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Online-Portal – alles rund um die Lebensmittelindustrie und Milchwirtschaft

Willkommen bei der dmz

Die "Deutsche Molkerei Zeitung" ist eine unabhängige Fachzeitschrift für die Milchwirtschaft und Lebensmittelindustrie. Erscheinungsweise 14tätig als Magazin und täglich neue Online-Meldungen.


Inhalt dmz 03 / 2015 - Printausgabe

Aktuelles: Brunner prämierte Bayerns beste Bio-Produkte, Stationen der Bayerischen Milchprinzessin auf der Grünen Woche, Mit Optimismus ins „Jahr der Eigenverantwortung“ 70 Tage bis zum Ende der Milchquote – was kommt danach?  • MESSE-VORBERICHT BIOFACH / LogiMatt, Filltech 2015 / drinktec 2017 • Kirschessigfliege: unüberwindlich und anpassungsfähig • Neues aus Unternehmen: Umweltfreundliche und sparsame LEG-Lichtleisten • Industrie & Handel, Märkte & Notierungen wöchentlich, Aktuelle TermineMilchLeben: Interview mit der bayerischen Milchprinzessin. Nächstes Heft erscheint am 19.02.2015 (Ausgabe zur Anuga Foodtec in deutsch + englisch)

Neue Märkte & Notierungen - wöchentlich online

 

Inserentenverzeichnis: CSKMIVEmmi AGGPS ReisacherMilchland BayernGEA Westfalia

+++ Aktuelle Meldungen +++

12.02.15 Erster Tag der Verpackung in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund um den 11. Juni 2015. Öffentlichkeit gewinnen und Nachwuchs begeistern: Rund um den 11. Juni 2015 öffnet die Verpackungswirtschaft ihre Türen. Unternehmen, Institute und Verbände aus der gesamten Wertschöpfungskette präsentieren ihr großes Spektrum an Produkten, Lösungen und Innovationen. Vorbereitet und flankiert werden die zahlreichen lokalen Aktivitäten von einer überregionalen Informationskampagne des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi). www.tag-der-verpackung.org/

11.02.15 Deutscher Milchmarkt in Stichworten. Milchanlieferungen entwickeln sich regional uneinheitlich - Gute Marktlage für Streichfett - Notierung für Blockbutter zieht an - Hartkäsepreise bei guter Nachfrage meist stabil - Schnittkäsebestände werden knapp - Trockenmilcherzeugnisse teilweise deutlich teurer - Weiterhin feste Tendenzen für Mager- und Vollmilchpulver erwartet [mehr]

11.02.15 Neuer Marktbericht der Süddeutschen Butter- und Käse-Börse [mehr]

11.02.15 Magermilchpulver für 2.275 Euro gehandelt. Die Eurex-Futures auf Milcherzeugnisse haben sich in der vergangenen Woche überwiegend fester entwickelt. Bei Magermilchpulver wurden bis zum Freitag gegen 13.00 Uhr insgesamt 52 Kontrakte oder 260 t umgesetzt, und zwar ausschließlich am Donnerstag. Hier standen die vier Termine Februar bis Mai im Fokus, die ausnahmslos für 2.275 Euro/t den Besitzer wechselten. Das bedeutete für die vorderen beiden Fälligkeiten ein Plus von 50 Euro/t gegenüber dem Abrechnungskurs vom Freitag der Vorwoche sowie für den April- und den Maikontrakt einen Aufschlag von 215 Euro/t beziehungsweise 275 Euro/t. Außerdem wurden 20 Kontrakte über insgesamt 100 t Butter gehandelt. Der Fronttermin mit Fälligkeit im Februar kostete am Freitag 3 375 Euro/t und lag damit 50 Euro/t über dem Settlementkurs der Vorwoche. Für die vier Termine April bis Juli legten die Käufer am selben Tag ausnahmslos 3 400 Euro/t an, was Aufschlägen zwischen 7,5 % und 9,7 % entsprach. Kein Umsatz kam beim Molkenpulver zustande. Hier lagen für die vorderen drei Termine Februar bis April Kaufgebote von durchgehend 820 Euro/t vor. Verkäufer hielten sich aber dem Börsenparkett fern. AgE

11.02.15 Mehr Milch und Fleisch in Tschechien produziert. Nach jahrelangem Abwärtstrend ist die tschechische Veredlungsproduktion 2014 wieder leicht gewachsen. Laut Angaben des Statistischen Amtes in Prag nahm die gesamte Fleischerzeugung gegenüber dem Vorjahr um 0,8 % auf 451.186 t Schlachtgewicht (SG) zu. Dabei erhöhte sich das Aufkommen von Rindfleisch einschließlich Kalbfleisch um 1,1 % auf 65.529 t; die Schweinefleischerzeugung wuchs um 0,7 % auf 235.991 t. In einer ähnlichen Größenordnung legte auch die Geflügelfleischproduktion zu, und zwar um 0,8 % auf 149.410 t. Mit den Erlösen der Veredlungsproduzenten ging es hingegen 2014 nicht nach oben, denn die etwas größeren Produktionsmengen waren von nachgebenden Preisen begleitet. So verringerten sich die Erzeugerpreise für Schlachtrinder im Mittel gegenüber dem Vorjahr um 1,1 %. Bei Schlachtschweinen belief sich das Minus auf 1,3 % und bei Schlachtgeflügel auf 2,3 %. Mehr Geld hatten am Jahresende dagegen die tschechischen Milcherzeuger in der Tasche: Deren Anlieferungen an die Molkereien stiegen im Vorjahresvergleich um 1,3 % auf mehr als 2,35 Mrd l an, und sie bekamen für ihren Rohstoff im Schnitt 13,1 % höhere Preise als 2013 ausbezahlt. AgE

