitt (EU-28: 5,5 Prozent). Insgesamt betrug der Anteil der Bio-Betriebe an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe 8,2 Prozent. Auch die Zahl der verarbeitenden Betriebe und Importeure im Öko-Sektor wächst stetig: 2013 waren im Bio-Sektor 35.184 Erzeuger, Verarbeiter, Importeure und Handelsunternehmen tätig. Um den Ökolandbau weiter voranzutreiben, flossen 2013 rund 177,3 Millionen Euro aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in die Förderung der Fläche im Ökolandbau, die Förderung der Verarbeitung und Vermarktung sowie in das „Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft“ (BÖLN). Quellen: BMEL, BLE; Berechnungen und Schätzungen von Marktexperten der Biobranche auf Basis von Daten der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft mbH (AMI), der Marktforschungsinstitute GfK, Nielsen, BioVista und Klaus Braun Kommunikationsberatung. Weitere Informationen unter www.bmel.de/oekolandbau und www.oekolandbau.de

10.02.15 Die bayerischen Milcherzeuger können ab sofort staatliche Zuschüsse für den Einstieg in das „Qualitätsmanagement Milch“ (QM-Milch) beantragen. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, wird der Freistaat die Erstzertifizierung der Betriebe nach dem von der Deutschen Akkreditierungsstelle zugelassenen QM-Milch-Standard mit bis zu 85 Euro fördern. Die Förderung soll laut Brunner für die Milcherzeuger ein Anreiz sein, am Qualitätsmanagement teilzunehmen, denn: „Es wird immer wichtiger, die hohen Standards bei der Milcherzeugung nicht nur zu erfüllen, sondern auch transparent und nachvollziehbar zu machen.“ Dem Minister zufolge verlangen Lebensmittelindustrie und Lebensmitteleinzelhandel zunehmend Qualitätssicherungssysteme, die bereits auf Erzeugerebene ansetzen. Aber auch beim Export von Milch und Milchprodukten gewinne die Zertifizierung immer mehr an Bedeutung. Deshalb sieht Brunner in QM-Milch ein wichtiges Instrument, um die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Milchwirtschaft zu stärken. QM-Milch ist ein bundesweit einheitliches Qualitätsmanagementsystem auf freiwilliger Basis. Zentrales Element ist die transparente Dokumentation der Prozessabläufe in den Milcherzeugerbetrieben. Anders als in anderen Bundesländern nimmt in Bayern erst knapp die Hälfte der Milcherzeugerbetriebe an Qualitätsmanagementsystemen teil. Detailinfos sowie die erforderlichen Unterlagen gibt es ab 13. Februar unter www.landwirtschaft.bayern.de/foerderwegweiser.http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/13072_de.htm

Käse - Knallerfrauen mit Martina Hill

Interessante Ausbildungsberufe

MIB – Milchtechnologen

Aus Milch kann man eine Menge machen: Trinkmilch, Joghurt, Quark, Butter, Sahne, Käse und mehr. Zu diesen Produkten verarbeitest du als Milchtechnologe das Lebensmittel Milch. Du bedienst computergesteuerte Maschinen, sorgst für eine störungsfreie Produktion, erkennst Qualitätsmängel und technische Fehler und beseitigst sie selbständig.

Als Milchtechnologe planst und kontrollierst du Abläufe in der Milchverarbeitung bis hin zur Verpackung und Einlagerung der verderblichen Produkte und dokumentierst die Arbeitsschritte.

In der dreijährigen Ausbildungszeit geht es aber um mehr als Milch und Käse: Du lernst auch alles über Qualitätsmanagement, Hygienevorschriften, Lebensmittelrecht und Umweltschutz. Als Milchtechnologe gehören die Kontrolle und die Qualitätssicherung der Milchprodukte zur täglichen Arbeit.

>> Hier weitere Filme und Infos „Milch als Beruf"

 

 

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