11.02.2015 Deutscher Bio-Umsatz 2014 um knapp 5 % gewachsen.
Der Bio-Markt in Deutschland wuchs 2014 etwas weniger stark als im Vorjahr. 2014 gaben die deutschen Haushalte 4,8 % mehr Geld für Bio-Lebensmittel und Getränke aus. Der Umsatz betrug 7,91 Mrd. EUR im Vergleich zu 7,55 Mrd. EUR im Jahr 2013, so das Ergebnis der Umsatzschätzung des von der AMI koordinierten Arbeitskreises Biomarkt auf Basis von Daten der Marktforschungsinstitute GfK, Nielsen, BioVista und Klaus Braun Kommunikationsberatung. Zum Umsatzwachstum trugen der Naturkosthandel und die Vollsortimenter überdurchschnittlich bei. Beide Absatzwege fingen den Umsatzrückgang der Discounter und der sonstigen Geschäftstypen auf. Vor allem Absatzsteigerungen bei Trockenprodukten sowie Preissteigerungen bei Milch- und Molkereiprodukten führten zu größeren Umsätzen mit Bio-Lebensmitteln. Zwischen den einzelnen Warengruppen gab es – wie schon in den Vorjahren – erhebliche Unterschiede. Die Milch- und Molkereiprodukte gehörten zu den Umsatztreibern 2014. Nachdem im November 2013 Preissteigerungen für alle Milch- und Molkereiprodukte durchgesetzt wurden, waren die Verbraucherpreise das gesamte Jahr 2014 stabil und damit deutlich höher als 2013. Daher konnten mit allen Milch- und Molkereiprodukten deutliche Umsatzzuwächse erreicht werden, obwohl die Verkaufsmengen wenig stiegen oder sogar zurückgingen.

11.02.15 Das neue bayerische Bio-Siegel nimmt Gestalt an. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf der BIOFACH 2015 in Nürnberg mitteilte, hat die EU-Kommission jetzt im Rahmen einer Vorabstimmung grundsätzlich Einverständnis mit dem Zeichen signalisiert. „Damit haben wir eine wichtige Hürde genommen“, sagte Brunner. Er will schon in den nächsten Tagen das offizielle Genehmigungsverfahren für das Zeichen einleiten. Die konkreten Standards dazu hat der Minister in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Erzeugern, Verarbeitern, Handel sowie Verbänden und Verbraucherorganisationen erarbeitet. Wenn alles planmäßig läuft, werden laut Brunner bereits im Spätsommer erste Produkte mit dem Siegel im Handel sein. Eine Marketing-Offensive soll anschließend dafür sorgen, dass sich das Zeichen rasch am Markt etabliert.

10.02.15 Die Zahl der Woche. Jede Woche präsentiert das BMEL interessante Zahlen zu den Themen Ernährung und Landwirtschaft. 7,91 Milliarden Euro, und damit rund 4,8 Prozent mehr als im Vorjahr, haben die Deutschen im Jahr 2014 für Biolebensmittel und -getränke ausgegeben. Das geht aus Berechnungen und Schätzungen eines Kreises von Marktexperten der Biobranche hervor.
Weltweit werden mittlerweile mehr als 37,5 Millionen Hektar Land ökologisch bewirtschaftet. Ende 2013 bewirtschafteten 23.271 Betriebe nach den EU-weit geltenden Kriterien des ökologischen Landbaus 1.060.699 Hektar und damit 26.344 Hektar mehr als 2012. Der Anteil des Ökolandbaus an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt mit 6,4 Prozent über dem europäischen Durchschnitt (EU-28: 5,5 Prozent). Insgesamt betrug der Anteil der Bio-Betriebe an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe 8,2 Prozent. Auch die Zahl der verarbeitenden Betriebe und Importeure im Öko-Sektor wächst stetig: 2013 waren im Bio-Sektor 35.184 Erzeuger, Verarbeiter, Importeure und Handelsunternehmen tätig. Um den Ökolandbau weiter voranzutreiben, flossen 2013 rund 177,3 Millionen Euro aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in die Förderung der Fläche im Ökolandbau, die Förderung der Verarbeitung und Vermarktung sowie in das „Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft“ (BÖLN). Quellen: BMEL, BLE; Berechnungen und Schätzungen von Marktexperten der Biobranche auf Basis von Daten der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft mbH (AMI), der Marktforschungsinstitute GfK, Nielsen, BioVista und Klaus Braun Kommunikationsberatung. Weitere Informationen unter www.bmel.de/oekolandbau und www.oekolandbau.de

10.02.15 Die bayerischen Milcherzeuger können ab sofort staatliche Zuschüsse für den Einstieg in das „Qualitätsmanagement Milch“ (QM-Milch) beantragen. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, wird der Freistaat die Erstzertifizierung der Betriebe nach dem von der Deutschen Akkreditierungsstelle zugelassenen QM-Milch-Standard mit bis zu 85 Euro fördern. Die Förderung soll laut Brunner für die Milcherzeuger ein Anreiz sein, am Qualitätsmanagement teilzunehmen, denn: „Es wird immer wichtiger, die hohen Standards bei der Milcherzeugung nicht nur zu erfüllen, sondern auch transparent und nachvollziehbar zu machen.“ Dem Minister zufolge verlangen Lebensmittelindustrie und Lebensmitteleinzelhandel zunehmend Qualitätssicherungssysteme, die bereits auf Erzeugerebene ansetzen. Aber auch beim Export von Milch und Milchprodukten gewinne die Zertifizierung immer mehr an Bedeutung. Deshalb sieht Brunner in QM-Milch ein wichtiges Instrument, um die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Milchwirtschaft zu stärken. QM-Milch ist ein bundesweit einheitliches Qualitätsmanagementsystem auf freiwilliger Basis. Zentrales Element ist die transparente Dokumentation der Prozessabläufe in den Milcherzeugerbetrieben. Anders als in anderen Bundesländern nimmt in Bayern erst knapp die Hälfte der Milcherzeugerbetriebe an Qualitätsmanagementsystemen teil. Detailinfos sowie die erforderlichen Unterlagen gibt es ab 13. Februar unter www.landwirtschaft.bayern.de/foerderwegweiser.

10.02.15 TTIP-Transparenz: Kommission veröffentlicht Vorschläge zur Zusammenarbeit in Regulierungsfragen. Die Europäische Kommission hat heute (Dienstag) ihre Verhandlungstexte in Sachen regulatorische Zusammenarbeit mit den USA veröffentlicht. Diese hatte sie den US-amerikanischen Verhandlungspartnern im Rahmen der achten Verhandlungsrunde über ein transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) in der vergangenen Woche in Brüssel vorgelegt. Die Texte selbst und ausführliche Erklärungen dazu stehen seit heute auf der Website der Kommission, ein weiterer Beleg für die Transparenz der Kommission in den TTIP-Verhandlungen [mehr]

10.02.15 Emmi will Absatzmöglichkeiten im Export sichern. Mit einem Maßnahmenpakt kämpft der Molkereikonzern gegen die Folgen der Franken-Aufwertung - Rohmilch für die Produktion von Exportware wird den Landwirten schlechter vergütet - Von der Euro-Schwäche sind bei Emmi Ausfuhrumsätze von etwa 400 Millionen Franken betroffen - Das Geschäftsjahr 2014 bescherte dem Unternehmen höhere Erlöse im In- und Ausland [mehr]

10.02.15 Süßwarenbranche ein wichtiger Teil der Ernährungsindustrie. Minister Schmidt lobt auf der Süßwarenmesse insbesondere die Zahl der Beschäftigten und den Exportanteil dieses Wirtschaftszweiges - Hohe Innovationskraft - Der Ressortchef erwartet konstruktive Mithilfe im Dialog um gesunde Ernährung - Forum Nachhaltiger Kakao: Bereits jede fünfte Schokolade aus nachhaltigem Anbau - German Sweets gratuliert Jubilaren [mehr]

Käse - Knallerfrauen mit Martina Hill

Interessante Ausbildungsberufe

MIB – Milchtechnologen

Aus Milch kann man eine Menge machen: Trinkmilch, Joghurt, Quark, Butter, Sahne, Käse und mehr. Zu diesen Produkten verarbeitest du als Milchtechnologe das Lebensmittel Milch. Du bedienst computergesteuerte Maschinen, sorgst für eine störungsfreie Produktion, erkennst Qualitätsmängel und technische Fehler und beseitigst sie selbständig.

Als Milchtechnologe planst und kontrollierst du Abläufe in der Milchverarbeitung bis hin zur Verpackung und Einlagerung der verderblichen Produkte und dokumentierst die Arbeitsschritte.

In der dreijährigen Ausbildungszeit geht es aber um mehr als Milch und Käse: Du lernst auch alles über Qualitätsmanagement, Hygienevorschriften, Lebensmittelrecht und Umweltschutz. Als Milchtechnologe gehören die Kontrolle und die Qualitätssicherung der Milchprodukte zur täglichen Arbeit.

>> Hier weitere Filme und Infos „Milch als Beruf"

 

 

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